CH183799A - Verfahren zur Herstellung von 3-(Bis-dioxypropyl)-amino-4-oxy-3'-amino-4'-oxyarsenobenzol-formaldehydnatrium-sulfoxylat. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 3-(Bis-dioxypropyl)-amino-4-oxy-3'-amino-4'-oxyarsenobenzol-formaldehydnatrium-sulfoxylat.

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CH183799A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung von     3-(Bis-diogypropyl)-amino-4-oxy-3'-amino-4'-          ogyar        senobenzol-for        uialdehydnatr        ium-snlfogylat.       Es ist bekannt, stickstoffhaltige     Arseno-          benzole    herzustellen, welche ein     monooxyal-          kyliertes    Stickstoffatom,

   sowie einen     For-          maldehydrest    oder den     .Sulfoxylatrest    an  einem andern     Stickstoffatom        enthalten.       Alle diese Verbindungen     haben    das Ge  meinsame, dass sie     Monooxyalkylverbindun-          gen    sind.

      Es wurde nun gefunden, dass man     Arseno-          benzolmonoformaldehydnatriumsulf        oxylate     der allgemeinen     Formel     
EMI0001.0022     
    worin R und R'     Oxyalkylreste    bedeuten, da  durch herstellen kann, dass man     Bisoxyalkyl-          aminobenzolarsinsäuren,    welche im Benzol  kern noch weitere     Substituenten    enthalten  können, mit     aminosubstitnierten        Benzolarsin-          säuren,

      die ebenfalls noch weitere     Substitu-          enten    im     Benzolkern    enthalten können, in  molekularen Mengen mischt und durch Re  duktionsmittel in     Arsenobenzole    überführt  und die erhaltenen     Arsenobenzole    mit     For-          maldehydnatriumsulfoxylat    zur Umsetzung       bringt.       Zu denselben Verbindungen gelangt man,  wenn man auf die entsprechenden     oxyalkyl-          freien        Aminoarsenobenzolsulfoxylate    zwei       Holeküle        Alkylenoxyd    einwirken lässt.

    



  Es gelingt hierdurch, die an und für sich  intramuskulär- nicht     verwendbaren        Sulfoxyl-          verbindungen    durch Einführung     zweier          Oxyalkylgruppen    an dasselbe Stickstoff  atom so grundlegend zu verbessern, dass sie,  intramuskulär     eingespritzt,    reizlos vertra  gen werden, ohne dass die intravenöse Wir  kung dadurch aufgehoben wird. Diese Ver-           bindungen    können also sowohl     intravenös     als     intramuskulär    gebraucht werden, was für  den Arzt eine erhebliche Vereinfachung be  deutet.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung des     3-(Bis-          dioxypropyl)        -amino-4        -.'oxy-3'-amino-4'-oxy-          arsenobenzolformaldehydnatriumsulfoxylats,     welches dadurch     gekennzeichnet    ist, dass man  3 - (Bis -     dioxypropyl)    -     amino-    4 -     oxybenzol        -1-          arsinsäure    mit     3-Amino-4-oxybenzol-l-arsin-          säure    in molekularen     Mengen    mischt,

   auf die       Mischung    ein     Reduktionsmittel    einwirken  lässt und das so     erhaltene        Arsenobenzol        mit          Formaldehydnatriumsulfoxylat    zur Umset  zung bringt.' Die neue Verbindung stellt ein  in Wasser leicht lösliches, in Äther und  Äthylalkohol unlösliches gelbes Pulver dar.  Sie soll als Heilmittel Verwendung finden.

    <I>Beispiel;</I>  ,35 g     3-(Bis-dioxypropyl)-amino-4-oxyben-          zol-1-arsinsäure    werden mit 22,9 g     3-Amino-          4-oxybenzol-l-arsinsäure    und 28 g     Jodkali     gemischt, in 580 cm'     zehnprozentiger    Salz  säure gelöst und unter Rühren mit 77     cm'     50%iger     unterphosphoriger        Säure    versetzt.    Die     Temperatur    steigt unter     gleichzeitiger     Gelbfärbung der Flüssigkeit auf etwa 35  .

