CH231494A - Verfahren zur Darstellung eines Trisazofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Trisazofarbstoffes.

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CH231494A
CH231494A CH231494DA CH231494A CH 231494 A CH231494 A CH 231494A CH 231494D A CH231494D A CH 231494DA CH 231494 A CH231494 A CH 231494A
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Ag J R Geigy
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Ag J R Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B31/00Disazo and polyazo dyes of the type A->B->C, A->B->C->D, or the like, prepared by diazotising and coupling
    • C09B31/16Trisazo dyes
    • C09B31/22Trisazo dyes from a coupling component "D" containing directive hydroxyl and amino groups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zur Darstellung eines     Trisazofarbstoffes.       Auf der Faser     entwickelbare        Trisazo-          farbstaffe,        welche    die     diazotierbare        Am'vn,o-          grupppe    in     ,der        Anfaags-    oder     Enäkoimponente          enthaften,    sind in grosser Zahl     bekannt.     



  Es     wurde        nun,däe        übernasichende        Beobach-          tung        gemiacht,        däss@    neue, wertvolle,     auf    der  Faser     entwickelbane        T'risazo@farbs,tof'fie    erhal  ten     worden,    wenn     miau    eine     diazotierte          Aminobenzo#lis=ulfons,äwre,

      welche     in        p-istel-          lung        zier        Diazogruppe    einen in     eine        primäre          Aminogruppe        üb6rführbaren,        stickstofflhalti-          gen        Subs        tittxenten        besitzt,        mit        einer        Mittel-          komponente        kuppelt,

      den so     erhaltenen          Aninaazafaxbsto@ff        weiterdiazotiemt,        erneut     mit     einer    Mittelkomponente kuppelt,     wohei     für die     Miüelkomponenten    die     Bedingungen          gelten,        dlassi        mindestens        einmal        eine        1-Amino-          naphthaebin:

  -6-        oder        -7-sulfonsäiim        oder        deren          Gemisch    oder     -einte        2-Alkoxy-l-amminonaph-          thaliun-6-        oder        -7-sulfous.äure    und     höchstens          einmal    ein     Aminohydlroohinondialkyläther          verwendiet    wird, den     Aminodisazo@faabsttoff          dvazotiert    und mit     einer        2-Aroy1amino@-5,

  oxy-          naphthaliin-7-swlfonsäure    kuppelt,     worauf    die         p-ständnge,        siticksloffihaaltige    Gruppe     in    der ;  1. Komponente     meine        primäre        Aminogruppe          übiergeführt    wird.  



       Falls        man    als     erste    Komponente eine       p-Acylamähadiazoibenzolsulfonsäure        verwen-          .dtet,        erhä1#t        man    nach der     dritten    Kupplung  einen     Tris@azofaxbstoff    der in der     eniten        und;

            letzten,        Komponente    je     eine        acylieate        Amino-          gruppe        enthält.        ÜbeTrasichenderweise        ge4ot     es nun, die     partielle        Verseifung    so zu     leiten,          dass        nur        däie        Acylgrupp    e in der     Anfamgs-          komp.onente,

      nicht aber     diejenige        :n.        der        End-          komponente        abgespalten        wird.     



  Die     neuen    Farbstoffe färben     Cellulo,se-          fasern        direkt    in     blauen,        grün-        odergraublauen     Tönen.     Die        Färbungen        lassen        sich    auf der       Faser    z.

   B. mit     ss-Naphthol    zu     wertvollen     blauen,     grünblauen        oder    grauen     Tönen        ent-          wickeln,    die     seich    vor     Färbungen    mit     bekann-          ten,        vergleichbaren        Farbstoffen,    vor allem       durch        bessere        @iehchtheit,        auszeiebn    en.  



       Gegenstand        des        vorliiegenclen        PhteneN        isst          ein        Verf        ahren        zur        Bierstellung        eines        Trisazo-          farbsttoffes,        wellclies        dadurch        gekennzeichnet         ist,

       äss        man        dazotierte        4-Acetyla#müno-l-          amnmobenzol3-sulfo#asäure    mit dem     techni-          sch@en        Gemisch    von     1-Aminonaphthalin-6-        und          -7-sulfon@säure    kuppelt,     weiterdnazotiert    und       mit        Aminohydrochinunidimethyläthe@r        kup-          pA,        weiterdiazoti@ert        und:

          mit        2-Benzoy        l-          amino-5-ogynaphthalin-7-sulfonsäure        kuppelt     und     schliesslich        date        Acetylgruppe    durch     Ver-          seif        ung        abspantet.     



  Der     neue        Farbstoff    stellt     ein;        s@caJi;-,vä,rz-          lnuhes        Pulver        darr,    das sich in Wasser mit       blauer,        in        Schwefelsäure    mit     granvioleIt:er     Farbe döst     und        Cell!uliosefasern        direkt    und  mit     ss-Naphthol        entwickelt    grünblau färbt.

      <I>Beispiel:</I>  23     Teile        @diazotierte        4-Acetyliamino-1-          a-mino@benzol-3-sulfonsäurr$    werden     mit    einer  Lösung von 22,3     Teilen    dies     -technischen    Ge  misches von 1-     Aminonaphtihalin    - 6- und       -7-eulfonssäure        versetzt.    Die     Kupplung    wird       .d)urch        Zuglabo        vom:        etwas    Soda vollendet.

