CH189026A - Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons.

Info

Publication number
CH189026A
CH189026A CH189026DA CH189026A CH 189026 A CH189026 A CH 189026A CH 189026D A CH189026D A CH 189026DA CH 189026 A CH189026 A CH 189026A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ketone
reagent
ketone reagent
process according
oxidizing agent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gesellschaft Fuer Chemis Basel
Original Assignee
Chem Ind Basel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chem Ind Basel filed Critical Chem Ind Basel
Publication of CH189026A publication Critical patent/CH189026A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • C07J1/0003Androstane derivatives
    • C07J1/0011Androstane derivatives substituted in position 17 by a keto group

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen     R,ingketons.       Gegenstand des vorliegenden Patentes bil  det ein Verfahren zur Herstellung eines mehr  kernigen     Ringketons,    welches dadurch ge  kennzeichnet ist, dass man     a-Cholestyl-biomid     mit einem     Oxydationsmittel    behandelt, die  neutralen Oxydationsprodukte abtrennt, auf  letztere nach Befreiung von flüchtigen Pro  dukten und unverändertem Ausgangsmaterial  ein     Ketonreagens    einwirken lässt und das  Reaktionsprodukt mit hydrolytisch wirkenden  Mitteln spaltet.  



  Die auf diese Weise gewonnene Verbin  dung der Formel  
EMI0001.0006     
    bildet Kristalle vom F.     163-1640.    Sie lässt  sich aus Alkohol-Benzin     umkristallisieren    und    im Hochvakuum bei 130-140   unter 0,01 mm  Druck sublimieren.  



  Geeignete Oxydationsmittel sind zum  Beispiel Chromsäure,     Permanganat    und der  gleichen. Als Betonreagenzien können     Semi-          carbazid,        Thiosemicarbazid,        Hydroxylamin,          Aminoguanidin,    neutrale oder basisch sub  stituierte     Acylhydrazide,    wie zum Beispiel  das Chlorid des     Trimethylammoniumacethy-          drazid,        Phenylhydrazin,        Diphenylhydrazin,     Mono- oder     Dinitrophenylhydrazin,

          Phenyl-          hydrazinsulfosäure    usw. Verwendung finden.  



  Das neue Beton steht den Sexualhormonen  nahe; es soll therapeutische Verwendung  finden oder als Zwischenprodukt zur Her  stellung therapeutisch wertvoller Verbin  dungen dienen.  



  <I>Beispiel:</I>  40 Teile     a-Cholestyl-bromid,    dargestellt  aus     epi-Dihydro-cholesterin    und     Phosphor-          pentabromid,    werden in 1600 Teilen Eisessig      bei etwa     90-95"    unter Rühren mit einer  Lösung von 85 Teilen     Chromtrioxyd    in 350       Teilen        80        %iger        Essigsäure        im        Laufe        von     3 Stunden tropfenweise versetzt, worauf man  noch 5 Stunden weiter erhitzt.

   Man arbeitet  in der im Hauptpatent     I\Tr.    182391 beschrie  benen Weise auf. Die bei der Reaktion er  haltenen nicht kristallisierenden     Neutralteile     werden in alkoholischer Lösung, entweder  direkt oder nach vorhergehender fraktionier  ter Destillation, wobei man die bis etwa 2500  (1 mm) siedende Fraktion gesondert auffängt,  mit     Semicarbazid-acetat    umgesetzt.

   Das ab  geschiedene     Semicarbazon    schmilzt nach  zweimaligem     Umkristallisieren    aus absolutem  Alkohol bei<B>260'.</B> Man erwärmt das     Semi-          carbazon        mit        20        %iger        Salzsäure        während     5 Minuten am Wasserbade     zwecks        Verseifung     und nimmt nach dem Verdünnen mit Wasser  das     Bromketon    in Äther auf. Die Ätherlösung  wird gewaschen, getrocknet und eingedampft.