    Sobald die Temperatur wieder fällt, wird die  klare gelbe Lösung in Äthylalkohol ein  gerührt, das ausgeschiedene salzsaure     '3-(Bis-          dioxypropyl)-        amino-        44-        oxy-        3'-amino    -4'-     oxy-          arsenobenzol    abgesaugt und mit Äther ge  waschen. Das gelbe Präparat löst sich leicht  in Wasser und     Methylalkohol        und    hat einen  Arsengehalt von 22,59%.  



  An Stelle von     unterphosphoriger    Säure  können auch andere Reduktionsmittel,     wie     zum Beispiel     Hydrosulfit,    verwendet werden.  



       Man    löst     j55    g salzsaures     3-(Bis-dioxy-          propyl)    -     amino        -4--oxy-3'-amino-4'-        oxyarseno-          benzol    in 275 cm' Methylalkohol und  275 cm' Wasser und lässt eine Lösung von  35 g     F'ormaldehydnatriumsulfoxylat    in  56     cm3    Wasser bei etwa 27   einwirken. Es  scheidet sich ein gelbes Produkt aus, das auf  Zugabe von     Natriumcarbonatlösung    bis zur  schwach alkalischen     Reaktion    vollkommen in  Lösung :geht.

   Wird diese klare, gelbe Flüs  sigkeit in ein Gemisch von Äthylalkohol und  Wasser eingerührt, so fällt     ,3-(Bis-dioxypro-          pyl)    -     amino-4-oxy-3'-        amino    -4'-     oxyarsenoben-          zolf        ormaldehydnatriumsulf        oxylat     
EMI0002.0068     
    als gelber Niederschlag aus, der abgesaugt  und mit Äther gewaschen wird.  



  Die     Verbindung    löst sich leicht in Was  ser mit schwach alkalischer Reaktion und  hat einen     Arsengehalt    von 19,44%.     Ihre          wässrige    Lösung lässt sich sowohl intravenös  wie auch intramuskulär ohne jede Reizwir  kung auf das Gewebe injizieren, während die  entsprechende     Mono-;glycid-Verbindung,    3  Dioxypropyl-amino - 4-     oxy    - 3'-     amino-4'-        oxy        -          arsenobenzolsulfoxylat,    bei der intramusku  lären     Injektion    starke Nekrosen hervorruft.  



  Die als Ausgangsstoff dienende 3-(Bis-         dioxypropyl)-amino-4-oxybenzol-l-arsinsäure     wird durch Erhitzen einer wässrig     methyl-          alkoholischen    Lösung von     3-amino-4-oxyben-          zol-l-arsinsaurem    Natrium mit überschüssi  gem     Glycid    erhalten. Die farblose Säure  schmilzt bei<B>110',</B> löst sich sehr leicht in  Wasser und Methylalkohol und enthält:  
EMI0002.0086     
  
    As <SEP> = <SEP> 18,45% <SEP> N <SEP> = <SEP> 3,48,%
<tb>  (theor. <SEP> As <SEP> = <SEP> 19,6$ <SEP> % <SEP> N <SEP> = <SEP> .3,68 <SEP> <B>%).</B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von 3-(Bis- dioxypropyl) - amino - 4- oxy-3'- amino-4'- oxy- arsenobenzolformaldehydnatriumsulfoxylat, dadurch gekennzeichnet, dass man 3-(Bis- dioxypropyl)-amino-4-oxybenzol-l-arsinsäure mit 3-Amino-4-oxybenzol-l-arsinsäure in molekularen Mengen mischt, auf die Mi schung ein Reduktionsmittel einwirken lässt und das so erhaltene Arsenobenzol mit For- maldehydnatriumsulfoxylat zur Umsetzung bringt.
    Die neue Verbindung stellt ein in Was ser leicht lösliches., in Äther und Äthylalko- hol unlösliches gelbes Pulver dar. Sie soll als Heilmittel Verwendung finden.
CH183799D 1933-12-19 1934-12-12 Verfahren zur Herstellung von 3-(Bis-dioxypropyl)-amino-4-oxy-3'-amino-4'-oxyarsenobenzol-formaldehydnatrium-sulfoxylat. CH183799A (de)

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