CH188242A - Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons.

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CH188242A
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ketone
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ketone reagent
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • C07J1/0003Androstane derivatives
    • C07J1/0011Androstane derivatives substituted in position 17 by a keto group

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  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung eines mehrkernigen     Ringketons.       Gegenstand des vorliegenden Patentes  bildet ein Verfahren zur Herstellung -eines  mehrkernigen     Ringketons,    welches dadurch  gekennzeichnet ist, dass man einen Ester des       epi-Koprosterins,    wie z.

   B. den Essigsäure-,  den     Propionsäure-    oder den     Benzoesäure-          ester,    mit einem Oxydationsmittel behandelt,  die neutralen     Oxydationsprodukte    abtrennt,  auf letztere nach Befreiung - von     flüchtigen     Verbindungen und unverändertem Ausgangs  material ein     Ketonreagens    einwirken lässt und  das Reaktionsprodukt mit     hydrolytisch    wir  kenden Mitteln spaltet.  



  Die auf diese Weise     gewonnene    Verbin  dung der Formel  
EMI0001.0013     
    bildet farblose Nadeln vom F.     150-1510.     Sie lässt sich aus     Hexan        umkristallisieren     sowie im Hochvakuum sublimieren.    Geeignete Oxydationsmittel sind z. B.  Chromsäure,     Permanganat    und dergleichen.  Als     $etonreagenzien    können     Semicarbazid,          Thiosemicarbazid,        Hydroxylamin,        Aminogua-          nidin,    neutrale -oder basisch substituierte       Acylhydrazide,    wie z.

   B. das -Chlorid des       Trimethylammor)iumacethydrazids,        Phenylhy-          drazin,        Diphenylhydrazin,    Mono- oder     Dini-          trophenylhydrazin,        Phenylhydrazinsulfosäure     usw. Verwendung finden.  



  Das neue Beton steht den Sexualhormo  nen nahe; es soll therapeutische Verwendung  finden.  



       Beispiel:     85 Teile     epi-Kaprosterinacetat,    gelöst in  Eisessig,     werden    bei<B>950</B> unter Rühren mit  einer Lösung -von 123 Teilen     Chromtrioxyd     in     Wasser-Eisessig    (1 : 5) tropfenweise -ver  setzt. Nach mehrstündigem Erhitzen wird die  überschüssige Chromsäure durch Zusatz von  Methanol zerstört und die Lösung im Vaku  um stark eingeengt. Der Rückstand wird  mit Wasser verdünnt und mit Äther ausge  zogen.

   Der ätherischen Lösung der.Oxyda-           tionsprodukte    werden die sauren Anteile mit  Natronlauge entzogen, wobei sich ein schwer  lösliches     Natriumsalz        abscbeidet.    Die öligen  neutralen Produkte befreit man durch Was  serdampfdestillation oder durch Erhitzen auf  100o (12 mm) von flüchtigen -Anteilen. Nach  Aufnahme in Methylalkohol kristallisiert un  verändertes     epi-Koprosterinacetat    aus.

   Der in  Methylalkohol lösliche Anteil wird, entweder  direkt oder nach vorhergehender fraktionier  ter Destillation, wobei man die bis etwa  2500 (1 mm) siedende Fraktion gesondert  auffängt, mit einer     methylalkoholiscben    Lö  sung von     Semicarbazidacetat    längere Zeit  stehen gelassen, worauf man das Lösungs  mittel vertreibt, in Äther und Wasser auf  nimmt und vom ausgeschiedenen     Semicar-          bazon        abfiltriert.    Aus der ätherischen Lösung  gewinnt man weitere Mengen des     Semicar-          bazons    z. B. durch Fällung mit     Petroläther     und Behandlung mit Essigester.

   Es schmilzt  nach dem     Umkristallisieren    aus absolutem  Alkohol bei<B>254-2550.</B> Es liegt das     Semi-          carbazori        C22Hg503Ns    des     Ketoacetats        C2iH8208     vor. Nach Erhitzen des     Semicarbazons    mit  einem Gemisch gleicher Teile konzentrierter  Salzsäure und Eisessig, mit     wässerig-alko-          holischer    Schwefelsäure oder mit einer kon  zentrierten     Oxalsäurelösung    und gegebenen  falls Verseifen des Spaltproduktes durch  Kochen mit alkoholischer Lauge nimmt man  in Äther auf, wäscht aus und vertreibt den  Äther.

   Durch     Umkristallisieren    aus     Rexan     oder Sublimieren im Hochvakuum gewinnt  man das neue     Oxyketon        C79H3002    in schönen       Kristallen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines mehr kernigen Ringketons, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Ester des epi-Koprosterins mit einem Oxydationsmittel behandelt, die neutralen Oxydationsprodukte abtrennt, auf letztere nach Befreiung von flüchtigen Pro dukten und unverändertem Ausgangsmaterial ein Ketonreagens einwirken lässt und das Reaktionsprodukt mit hydrolytisch wirken den Mitteln spaltet. Die auf diese Weise gewonnene Verbin dung der Formel EMI0002.0031 bildet farblose Nadeln vom F.150-1510. Sie lässt sich aus. Hexan umkristallisieren sowie im Hochvakuum sublimieren.
    Das neue Keton steht den Sexualhormonen nahe, es soll therapeutische Verwendung finden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ketonreagens eine Hydrazinverbindung verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ketonreagens Semicarbazid verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ketonreagens Hydroxylamin verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass man vor der Behand lung mit einem Ketonreagens flüchtige Verbindungen durch Wasserdampfdestilla- tion vertreibt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Behand lung mit einem Ketonreagens flüchtige Verbindungen durch Erwärmen im Vaku um vertreibt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das neutrale Oxydationsprodukt vor der Behandlung mit einem Ketonreagens zwecks Abschei- dung von unverändertem Ausgangsmaterial mit einem Alkohol behandelt, wobei die Ketonfraktion in Lösung geht. 7. Verfahren nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Behand lung mit einem Ketonreagens den die Ketone enthaltenden Anteil durch frak tionierte Destillation im Vakuum reinigt, wobei die bis etwa<B>2500</B> (1 mm) siedende Fraktion gesondert aufgefangen wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Hydrolyse der aus dem Keton und einem Ketonrea- gens gebildeten Verbindung saure Rea genzien verwendet. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Hydrolyse der aus dem Beton und einem Ketonrea- gens gebildeten Verbindung in beliebiger Reihenfolge saure und alkalische Reagen zien verwendet. 10. Verfahren nach Patentansprueb, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromtrioxyd verwendet. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Ohromtrioxyd in Gegenwart von Essigsäure verwendet. 12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Permanganat verwendet.
CH188242D 1933-10-31 1933-10-31 Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons. CH188242A (de)

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