CH193539A - Verfahren zur Darstellung von Salicylacetylglycolester. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Salicylacetylglycolester.

Info

Publication number
CH193539A
CH193539A CH193539DA CH193539A CH 193539 A CH193539 A CH 193539A CH 193539D A CH193539D A CH 193539DA CH 193539 A CH193539 A CH 193539A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ester
salicylacetyl
histamine
glycol ester
preparation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
F Hoffmann- Aktiengesellschaft
Original Assignee
Hoffmann La Roche
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoffmann La Roche filed Critical Hoffmann La Roche
Publication of CH193539A publication Critical patent/CH193539A/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung von     Salicylacetylglycolester.       Es wurde gefunden,     dass    man zu einem       therapeutisch        wertvollen    Ester der     Salicyl-          säure    dadurch gelangt,     dass    man     Alkalisalze     der     Salicylsäure    mit     Essigsäure-ss-chloräthyl-          ester    erhitzt. Besonders gut verläuft die Um  setzung, wenn ein     Überschuss    an     Essigsäure-          ss-chloräthylester    verwendet wird.

   Der nicht  in Reaktion tretende     chlorierte        h'ettsäureester     kann leicht und     vollständig        wiedergewonnen     werden.  



  Der neue     Salicylsäureester    ist eine hoch  siedende Verbindung, die farblos     ist    und  einen sehr schwachen Geruch besitzt. Er eig  net sich deshalb vorzüglich als     perkutan    an  wendbares     Antirheum-atika,    das sich wegen  seiner guten     Öllöslichkeit    leicht fetten .Sal  ben einverleiben     lä,sst.    Gleichzeitig in geeig  neter Salbengrundlage     mit        Histamin    zusam  men in die Haut     eingerieben,    besitzt der       Salicylacetylglycolester,die        Eigenschaft,

      die  ser eine erhöhte Durchlässigkeit für Histamin  zu verleihen. Infolge     der,durch        gleichzeitige       Verwendung von     Salicylacetylglycolester    her  beigeführten erhöhten Durchlässigkeit der  Haut, kann die     Menge,des    teuren     Histamins          herabgesetzt    werden, ohne     idass    der therapeu  tische Erfolg ,geringer wird.    Der     Salicylacetylglycolester    soll als Arz  neimittel Verwendung finden.

      <I>Beispiel:</I>  160 Gewichtsteile     salicylsaures    Natrium  werden mit 235 Gewichtsteilen Essigsäure  chloräthylester     unter    Rühren 10     Stunden    auf  <B>1,60'</B> erhitzt. Die erkaltete     Reaktionsmasse     wird mit Wasser und verdünnter     Sodalösung     gewaschen und im Vakuum destilliert.

   Der  Vorlauf     besteht    aus     ,dem    im     Überschuss    an  gewandten chlorierten     Ester.    Der     Salicyl-          acetylglycolester    siedet bei 12     mm,        zwischen     170 und 171  . Er bildet ein farbloses und  fast geruchloses<B>01.</B> Die     Ausbeute    beträgt       etwa    95     %.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Salicyl- aoetylglycolester,dadurch gekennzeichnet, dass man Alkalisalze der Salicylsäure mit Essigsäure-ss-chloräthylester erhitzt. Der neue Salicylsäureester ist eine hoch siedende Verbindung, die farblos ist und einen sehr (schwachen Geruch besitzt.
    Er eignet sich deshalb vorzüglich als perkutan anwendbares Antirheumatika,das sich wegen seiner guten öllöslichkeit leicht fetten Salben einverleiben lässt. Gleichzeitig in geeigneter Salbengrundlage mit Histamin zusammen in die Haut eingerieben, besitzt der Salieyl- aoetylglycolester .die Eigenschaft, dieser eine erhöhte Durchlässigkeit für Histamin zu ver leihen.
    Infolge der durch gleichzeitige Ver- wen@dung von Salicylacetylglycolester herbei geführten erhöhten Durchlässigkeit der- Haut, kann die Menge des teuren Histamins herab gesetzt werden, ohne -dass der therapeutische Erfolg geringer wird. Der Salicylacetylglycolester soll als Arz- neimittel Verwendung finden.
CH193539D 1935-05-24 1936-04-01 Verfahren zur Darstellung von Salicylacetylglycolester. CH193539A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE193539X 1935-05-24
CH187541T 1936-04-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH193539A true CH193539A (de) 1937-10-15

Family

ID=25721553

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH193539D CH193539A (de) 1935-05-24 1936-04-01 Verfahren zur Darstellung von Salicylacetylglycolester.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH193539A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN118078892A (zh) * 2024-02-26 2024-05-28 西安医学院第二附属医院 一种治疗皮肤病的外用药物及其制备方法

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN118078892A (zh) * 2024-02-26 2024-05-28 西安医学院第二附属医院 一种治疗皮肤病的外用药物及其制备方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH193539A (de) Verfahren zur Darstellung von Salicylacetylglycolester.
AT150315B (de) Verfahren zur Darstellung von Salicylsäure-[β-acyloxyäthyl]-estern.
DE668491C (de) Verfahren zur Herstellung von Salicylacylglykolestern
DE633786C (de) Verfahren zur Herstellung von Komplexverbindungen des 1, 3-Dimethylxanthins
DE522786C (de) Verfahren zur Darstellung von Glykolsaeureestern
CH187541A (de) Verfahren zur Darstellung von Salicylformylglycolester.
DE122851C (de)
DE872044C (de) Verfahren zur Herstellung von Verbindungen von Sexualhormonen
DE646932C (de) Verfahren zur Herstellung von Diaminoalkoholen der fettaromatischen Reihe
AT151011B (de) Verfahren zur Herstellung von Glucosiden höherer aliphatischer Alkohole.
DE703776C (de) Verfahren zur Herstellung von Abkoemmlingen der 3, 5-Dijodoxybenzol-1-carbonsaeuren
DE764747C (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten des Androstandiols-3, 17 und des Androstendiols-3, 17
DE710966C (de) Verfahren zur Darstellung von Oxycarbonsaeureestern der OEstronreihe
AT157706B (de) Verfahren zur Darstellung neuer Ester.
AT273954B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen Diäthyl-α-(2-dibenzofuranyl)-malonats
AT160494B (de) Verfahren zur Darstellung von Thiazoliumverbindungen.
AT42151B (de) Verfahren zur Darstellung mildwirkender Abführmittel aus Phenolphtalein.
DE1110630B (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten 4, 4&#39;-Bis-(ª‡, ª‰-diaethylstilben)- und-(ª‡, ª‰-diaethyldiphenylaethan)-oxyessig-saeuren, deren Estern und Salzen
CH215779A (de) Verfahren zur Darstellung von Pantothensäure.
CH201502A (de) Verfahren zur Herstellung eines Imidazolins.
CH155047A (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Dimethylamino-2-dimethyl-1-benzoyloxypropan.
CH258174A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Oxyhydrophenanthren-Derivates.
CH181176A (de) Verfahren zur Darstellung eines Derivates des 5,5-Phenyläthylhydantoins.
CH174278A (de) Verfahren zur Darstellung von a-Phenylbuttersäure-2.2-dimethyl-3-diäthylaminopropanolester.
CH121259A (de) Verfahren zur Darstellung einer Acylverbindung der Amino-3-chlor-4-oxybenzol-1-arsinsäure.