CH189810A - Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons.

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CH189810A
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ketone
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ketone reagent
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • C07J1/0003Androstane derivatives
    • C07J1/0011Androstane derivatives substituted in position 17 by a keto group

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen     Ringketons.       Gegenstand des vorliegenden Patentes  bildet ein Verfahren zur Herstellung eines  mehrkernigen     Ringketons,    welches dadurch  gekennzeichnet ist,     dass    man einen Ester des       Dibydrocinchols,    wie z.

   B. den Essigsäure-,  den     Propionsäure-    oder den     Benzoesäureester,     mit einem Oxydationsmittel behandelt, die  neutralen Oxydationsprodukte abtrennt, auf  letztere nach Befreiung von flüchtigen Ver  bindungen und unverändertem Ausgangs  material ein     Ketonreagens    einwirken     lässt    und  (las     Reaktionsprodukt    mit hydrolytisch wir  kenden Mitteln spaltet.  



  Die auf diese Weise gewonnene Verbin  dung der Formel  
EMI0001.0010     
    ist identisch mit der im Zusatzpatent  Nr.<B>188210</B>     beschriebenen    Verbindung.    Geeignete     Oxydationsmittel    sind z. B.  Chromsäure,     Permanganat    und .dergleichen.  Als     Ketonreagenzien    können     Semicarbazid,          Thiosemicarbazid,        Hydroxylamin,        Amino-          guanidin,    neutrale oder     basisch    substituierte       Acylhydrazide,    wie z.

   B. das Chlorid des       Trimethylammoniumhydrazids,        Phenylhydra-          zin,        Diphenylhydrazin,    Mono- oder     Dinitro-          phenylhydrazin.        Phenylhydrazinsulfosäure     usw. Verwendung finden.  



  An Stelle von     Dihydrocinchol    können  auch die durch     Extraktion    von Naturproduk  ten gewonnenen     dihydrocincholhaltigen        Ste-          ringemische        verwendet    werden..    <I>Beispiel:</I>    84 Teile     Dihydrocincholacetat,        .gelöst    in       Eisessig,    werden bei 95   unter Rühren mit  einer Lösung von     12-$    Teilen     Chromtrioxyd     in     Wasser-Eisessig    (1 : 5) tropfenweise ver  setzt.

   Nach mehrstündigem Erhitzen wird  die überschüssige Chromsäure durch Zusatz  von Methanol zerstört und die Lösung im      Vakuum stark eingeengt. Der     Riickstand     wird mit Wasser verdünnt und mit Äther  ausgezogen. Der ätherischen Lösung der  Oxydationsprodukte werden die sauren An  teile mit Natronlauge entzogen, wobei sich  ein schwer lösliches     Natriumsalz    abscheidet.  Die öligen neutralen Produkte befreit man  durch     Wasserdampfdestillation    oder durch  Erhitzen auf<B>100'</B> (12 mm) von flüchtigen  Anteilen. Nach Aufnahme in Alkohol kri  stallisiert     unverändertes        D2hydrocincholace-          tat    aus.

   Der alkohollösliche Anteil wird,  entweder direkt oder nach vorhergehender       fraktionierter    Destillation, wobei man die bis  etwa<B>2,50'</B> (1 mm)     siedende    Fraktion geson  dert auffängt, mit einer alkoholischen Lösung  von     Semicarbazidacetat    erwärmt und der kalt  abgeschiedene Niederschlag mit Äther ge  waschen und mit Wasser ausgekocht. Das       Semicarbazon    schmilzt nach dem     Umkristal-          lisieren    aus Alkohol bei 2.61 bis 262  . Es  liegt das     Semicarbazon        C@ZH3@O@N3    des       Ketoacetats        C=,H"03    vor.

   Nach Erhitzen  des     Semicarbazons    mit einem Gemisch glei  cher Teile     konzentrieter    .Salzsäure und Eis  essig, mit     wässerig-alkoholischer    Schwefel  säure oder mit einer     konzentrierten:        Oxal-          säurelösung    und gegebenenfalls Verseifen  des Spaltproduktes durch Kochen mit alko  holischer Lauge nimmt man in Äther auf,  wäscht aus und vertreibt den Äther.

   Durch       Umkristallisieren    aus     wässrigem    Alkohol oder  aus     Essigesterbenzin    gewinnt man das     Oxy-          keton        C"H"0,    in schönen Kristallen.         Dihydrocincholacetat    vom F. 135 bis 136    erhält man durch katalytische Hydrierung  von     Cinchola,cetat    vom F. 132  .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines mehr kernigen Ringketons, dadurch gekennzeich net, dass man einen Ester des Dihydrocinchols mit einem Oxydationsmittel behandelt, die neutralen Oxydationsprodukte abtrennt, auf letztere nach Befreiung von flüchtigen Pro dukten und unverändertem Ausgangsmaterial ein Retonreagens einwirken lä.sst und das Reaktionsprodukt mit hydrolytisch wirken den Mitteln spaltet. Die auf diese Weise gewonnene Verbin dung der Formel EMI0002.0036 ist identisch mit der im Zusatzpatent Nr. 188240 beschriebenen Verbindung. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Keton- reagens eine Hydrazinverbindung ver wendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Keton- reagens Semicarbazid verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, man als Keton- reagens Hydroxylamin verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Be handlung mit einem Ketonreagens flüch tige Verbindungen durch Wa.sserdampf- destillation vertreibt. 5. Verfahren nach Patentauspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vor .der Be handlung mit einem Ketonreagens flüch tige Verbindungen durch Erwärmen im Vakuum vertreibt.
    6. Verfahren. nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das neutrale Oxydationsprodukt vor der Behandlung mit einem Ketonreagens zwecks Ab scheidung von unverändertem Ausgangs material mit einem Alkohol behandelt, wobei die Ketonfraktion in Lösung geht. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Be handlung mit einem Ketonreagens den die Ketone enthaltenden Anteil durch fraktionierte Destillation im Vakuum reinigt, wobei die bis etwa 250 (1 mm) siedende Fraktion gesondert aufgefangen wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Hydrolyse der aus dem Keton und einem Keton- reagens gebildeten Verbindung saure Reagenzien verwendet. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Hydrolyse der aus dem Keton und einem Keton- reagens gebildeten Verbindung in belie biger Reihenfolge saure und alkalische Reagenzien verwendet. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromtrioxyd verwendet. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromtrioxyd in Gegenwart von Essigsäure verwendet. 12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Permanganat verwendet.
CH189810D 1933-10-31 1933-10-31 Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons. CH189810A (de)

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