    Der Rückstand wird aus Alkohol-Benzin um  kristallisiert und zur weiteren Reinigung im  Hochvakuum     sublimiert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines mehr kernigen Ringketons, dadurch gekennzeichnet, dass man a-Cholestyl-bromid mit einem Oxy dationsmittel behandelt, die neutralen Oxy dationsprodukte abtrennt, auf letztere nach Befreiung von flüchtigen Produkten und un verändertem Ausgangsmaterial ein Keton- reagens einwirken lässt und das Reaktions produkt mit hydrolytisch wirkenden Mitteln spaltet.
    Die auf diese Weise gewonnene Verbin dung der Formel EMI0002.0032 bildet Kristalle vom F. 163-1640. Sie lässt sich aus Alkohol-Benzin umkristallisieren und im Hochvakuum bei 130-1400 unter 0,01 mm Druck sublimieren. Das neue Keton steht den Sexualhormonen nahe; es soll therapeutische Verwendung fin den oder als Zwischenprodukt zur Herstellung therapeutisch wertvoller Verbindungen dienen. UNTERANSPRtrCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ketonreagens eine Hydrazinverbindung verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ketonreagens Semicarbazid verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ketonreagens Hydroxylamin verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Behand lung mit einem Ketonreagens flüchtige Verbindungen durch Wasserdampfdestilla- tion vertreibt. 5.
    Verfahren nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Behand lung mit einem Ketonreagens flüchtigeVer- bindungen durch Erwärmen im Vakuum vertreibt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das neutrale Oxydationsprodukt vor der Behandlung mit einem Ketonreagens zwecks Abschei- dung von unverändertem Ausgangsmaterial mit einem Alkohol behandelt, wobei die Ketonfraktion in Lösung geht. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Behand lung mit einem Ketonreagens den die Ketone enthaltenden Teil durch fraktio nierte Destillation im Vakuum reinigt, wobei die bis etwa 250 0 (1 min) siedende Fraktion gesondert aufgefangen wird. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Hydrolyse der aus dem Keton und einem Keton- reagens gebildeten Verbindung saure Rea genzien verwendet. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromtrioxyd verwendet. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations- mittel Chromtrioxyd in Gegenwart von Essigsäure verwendet. 11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Permanganat verwendet.
CH189026D 1933-10-31 1933-10-31 Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons. CH189026A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH189026T 1933-10-31
CH182391T 1935-03-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH189026A true CH189026A (de) 1937-01-31

Family

ID=25720691

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH189026D CH189026A (de) 1933-10-31 1933-10-31 Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH189026A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2741382A1 (de) Kontinuierliches verfahren zur herstellung von terephthalsaeure
CH189026A (de) Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons.
DE956950C (de) Verfahren zur Herstellung von isomeren 1, 1, 6-Trimethyl-6-oxyoktahydronaphthalinen
CH188202A (de) Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons.
CH188242A (de) Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons.
CH182391A (de) Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons.
DE699308C (de) Verfahren zur Herstellung mehrkerniger substituierter Ringketone aus Sterinen und Gallensaeuren
DE1943510A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Terephthalsaeure bzw. Oxidationsprodukten aus p-Toluylaldehyd
CH189809A (de) Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons.
CH188241A (de) Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons.
CH188243A (de) Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons.
CH188240A (de) Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons.
DE898737C (de) Verfahren zur Herstellung von Chlormethylmethylaether
DE909339C (de) Verfahren zur Herstellung von Homologen des Butandiol-(1,4)-ons-(2)
US2078978A (en) Method of obtaining hormone-like ketonic substances
DE717653C (de) Verfahren zur Herstellung von Dialkyldi-(oxyphenyl)-aethylenverbindungen
DE321567C (de) Verfahren zur Darstellung von Aldehyden und Ketonen
AT160572B (de) Verfahren zur Darstellung ungesättigter Oxyketone der Cyclopentanopolydrophenanthrenreihe oder deren Derivaten.
CH189808A (de) Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons.
DE871751C (de) Verfahren zur Gewinnung des Pentaerythrit-dichlorhydrinmonoschwefligsaeureesters
AT248622B (de) Verfahren zur Herstellung neuer 2-Cyano-3-oxo-steroide
CH196871A (de) Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen ungesättigten Ringketones.
CH189810A (de) Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons.
DE871301C (de) Verfahren zur Darstellung von Oxoverbindungen der Pregnanreihe
AT160834B (de) Verfahren zur Herstellung mehrfach ungesättigter Verbindungen der Cyclopentanopolyhydrophenanthrenreihe.