CH189808A - Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons.

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CH189808A
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ketone
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ketone reagent
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • C07J1/0003Androstane derivatives
    • C07J1/0011Androstane derivatives substituted in position 17 by a keto group

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen     Ringketons.       Gegenstand des vorliegenden     Patentes     bildet ein Verfahren. zur Herstellung eines  mehrkernigen     Ringketons,    welches dadurch  gekennzeichnet ist,     dass    man einen Ester des       Sitostanols,    wie z.

   B. den Essigsäure-, den       Propionsäure-    oder den     Benzoesäureester,    mit  einem     Oxydationsmittel    behandelt, die neu  tralen Oxydationsprodukte abtrennt, auf  letztere nach Befreiung von flüchtigen Ver  bindungen und unverändertem Ausgangs  material ein     Ketonreagens    einwirken lässt und  das Reaktionsprodukt mit hydrolytisch wir  kenden Mitteln spaltet.  



       Die    auf diese Weise gewonnene Verbin  dung der Formel  
EMI0001.0011     
    ist identisch mit der im Zusatzpatent  Nr.<B>188240</B> beschriebenen Verbindung.         Geeignete        Oxydationsmittel    sind z. B.  Chromsäure,     Perman.ganat    und dergleichen.  Als     Ketonreagenzien    können     Semicarbazid,          Thiosemicarbazid,        Hydroxylamin,        Amino-          guani.din,    neutrale oder basisch substituierte       Acylhydrazine,        wie    z.

   B. das Chlorid     des          Trimethylammoniumacethydrazids,        Phenyl-          hydrazin,        Diphenylhydrazin,    Mono- oder       Dinitrophenylhydrazin,        Phenylhydrazinsulfo-          säure    usw. Verwendung finden.  



  An Stelle von     Sitostanol    können auch die  durch     Extraktion    von Naturprodukten ge  wonnenen     sitostanolhaltigen        Steringemische     verwendet werden.  



  <I>Beispiel:</I>  84 Teile     Sitostanolacetat,    gelöst in Eis  essig, werden bei 95   unter Rühren mit einer  Lösung von     12-3    Teilen     Chromtrioxyd    in       Wasser-Eisessig    (1 : 5) tropfenweise versetzt.  Nach mehrstündigem Erhitzen wird die über  schüssige Chromsäure durch Zusatz von      Methanol zerstört und die Lösung im Vakuum  stark eingeengt. Der Rückstand wird mit  Wasser     verdünnt    und mit Äther ausgezogen.  Der ätherischen Lösung der Oxydationspro  dukte werden die sauren     Anteile    mit Natron  lauge entzogen, wobei sich ein schwer lös  liches     Natriumsalz    abscheidet.

   Die öligen  neutralen Produkte befreit man durch Was  serdampfdestillation oder durch Erhitzen auf  <B>WO'</B> (12 mm) von flüchtigen Anteilen. Nach  Aufnahme in Alkohol kristallisiert unverän  dertes     Sitostanolacetat    aus. Der alkohollös  liche Anteil wird, entweder direkt oder nach  vorhergehender fraktionierter Destillation,  wobei man die bis etwa.<B>250</B>   (1 mm) sie  dende Fraktion gesondert auffängt, mit einer  alkoholischen Lösung von     Semicarbazidacetat     erwärmt und der kalt abgeschiedene Nieder  schlag mit Äther gewaschen und mit Wasser  ausgekocht.

   Das     Semicarbazon    schmilzt nach  dem     Umkristallisieren    aus Alkohol bei  2,61 bis<B>262'.</B>     E:s    liegt das     Semicarbazon          C22HII03N3    des     Ketoacetats        C.1113,03    vor.

    Nach Erhitzen des     Semicarbazons    mit einem  Gemisch gleicher Teile konzentrierter Salz  säure und Eisessig, mit     wässerig-alkoholi-          scher    Schwefelsäure oder mit einer konzen  trierten     Oxalsäurelösung    und gegebenenfalls  Verseifen des     Spaltproduktes    durch Kochen  mit alkoholischer Lauge nimmt man in  Äther auf, wäscht aus und vertreibt den  Äther. Durch     Umkristallisieren    aus     wä.ssri-          gem    Alkohol oder aus     Essigesterbenzin    ge  winnt man das     Oxyketon        C",113,0-.    in schönen  Kristallen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines mehr- kernigen Ringketons, dadurch gekennzeich net, dass man einen Ester des Sitostanols mit einem Oxydationsmittel behandelt, die neu tralen Oxydationsprodukte abtrennt, auf letztere nach Befreiung von flüchtigen Pro dukten und unverändertem Ausgangsmaterial ein Ketonreagens einwirken lässt und das Reaktionsprodukt mit hydrolytisch wirken den Mitteln spaltet. Die auf diese Weise gewonnene Verbin dung der Formel EMI0002.0030 ist identisch mit der im Zusatzpatent Nr. 18824(1 beschriebenen Verbindung. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Keton- ' reagens eine Hydrazinv erbindung ver wendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Keton- reagens Semica.rbazid verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Keton- reagens Hydroxylamin verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Behand lung mit einem Ketonreagens flüchtige Verbindungen durch Wasserdampfdestil- lation vertreibt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Be handlung mit einem Ketonreagens flüeb- tige Verbindungen durch Erwärmen im Vakuum vertreibt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das neutrale Oxydationsprodukt vor der Behandlung mit einem Ketonreagens zwecks Ab scheidung von unverändertem Ausgangs material mit einem Alkohol behandelt.
    wobei die Ketonfraktion in Lösung geht. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Behand lung mit einem Ketonreagens den die Ketone enthaltenden Anteil durch frak tionierte Destillation im Vakuum reinigt, wobei die bis etwa<B>250'</B> (1 mm) sie- .den-de Fraktion gesondert aufgefangen wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Hydrolyse der aus dem Keton und einem Keton- reagens gebildeten Verbindung saure Reagenzien verwendet. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Hydrolyse der aus dem Keton und einem Keton- reagens gebildeten Verbindung in belie biger Reihenfolge saure und alkalische Reagenzien verwendet. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromtriogyd verwendet. 11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chrom.triogyd in Gegenwart von Essigsäure verwendet. 12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Permanganat verwendet.
CH189808D 1933-10-31 1933-10-31 Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons. CH189808A (de)

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