CH188202A - Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons.

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CH188202A
CH188202A CH188202DA CH188202A CH 188202 A CH188202 A CH 188202A CH 188202D A CH188202D A CH 188202DA CH 188202 A CH188202 A CH 188202A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • C07J1/0003Androstane derivatives
    • C07J1/0011Androstane derivatives substituted in position 17 by a keto group

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen     Ringketons.       Gegenstand des vorliegenden Patentes  bildet ein Verfahren zur Herstellung eines  mehrkernigen     Ringketons,    welches dadurch  gekennzeichnet ist,     dass    man     a-Cholestyl-chlo-          rid    mit einem     Oxydationsmittel    behandelt,.  die neutralen Oxydationsprodukte abtrennt,  auf letztere nach Befreiung von flüchtigen  Produkten und unverändertem Ausgangs  material ein Betonreagens     einwirken    lässt  und das Reaktionsprodukt mit     hydrolytisch     wirkenden Mitteln     spaltet.     



  Das auf diese Weise     gewonnene        3-Chlor-          ätio-allo-cholanon-(17)    ist     stereoisomer    mit  der im Hauptpatent Nr. 182391 beschrie  benen Verbindung. Es bildet farblose Kri  stalle vom F.<B>173,5</B>  , lässt sich aus Benzin       umkristallisieren    und im Hochvakuum bei  140 bis 160   unter 0,05     mm    Druck subli  mieren.  



  Geeignete     Oxydationsmittel    sind zum Bei  spiel Chromsäure,     Permanganat    und derglei  chen. Als Betonreagenzien können     Semi-          carbazid,        Thiosemicarbazid,        Hydroxylamin,            Aminoguanidiu,    neutrale oder basisch     sub-          stituierte        Acylhydrazide,        wie    z.

   B. das Chlo  rid des     Trimethylammoniumacethydrazids,          Phenylhydrazin,        Diphenylhydrazin,    Mono  oder     Dinitrophenylhydrazin,        Phenylhydra-          zinsulfosäure    usw.     Verwendung        finden.     



  Das neue Beton steht den Sexualhormo  nen nahe; es soll therapeutische     Verwendung     finden oder als Zwischenprodukt zur Her  stellung     therapeutisch    wertvoller Verbindun  gen dienen.  



  <I>Beispiel:</I>  52 Teile     a-Cholestyl-chlorid    (F. 114 bis  115  , dargestellt aus     epi-Dihydro-cholesterin     und     Phosphorpentachlorid),    werden in 2000  Teilen Eisessig bei etwa 90 bis 95   unter  Rühren mit einer Lösung von 110 Teilen       Chromtrioxyd    in 440 Teilen 80%iger Essig  säure     im    Laufe von 3 Stunden tropfenweise  versetzt, worauf man noch 5     Stunden    weiter  erhitzt. Man arbeitet in der im     Hauptpatent     Nr. 182391     beschriebenen    Weise auf.

   Die  bei der Reaktion erhaltenen, nicht kristalli-           sierenden        Neutralteile    werden     in    alkoholi  scher Lösung,     entweder    direkt oder nach vor  hergehender fraktionierter Destillation, wo  bei man die bis etwa 250   (1 mm) siedende  Fraktion gesondert auffängt, mit     Semicarb-          azid-acetat    umgesetzt. Das abgeschiedene       Semicarbazon    schmilzt nach zweimaligem       Umkristallisieren    aus     absolutem    Alkohol bei  283 bis 285  .

   Man     erwärmt    das     Semicarb-          azon        mit    20%iger Salzsäure während 15 Mi  nuten am Wasserbade zwecks     Verseifung     und     nimmt    nach dem Verdünnen mit Was  ser das     Chlorketon    in Äther auf. Die Äther  lösung     wird    gewaschen,     getrocknet    und ein  gedampft. Der Rückstand wird aus     Alkohol-          Benzol        umkristallisiert    und zur weiteren       Reinigung    im Hochvakuum sublimiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines mehr kernigen Ringketons, dadurch gekennzeich net, dass man a-Cholestyl-chlorid mit einem Oxydationsmittel behandelt, die neutralen Oxydationsprodukte abtrennt, auf letztere nach Befreiung von flüchtigen Produkten und unverändertem Ausgangsmaterial ein Ketonreagens einwirken lässt und das Reak tionsprodukt mit hydrolytisch wirkenden Mitteln spaltet.
    Das auf diese Weise gewonnene 3-Chlor- ätio-allo-cholanon-(17) ist stereoisomer mit der im Hauptpatent Nr. 182391 beschrie benen Verbindung. Es bildet farblose Kri stalle vom F. 173,5 , lässt sich aus Benzin umkristallisieren und im Hochvakuum bei 140 bis 160 unter 0,05 mm Druck subli mieren. Das neue Beton steht den Sexualhormo nen nahe; es soll therapeutische Verwendung finden oder als Zwischenprodukt zur Her stellung therapeutisch wertvoller Verbindun gen dienen.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ketonrea- gens eine Hydrazinverbindung verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ketonrea- gens Semicarbazid verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ketonrea- gens Hydroxylamin verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Be handlung mit einem Betonreagens flüch tige Verbindungen durch Wasserdampf destillation vertreibt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Be handlung mit einem Betonreagens flüch tige Verbindungen durch Erwärmen im Vakuum vertreibt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das neutrale Oxydationsprodukt vor der Behandlung mit einem Betonreagens zwecks Abschei- dung von unverändertem Ausgangsmate rial mit einem Alkohol behandelt, wobei die Betonfraktion in Lösung geht. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Be handlung mit einem Betonreagens den die Betone enthaltenden Teil durch frak tionierte Destillation im Vakuum reinigt, wobei die bis etwa 250 C (1 mm) sie dende Fraktion gesondert aufgefangen wird. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Hydrolyse der aus dem Beton und einem Keton- reagens gebildeten Verbindung saure Reagenzien verwendet. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromtrioxyd verwendet. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromtrioxyd in Gegenwart von Essigsäure verwendet. 11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations- mittel Permanganat verwendet.
CH188202D 1933-10-31 1933-10-31 Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons. CH188202A (de)

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