CH187907A - Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.

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CH187907A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu Substan  tiven     Azofarbstoffen    gelangen kann, wenn  man     Aminoaroyl-m-    oder     -p-arylendiamine          tetrazotiert,    mit einem     Mol    einer aromati  schen     o-Ogycarbonsäure,    wie     Salicyl-    oder       o-Kresotinsäure,

      kuppelt und die so erhält  liche     Diazoazoverbindung    mit 1     Mol        einer        N-          substituierten        Aminonaphtholsulfosäure,    wie  zum Beispiel     N-Alkyl-,        N-Aryl-,        N-Aralkyl-          derivate    von     2-Amino-5-naphthol-7-sulfo-          säure,    oder mit 1     Mol    einer     1-Aryl-5-pyr-          azolon-3-carbonsäure        bezw.    :

  deren Derivaten,  wie     Carbonsäureestern,        -amiden    oder     -aryl-          amiden,    kuppelt. Dabei kann der     1-Arylkern     des     Pyrazolons    beliebig substituiert sein,  zum Beispiel durch Cl,     CHF,        S03H    und der  gleichen oder auch     durch        NH,;    in letzterem  Falle erhält man in Substanz und auf der  Faser weiter     diazotierbare    Farbstoffe. Die  Nuancen der neuen Farbstoffe gehen von  Gelb bis Rot.

   Die erzielten Färbungen zeich  nen sich dadurch aus, dass sie neutral und  alkalisch sehr gut     ätzbar    sind.    Gegenstand des vorliegenden Patentes ist       ein    Verfahren zur Herstellung eines     Azo-          farbstoffes,    das dadurch gekennzeichnet ist,       dass    man 1     D/fol        p-Aminobenzoyl-p-phenylen-          diamin        tetrazotiert,    mit 1     Mol    symmetrischer       Xylenolcarbonsäure    und anschliessend mit       1141o1        p-Aminobenzoyl-J-säure    kuppelt.

   Man  erhält einen Baumwolle blaustichig rot an  färbenden     Farbstoff,    wobei man die Fär  bung auf der Faser mit     ss-Naphthol    in be  kannter Weise entwickeln kann und so eine  waschechte Färbung erhält, die neutral und  alkalisch rein weiss     ätz-bar        ist.       <I>Beispiel:

  </I>    2.2,7 Teile     p-Aminobenzoyl-p-phenylen-          diamin    werden wie im     Beispiel    des Haupt  patentes angegeben     tetrazotiert.    Auch die       erste    Kupplung mit 16,6 Teilen     symmetri-          scher        Xylenolcarbonsäure    wird wie im Bei  spiel des Hauptpatentes angegeben ausge  führt. Nun werden 36 Teile     p-Aminoben-          zoyl-J-säure    mit 11 Teilen Soda in 200 Tei-           len    Wasser .gelöst und zu der     ersten    Kupp  lung laufen lassen.

   Auch diese     Schlusskupp-          lung    verläuft sehr schnell. Man erhält einen  Baumwolle     blaustichig    rot anfärbenden Farb  stoff, wobei man .die Färbung auf der Faser  mit     ss-Naphthol    in     bekannter    Weise     entwik-          keln    kann und so eine waschechte Färbung  erhält, die neutral und alkalisch rein weiss       ätzbar    ist.-

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜOH: Verfahren zur Herstellung eines Azofarb- stoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man 1 Mol p - Aminobenzoyl - p - phenylendiamin tetrazotiert, mit 1 Mol symmetrischer Xy- lenolcarbonsäure und anschliessend mit 1 Mol p-Aminobenzoyl-J-säure kuppelt.
    Man erhält einen Baumwolle blaustichig rot anfärbenden Farbstoff, wobei man die .Färbung auf der Faser mit ss-Naphthol in bekannter Weise entwickeln kann und so eine waschechte Färbung erhält, .die neutral und alkalisch rein weiss ätzbar ist.
CH187907D 1934-06-23 1935-05-29 Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes. CH187907A (de)

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