CH184987A - Verfahren zur Herstellung von am Stickstoff basisch substituierten Carbonsäureamiden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von am Stickstoff basisch substituierten Carbonsäureamiden.

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CH184987A
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    • C07D215/00Heterocyclic compounds containing quinoline or hydrogenated quinoline ring systems
    • C07D215/02Heterocyclic compounds containing quinoline or hydrogenated quinoline ring systems having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen atoms or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D215/16Heterocyclic compounds containing quinoline or hydrogenated quinoline ring systems having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen atoms or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
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Description


      \'erfahren    zur Herstellung von am     Stickstoff    basisch substituierten     Carbonsäureamiden.       Es ist bekannt, dass am Stickstoff basisch  substituierte     Carbonsäureamide    durch Ein  wirkung von     Carbonsäurechloriden,    sowie  von     Carbonsäureestern    oder     -anhydriden    auf  Polyamine entstehen können. Häufig verur  sacht aber die Herstellung der als Ausgangs  stoffe erforderlichen Säurederivate Schwie  rigkeiten. Zum mindesten erfordert ihre Ge  winnung aus den freien Säuren eine besondere  Verfahrensstufe.

   Ferner ist auch bekannt,  dass derartige am Stickstoff basisch substi  tuierte     Säureamide    durch Erwärmung der  freien     Carbonsäuren    mit     Polyaminen    erhal  ten werden können. Hierfür sind jedoch sehr  hohe Reaktionstemperaturen erforderlich, wo  bei     Zersetzungen    eintreten können. Dement  sprechend verläuft diese Reaktion nur bei  einfacheren Säuren in befriedigender Weise.  



  Es wurde nun überraschenderweise ge  funden, dass man in sehr einfacher und glat  ter Weise zu am Stickstoff basisch substi  tuierten     Carbonsäureamiden    durch Einwir  kung anorganischer     Säurehalogenide    auf die         Carbonsäure    und Umsetzung des entstan  denen     Carbonsäurehalogenids        mit    dem Poly  amin gelangen kann,     wenn    man das anor  ganische     Säurehalogenid    bei Gegenwart des  Polyamins auf die     Carbonsäure        einwirken     lässt.  



  Als zur Kondensation besonders geeig  nete anorganische     Säurehalogenide    sind jene  des Phosphors, insbesondere ist das     Phosphor-          oxychlorid    zu     nennen.     



  Die Ausbeuten bei diesem Verfahren sind  nahezu quantitativ.  



  Die Endprodukte des     erfindungsgemässen     Verfahrens sollen therapeutische Verwen-         dung    finden.    <I>Beispiel</I>    21,2 Teile     Diphenylessigsäure    werden mit  11,6 Teilen     Diäthylaminoäthylamin    ver  mischt.

   Nun lässt man langsam 7,7 Teile       Phosphoroxychlorid        zutropfen        und    erwärmt  das Gemisch während einigen     Stunden.    Nach  beendeter     Reaktion    löst man die Reaktions-      masse in verdünnter Salzsäure und fällt mit  Natronlauge     Diphenylessigsäure-2-diäthy        1-          amino-äthylamid    vom F. 94'. Es ist iden  tisch mit der in der Patentschrift Nr. 175470  beschriebenen Verbindung.  



  In ähnlicher Weise können auch die übri  gen in jener Patentschrift beschriebenen Ver  bindungen dargestellt werden.    <I>Beispiel 2:</I>  Man löst 12 Teile     Benzoesäure        in    12 Tei  len     Diäthylaminoäthylamin    auf, wobei starke  Selbsterwärmung eintritt. Zur abgekühlten  Reaktionsmasse fügt man langsam 8,5 Teile       Phosphorogychlorid    hinzu und erwärmt  einige Zeit.     Naeh    beendeter Reaktion nimmt  man in Äther auf und wäscht die ätherische  Lösung     mit        Kaliumkarbonatlösung,    trocknet  sie über     Naliumkarbonat    und verdampft das  Lösungsmittel.

   Man erhält so     Benzoesäure-          2-diäthylamino-äthylamid    als hellgelbes 01  vom KP., 152  .  



  <I>Beispiel 3:</I>  Zu einer Lösung von 12 Teilen     Diäthyl-          aminoäthylamin    in     Toluol    gibt man 19 Teile         N-Allyl-2-chinolon-4-carbonsäure,    lässt eine       Toluollösung    von 11,4 Teilen     Phosphorogy-          chlorid        hinzutropfen    und erhitzt auf dem  Wasserbade.

   Nach beendeter Reaktion wird  mit Natronlauge     ausgeschüttelt,    die     Toluol-          lösung    getrocknet und durch Verdampfen  des     Lösungsmittels    das     N-Allyl-2-chinolon-          4-carbonsäure-2'-diäthylamino-äthylamid    ge  wonnen. Aus verdünntem Alkohol umkristal  lisiert schmilzt es bei<B>91'.</B> Das Hydrochlo  rid ist in Wasser leicht löslich.  



       N-Allyl-2-chinolon-4-carbonsäure    vom F.  204 bis 206   erhält man bei der     Allylierung     von     Carbostyrilcarbonsäure        mit        Allylhalo-          geniden    in Gegenwart von     Natriumhydrogyd.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von am Stick stoff basisch substituierten Carbonsäure- amiden durch Einwirkung anorganischer Säurehalogenide auf die Carbonsäure und Umsetzung des entstandenen Carbonsäure- halogenids mit dem Polyamin, dadurch ge kennzeichnet, dass man das anorganische Säurehalogenid bei Gegenwart des Poly amins auf die Carbonsäure einwirken lässt.
CH184987D 1935-03-22 1935-03-22 Verfahren zur Herstellung von am Stickstoff basisch substituierten Carbonsäureamiden. CH184987A (de)

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