CH206618A - Verfahren zur Herstellung eines 3-Acetoxy-17-oxy-17-phenyl-äthinyl-androstens. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines 3-Acetoxy-17-oxy-17-phenyl-äthinyl-androstens.

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CH206618A
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CH
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phenylacetylene
acetoxy
phenyl
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androstens
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Schering-Kahlbaum A G
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Schering Kahlbaum Ag
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
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    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     3-Acetoay-17-ogy-17-phenyl-äthinyl-androstens.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zur Herstellung eines     3-Acet-          ogy-17-ogy-17-phenyläthinyl-@androstens,    das  dadurch gekennzeichnet ist, dass man De  hydroandrosteron, ein     Acetylierungsmittel     und     Phenylacetylen        aufeinander        einwirken     l     ässt.     



  Das Verfahren kann     entweder    so durch  geführt werden,     dass    man     Dehy.droandro-          steron    mit einem     acetylierenden        Mittel    in .die       Monoacetylverbindung    überführt und diese  mit     Phenylaoetylen    umsetzt, oder indem  man     zunächst    aus     Dehydroandrosteron    und       Phenylaoetylen    die     Phenyläthinylverbindung          herstellt        und    anschliessend     aoetyliert.     



       Vorteilhafterweise        führt    man die Um,       eetzung    mit .dem     Phenylacetylen        in    An  wesenheit eines     Alkalimetalles,        wie    Natrium,       Lithium        usw.    oder von     Alkaliverbindungen,     wie     Alkaliamiden,        Alkoholaten    und     dergl.,     durch.  



  Die neue Verbindung soll als Arznei  mittel,     sowie        als        Zwischenprodukt    zur Her-    Stellung von     Arzneimitteln    Verwendung fin  den.  



  <I>Beispiel:</I>  Zu 1,65 g     Natriumdraht        und    20     cm3     wasserfreiem Äther lässt man innerhalb von  15 Minuten     7,3,2    g     @henyl:arcetylen    in 20 cm'  Äther gelöst     eintropfen.    Unter     schwacher          Erwärmung    bildet     sich    das     Phenylacetylen-          natrium.    Nach einer halben 'Stunde gibt man  unter stetem Rühren und     unter    Eiskühlung  7,9g     Dehydroandrosteronacetat,

      das vorher  durch Behandlung von     Dehydroandrosteron     mit einem     Aoetylierungsmittel    hergestellt  wurde, gelöst in 20     cm3    Benzol, hinzu. Nach  16stündigem Rühren wird auf Eis gegossen  Und das Reaktionsprodukt     ausgeäthert.    Der  Äther wird mit Säure und Wasser gewaschen  und nach dem Trocknen mit     Magnesiumsulfat     verdampft.

   Der Rückstand wird     zur    Entfer  nung des nicht in Reaktion getretenen     Phe-          nylacetylens    bei<B>50'</B> und 2 mm Druck län  gere Zeit     erwärmt.    Nun wird in Methanol  aufgenommen und mit     einer    Lösung von 3 g           Semicarbazi.dacetat    in Methanol eine     Stunde     zum schwachen Sieden erwärmt. Es fallen  1,5 g     Semiearba.zon    aus.

   Die     Mutterlauge     des     Semicarbazons    wird in     Wasser    gegossen  und     ausgeä-thert.    Den Ätherrückstand kri  stallisiert man aus einem Gemisch von     Cvclo-          hexan    und     Hexan    um. Das Produkt zeigt  einen Schmelzpunkt von 161-165   und be  steht aus einem Gemisch von     3-Acetoxy-l7-          oxy-    und     3,17-Dioxy-17-phenyläthinyl-andro-          sten.    Durch     Acetylierung    erhält man daraus  die reine     3-Acetoxy-'@Terbindung.     



  Zu diesem Zweck wird 1 g des Gemisches  in 20 eng     Pyridin    gelöst und mit 10 cm'       Essigsäureanhydrid    versetzt.     illan        lä.sst        24     Stunden in der Kälte stehen. Dann wird in  Äther aufgenommen und der Äther mit       Schwefelsäure,    Alkali und Wasser ge  waschen. Nach dem Trocknen mit     '_llagne-          siumsulfat        wird    der Äther verdampft. Der  Rückstand wird aus     Hexa.n    kristallisiert.

   Es       wird    das reine     3-Acetoxy-17-oxy-17-phenyl-          äthinyl-androsten    vom Schmelzpunkt 144'  erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines 3-Acet- oxy-17-oxy-17-phenyl-äthinyl-androstens, da durch gekennzeichnet, dass man Dehydro- androsteron, ein Acetylierungsmittel und Phenylacetylen aufeinander einwirken lässt. Die neue Verbindung bildet bei 1-l4 schmelzende Kristalle. U\ TERAN SPRü C11E 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zunächst De- hy droandrosteron mit einem acetylieren- den Mittel zum Monoacetat umsetzt und auf letzteres Phenylacetj#len einwirken lässt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkung des Phenylacetylens in Gegenwart eines Alkalimetalles erfolgt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkung des Phenylacetylens in Gegenwart einer Alkaliverbindung erfolgt. 4. Verfahren nach Patentansprueh und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Einwirkung des Phenylaeetylens in Gegenwart eines Alkaliamids erfolgt. 5. Verfahren nach Patentanapruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet.
    dass die Einwirkung des Phenylacetylens in Gegemvart eines Alkalialkoholats er folgt.
CH206618D 1935-11-22 1936-11-23 Verfahren zur Herstellung eines 3-Acetoxy-17-oxy-17-phenyl-äthinyl-androstens. CH206618A (de)

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