CH188241A - Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons.

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CH188241A
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ketone
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ketone reagent
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oxidizing agent
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • C07J1/0003Androstane derivatives
    • C07J1/0011Androstane derivatives substituted in position 17 by a keto group

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen     Ringketans.       Gegenstand des vorliegenden Patentes bil  det ein Verfahren zur Herstellung eines mehr  kernigen     Ringketons,    welches dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man einen Ester des     Epi-          dihydrocholesterins,    wie zum Beispiel den  Essigsäure-, den     Propionsäure-    oder den     Benzoe-          säureester,    mit einem Oxydationsmittel be  handelt, die neutralen Oxydationsprodukte ab  trennt,

   auf letztere nach Befreiung von flüch  tigen Verbindungen und unverändertem Aus  gangsmaterial ein     Ketonreagens    einwirken lässt  und das Reaktionsprodukt mit     hydrolytisch     wirkenden Mitteln spaltet.  



  Die auf diese Weise gewonnene Verbin  dung- der Formel  
EMI0001.0010     
    bildet farblose Kristalle vom F. 182-183  und zeigt eine Drehung von     [al    D =     -f-    103,5      in     112ethylalkohol.    Sie lässt sich im Hoch  vakuum sublimieren und aus Äther     um;kristal-          lisieren;ihr    Acetat schmilzt bei     164,5-165,5>,     ihr     Propionat    bei 151-J.52  und ihr     Oxim     bei 14-215   (bei 218   klar).  



  Geeignete Oxydationsmittel sind z. B.  Chromsäure,     Permanganat    und dergleichen.  Als     Ketonreagenzien    können.     Setricarbazid,          Thi        osemicarbaz        id,        Hydroxylamin,        Aminogu-an        i-          din,    neutrale oder basisch     substituierte        Acyl-          hydrazide,    wie zum     .Beispiel    das Chlorid des       Trimethylammonitmzacethydrazids,

          Phenyl-          hydrazin,        Diphenylhydrazin,        Mono-    oder       Dinitrophenylhydrazin,        Phenylhydrazinsulfo-          säure    usw. Verwendung finden.  



  Das neue Beton steht den Sexualhormonen  nahe; es. soll therapeutische Verwendung  finden.  



  <I>Beispiel:</I>  84 Teile     Epi-dibydrocholesterin-acetat,    ge  löst in Eisessig, werden bei     95-"    unter Rühren  mit einer "Lösung von 123 Teilen     Chromtri-          oxyd    in     Wasser-Eisessig    (1:5) tropfenweise      versetzt. Nach mehrstündigem Erhitzen wird  die überschüssige Chromsäure durch Zusatz  von Methanol zerstört und die Lösung im  Vakuum stark eingeengt. Der Rückstand wird  mit Wasser verdünnt und mit Äther ausge  zogen. Der ätherischen Lösung der Oxyda  tionsprodukte werden die sauren Anteile mit  Natronlauge entzogen, wobei sich ein schwer  lösliches     Natriumsalz    abscheidet.

   Die öligen,  neutralen Produkte befreit man durch Wasser  dampfdestillation oder durch Erhitzen auf  1000 (12 mm) von flüchtigen Anteilen. Nach  Aufnahme in Alkohol kristallisiert unver  ändertes     Epi-dihydrocholesterin-acetat    aus.  Der alkohollösliche Anteil wird, entweder  direkt oder nach vorhergehender fraktionierter  Destillation, wobei man die bis etwa 250 0  (1 mm) siedende Fraktion gesondert auffängt,  mit einer alkoholischen Lösung von     Semi-          carbazid    erwärmt und der kalt abgeschie  dene Niederschlag mit Äther gewaschen und  mit Wasser ausgekocht. Das     Semicarbazon     schmilzt nach dem     Umkristallisieren    aus Alko  hol bei 273 0.

   Es liegt das     Semicarbazon          C22H3503N3    des     Ketoacetats        C21H3203    vor.  Nach Erhitzen des     Semicarbazons    mit einem  Gemisch gleicher Teile konzentrierter Salz  säure und Eisessig mit wässerig-alkoholischer  Schwefelsäure oder mit einer konzentrierten       Oxalsäurelösung    (wobei neutrales     Oxalat    des       Oxyketons    vom F.     248,5-249,5    0 entsteht)  und gegebenenfalls Verseifen des Spaltpro  duktes durch Kochen mit alkoholischer Lauge  nimmt man in Äther auf, wäscht aus und  vertreibt den Äther.

   Durch     Umkristallisieren     aus Äther, sowie durch     Hochvakuumsublima-          tion    gewinnt man das neue     Oxyketon        C1oHso02     in farblosen Kristallen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung eines mehr kernigen Ringketons, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Ester des Epi-dihydrochole- sterins mit einem Oxydationsmittel behandelt, die neutralen Oxydationsprodukte abtrennt, auf letztere nach Befreiung von flüchtigen Verbindungen und unverändertem Ausgangs material ein Ketonreagens einwirken lässt und das Reaktionsprodukt mit hydrolytisch wir kenden Mitteln spaltet. Die auf diese Weise gewonnene Verbin dung der Formel EMI0002.0026 bildet farblose Kristalle vom F.<B>182-1830</B> und zeigt eine Drehung von [a] D = -i- <B>103,5'</B> in Methylalkohol.
    Sie lässt sich im Hoch vakuum sublimieren und aus Äther umkristal- lisieren; ihr Acetat schmilzt bei 164,5-165,5 0, ihr Propionat bei 151-152 0 und ihr Oxim bei 214-215 0 (bei 218 0 klar). Das neue Keton steht den Sexualhormonen nahe; es soll therapeutische Verwendung fin den. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ketonreagens eine Hydrazinverbindung verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dassman als Ketonreagens Semicarbazid verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ketonreagens Hydroxylamin verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromtrioxyd verwendet. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromtrioxyd in Gegenwart von Essigsäure verwendet. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Permanganat verwendet 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Behand lung mit einem Ketonreagens flüchtige Verbindungen durch Wasserdampfdestil- lation vertreibt. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Behand- lung mit einem Ketonreagens flüchtige Verbindungen durch Erwärmen im Va kuum vertreibt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das neutrale Oxydationsprodukt vor der Behandlung mit einem Ketonreagens zwecks Abschei- dung von unverändertem Ausgangsmate rial mit einem Alkohol behandelt, wobei die Ketonfraktion in Lösung geht. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Behand lung mit einem Ketonreagens den die Ketone enthaltenden Anteil durch frak tionierte Destillation im Vakuum reinigt, wobei die bis etwa<B>2501</B> (1 mm) siedende Fraktion gesondert aufgefangen wird. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Hydrolyse der aus dem Beton und einem Keton- reagens gebildeten Verbindung saure Rea genzien verwendet. 12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Hydrolyse der aus dem Keton und einem Keton- reagens gebildeten Verbindung in beliebi ger Reihenfolge saure und alkalische Rea genzien verwendet.
CH188241D 1933-10-31 1933-10-31 Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons. CH188241A (de)

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