CH187541A - Verfahren zur Darstellung von Salicylformylglycolester. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Salicylformylglycolester.

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CH187541A
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salicylformyl
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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  Verfahren zur Darstellung von     Salleylfor        mylglyeolester.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  therapeutisch wertvollen Ester der     Salicy    l  säure dadurch gelangt, dass man     Alkalisalze     der     Salicylsäure    mit Ameisensäure     -ss    -     chlor-          äthylester    erhitzt. Besonders gut verläuft die  Umsetzung, wenn ein Überschuss an Ameisen  säure-p-chloräthylester verwendet wird. Der  nicht in Reaktion tretende chlorierte Fett  säureester kann leicht und vollständig wieder  gewonnen werden.  



  Der neue     Salicylsäui,eester    ist eine hoch  siedende Verbindung von niedrigem Schmelz  punkt (26  ) und sehr schwachem Geruch.  Er eignet sich deshalb vorzüglich als     perku-          tan    anwendbares     Antirheumatika,    das sich  wegen seiner guten Öllöslichkeit leicht fetten  Salben einverleiben lässt. Gleichzeitig in ge  eigneter Salbengrundlage mit Histamin zu  sammen in die Haut eingerieben, besitzt der       Salicylformylglycolester    die Eigenschaft, die  ser eine erhöhte Durchlässigkeit für Histamin  zu verleihen.

   Infolge der durch gleichzeitige    Verwendung von     Salitylformylglycolester    her  beigeführten erhöhten Durchlässigkeit der  Haut, kann die Menge des teuren Histamins  herabgesetzt werden, ohne dass der     tberapeu-          tische    Erfolg geringer wird.  



  Der     Salicylformylglycolester    soll als Arz  neimittel Verwendung     finden.     



       Beispiel:     50 Gewichtsteile trockenes     salicylsaures     Natrium werden mit 75 Gewichtsteilen     Amei-          sensäure-p-chloräthylester    (dargestellt durch  Erwärmen von hochprozentiger Ameisensäure  mit     Äthylenchlorhydrin    bei Gegenwart von  wasserfreiem     Chlorealcium)    24 Stunden unter  Rühren im Ölbad von I55-165   am Rück  flusskühler erhitzt. Darin lässt man erkalten  und giesst die Reaktionsmasse unter Rühren  in 75 Gewichtsteile kaltes Wasser.

   In die  wässerige Lösung lässt man unter Rühren  etwa 6 Gewichtsteile 10      /oige        Sodalösung     einlaufen, bis die wässerige Phase deutlich      erkennbar     lackmus-alkalisch    reagiert. Dann  trennt man das Öl ab und wäscht nochmals  mit Wasser. Das verbleibende Öl wird im  Vakuum destilliert. Dabei geht bis 100    Wasser und     unveränderterAmeisensäurechlor-          ätbylester    über. Bei höherem Erhitzen de  stilliert der     Salicylformylglycolester    unter  etwa 11 mm Druck bei 163-165  . Es wer  den 55-56 Gewichtsteile erhalten. Durch  nochmalige Destillation unter vermindertem       Druck    erhält man den Ester völlig rein.

   Bei  längerem Stehen in einem kühlen Raum er  starrt er zu farblosen Kristallen vom Schmelz  punkt 26  .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Salicyl- formylglycolester, dadurch gekennzeichnet, dass man Alkalisalze der Salicylsäure mit Ameisensäure-p-chloräthylester erhitzt. Der neue Salicylsäureester ist eine hoch siedende Verbindung von niedrigem Schmelz punkt (26 ) und sehr schwachem Geruch.
    Er eignet sich deshalb vorzüglich als perku- tan anwendbares Antirheumatika, das sich wegen seiner guten Öllöslichkeit leicht fetten Salben einverleiben lässt. Gleichzeitig in ge eigneter Salbengrundlage mit Histamin zu sammen in die Haut eingerieben, besitzt der Salicylformylglycolester die Eigenschaft, die ser eine erhöhte Durchlässigkeit für Histamin zu verleihen. Infolge der durch gleichzeitige Verwendung von Salicylformylglycolester her beigeführten erhöhten Durchlässigkeit der Haut, kann die Menge des teuren Histamins herabgesetzt werden, ohne dass der therapeu tische Erfolg geringer wird.
    Der Salicylformylglycolester soll als Arz neimittel Verwendung finden.
CH187541D 1935-05-24 1936-04-01 Verfahren zur Darstellung von Salicylformylglycolester. CH187541A (de)

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