   Dann  wird     .die        eiskalte        3lonoazofarbstof'fliösung    mit  50     Teilen        Salzsäure    versetzt und     mit    7 Teilen       Natrium#nitrit        dnazotiert.    Nach     msshrs:

  tüindi,-          gean        Rühren        lässt        man    zu     dieser        Diazolösung          eine        heisse,        salzsaure        Lösung        von:    15 Teilen       Aminahyclrochinondimethyl;

  äther        zufliessen.     Durch     Zugabe    von 50 Teilen     Na.trzumacettzt          volll'endiet        man    die     Kupplung.    Die mit     Naf-          t.ronlauge        alkalisch        gestellte        Lösung    des       Farbstoffes        wird    heiss mit Kochsalz versetzt.

    Der gefällte     Disiazafarbstoff    wird filtriert  und mit     Wasser        wieder        angeteigt,        woira.u,f    er  nach     Zugabe    von 6,8 Teilen     Natriumnitrit     durch     Zugiessen    von 60 Teilen     Salzsäu!ra          weiterdiazotiert    wird.

   Nach     mehratündiigem     Rühren     fliesst    die eiskalte     @i@azol.ösumg    zu       einer    Lösung von 35     Teilen        2-Benzoylümiuio-          5-.ogyn.aphthalin-7-s,ulfonsäure,        die    mit 50       Teilen        Soda        -calc.    versetzt worden ist.

   Die:  
EMI0002.0117     
  
    Lösung <SEP> des <SEP> Trisazofarbstoffes <SEP> wird <SEP> heiss <SEP> mit
<tb>  Koohsalz <SEP> versetzt <SEP> und <SEP> der <SEP> ausgeschiedene
<tb>  Farbstoff <SEP> isoliert.
<tb>  Verseifung <SEP> der <SEP> Acetylaminagruppe:
<tb>  Das <SEP> feuchte <SEP> Filtergut <SEP> des <SEP> Trisazofarb  staffe8 <SEP> wird <SEP> in <SEP> 500 <SEP> Teilen <SEP> Wasser <SEP> angeteigt
<tb>  mid <SEP> nach <SEP> Zugabe <SEP> von <SEP> 40 <SEP> Teilen <SEP> Xtznatron
<tb>  so <SEP> weit <SEP> verdünnt, <SEP> da.ss <SEP> eine <SEP> 2,7-2,9 <SEP> %ige <SEP> Na:

  
<tb>  tromla,uga <SEP> entstellt. <SEP> Naeb <SEP> Erwärmen <SEP> auf <SEP> 97 
<tb>  hält <SEP> man <SEP> die <SEP> Temperatur <SEP> unter <SEP> gutem <SEP> Rühren
<tb>  während <SEP> 45 <SEP> Minuten <SEP> auf <SEP> 97-99  <SEP> und <SEP> ver  setzt <SEP> dann <SEP> mit <SEP> Koeh@sa <SEP> 1z <SEP> und <SEP> 45 <SEP> Teilen <SEP> Salz  säure. <SEP> Der <SEP> ausgefälllte, <SEP> verseifte <SEP> Farbstoff
<tb>  wird <SEP> filtriert <SEP> und <SEP> getrocknet.

   <SEP> Er <SEP> stellt <SEP> ein
<tb>  schwärzliiehes <SEP> Pulver <SEP> dar, <SEP> düs <SEP> sich <SEP> in <SEP> 'Wasser
<tb>  mit <SEP> blauer, <SEP> in <SEP> Schwefelsäure <SEP> mit <SEP> grünvioletter
<tb>  Farbe <SEP> löst.
<tb>  DerFa-rbstoff <SEP> färbt <SEP> Cei'lulosefa,s,ern <SEP> direkt
<tb>  und <SEP> mit <SEP> ss-Naphthol <SEP> entwickelt <SEP> grünblau.
<tb>  Diese <SEP> Färbungen <SEP> besitzen <SEP> sehr <SEP> gute <SEP> Echt  heitsei!genechaften.

Claims (1)

  1. EMI0002.0118 PATENTANSPRUCH: <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> eines <SEP> Tri,snzo farbstoffes, <SEP> dad=urch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <tb> man <SEP> diazotierte <SEP> 4 <SEP> - <SEP> A-ce@tylamno <SEP> -1-- <SEP> amino- <SEP> i <tb> benzol-3-siiilfonsäuv e <SEP> mit <SEP> dem <SEP> teüh!nischen <tb> Gemisch <SEP> von <SEP> 1-A.nrinanaphthali,n-6- <SEP> und <tb> -7-swlfonsäure <SEP> kuppelt, <SEP> weiterdiiazotiert <SEP> und <tb> mit <SEP> Amiinoiliydrochinondimethylä,ther <SEP> kup pelt, <SEP> w <SEP> eiterdiazotiert <SEP> und <SEP> mit <SEP> 2-Benzoyl:
    a.mivvo-5-axyna.pht@lva@in-7-au.lfonsäure <SEP> kup pel-t <SEP> und <SEP> sübliesslicli <SEP> die <SEP> Aoetylgruppedurch <tb> Ver,eifulnig <SEP> abspaltet. <tb> Der <SEP> neue <SEP> Farbstoff <SEP> stellt <SEP> ein <SEP> scbwärz liche-s <SEP> Pulver <SEP> darr, <SEP> das <SEP> sich <SEP> in <SEP> Wa"ser <SEP> mit <tb> blaauer, <SEP> in <SEP> Schwefelsäure <SEP> mit <SEP> grünviolett.e,r <tb> Farbe <SEP> käst <SEP> und. <SEP> Cellulosefaserndirekt <SEP> und <tb> mit <SEP> ss-Naph.thol <SEP> entwickelt <SEP> grünblau <SEP> färbt.
CH231494D 1944-07-20 1942-10-17 Verfahren zur Darstellung eines Trisazofarbstoffes. CH231494A (de)

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