CH189027A - Verfahren zur Herstellung von Benzoylcasein. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Benzoylcasein.

Info

Publication number
CH189027A
CH189027A CH189027DA CH189027A CH 189027 A CH189027 A CH 189027A CH 189027D A CH189027D A CH 189027DA CH 189027 A CH189027 A CH 189027A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
casein
benzoyl
production
dilute
parts
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gesellschaft Fuer Chemis Basel
Original Assignee
Chem Ind Basel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chem Ind Basel filed Critical Chem Ind Basel
Publication of CH189027A publication Critical patent/CH189027A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08HDERIVATIVES OF NATURAL MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08H1/00Macromolecular products derived from proteins

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Peptides Or Proteins (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     Benzoyleasein.       Es wurde gefunden, dass man ein     Benzoyl-          casein,        dessen        Bezoylgehalt        etwa        12        %        be-          trägt,    erhält, wenn man auf in einer ge  sättigten     Alkalisalzlösung    verteiltes Casein       Benzoylchlorid    einwirken lässt, und zwar in  solchen Mengenverhältnissen, dass auf 2 Ge  wichtsteile Casein mindestens 1 Gewichtsteil       Benzoylchlorid    entfällt.

   Das so erhaltene       Benzoylcasein    bildet nach dem Trocknen ein  gelblich gefärbtes Pulver, das sowohl in ver  dünnten Säuren, wie auch in verdünnten  Alkalien vollständig unlöslich ist und in  Wasser, sowie auch in verdünnter     Natrium-          carbonatlösung    bei Raumtemperatur nicht  quillt. Es soll zur Herstellung von Kunst  stoffen Verwendung finden.  



  <I>Beispiel:</I>  <B>150</B> Teile     Natriumcarbonat    werden in  1000 Teilen kalt gesättigter     Natriumchlorid-          lösung    verrührt. Sodann streut man bei  Raumtemperatur 250 Teile möglichst fein  gemahlenes Casein zur Salzlösung, rührt das    Gemisch 3 bis 4 Stunden, wobei man eine  breiige Masse erhält, in der das Casein in       gequollener    Form vorliegt. Man lässt nun  innerhalb 3 bis 4 Stunden 200 Teile     Benzoyl-          chlorid    zufliessen und hält die Temperatur  des Gemisches innerhalb 20 bis 30 0.

   Man  rührt dann die Reaktionsmasse noch etwa  1 Stunde weiter, das heisst so lange, bis  eine Probe des Caseins in verdünnter     Na-          triumcarbonatlösung    wasserunlöslich gewor  den ist. Hierauf wird das     benzoylierte    Pro  dukt     abfiltriert,    mit viel kaltem Wasser ge  waschen und bei möglichst niedriger Tempe  ratur getrocknet.

   Das erhaltene     benzoylierte     Casein kann nötigenfalls von noch beige  mengtem Casein und     Benzoesäure    durch     Di-          gerieren    mit verdünnter wässeriger     Natrium-          carbonatlösung    und nachher mit Wasser ge  reinigt werden.  



  Zu einem ähnlichen Ergebnis gelangt man,  wenn man statt 200 Teile     Benzoylchlorid     weniger, wie zum Beispiel 150 oder mehr  als 300 Teile verwendet. Auch kann die      Lochsalzlösung durch gesättigte Lösungen  anderer     Alkalisalze    ersetzt werden, zum Bei  spiel durch     Kaliumchlorid    oder Natrium  sulfat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Benzoyl- casein, dessen Benzoylgehalt etwa 12% be- trägt, dadurch gekennzeichnet, dass man auf in einer gesättigten Alkalisalzlösung ver teiltes Casein Benzoylchlorid einwirken lässt, und zwar in _ solchen Mengenverhältnissen, dass auf 2 Gewichtsteile Casein mindestens 1 Gewichtsteil Benzoylchlorid entfällt.
    Das so erhaltene Benzoylcasein bildet nach dem Trocknen ein gelblich gefärbtes Pulver, das sowohl in verdünnten Säuren, wie auch in verdünnten Alkalien vollständig unlöslich ist und in Wasser, sowie auch in verdünnter Natriumcarbonatlösung bei Raumtemperatur nicht quillt. Es soll zur Herstellung von Kunststoffen Verwendung finden.
CH189027D 1935-07-09 1935-07-09 Verfahren zur Herstellung von Benzoylcasein. CH189027A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH189027T 1935-07-09
CH182395T 1935-07-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH189027A true CH189027A (de) 1937-01-31

Family

ID=25720702

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH189027D CH189027A (de) 1935-07-09 1935-07-09 Verfahren zur Herstellung von Benzoylcasein.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH189027A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH189027A (de) Verfahren zur Herstellung von Benzoylcasein.
DE109612C (de) Vefahren zur Herstellung von Albumosen aus Eiweiaatoffen mittels schwefliger Säure oder Bisulfite
DE873696C (de) Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtriformiat oder anderen neutralen Salzen des Aluminiums mit wasserloeslichen organischen Saeuren
AT101291B (de) Verfahren zur Gewinnung des aus dem ö. P. 35688 bekannten basischen Kalziumhypochlorites in trockener Form.
CH187421A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Textilhilfsmittels.
AT133505B (de) Verfahren zur Darstellung von ω-Oxyacylaminobenzolarsin- bzw. -stibinoxyden oder ω-Oxyacylaminobenzolarsin- bzw. -stibinsäuren.
CH189302A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Textilhilfsmittels.
AT43375B (de) Verfahren zur Darstellung von unsymmetrischen Harnstoff- und Thioharnstoffabkömmlingen der p-Aminophenylarsinsäure, ihrer Homologen und Derivate.
DE601068C (de) Verfahren zur Herstellung von Natriumoxalat unter gleichzeitiger Gewinnung von Ammoniumchlorid
CH156307A (de) Verfahren zur Herstellung eines Schwefelsäureesters.
CH210959A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Kondensationsproduktes.
CH249003A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Amidderivates.
CH195842A (de) Verfahren zur Herstellung eines Salzes des Dichlordiäthylamins.
CH141788A (de) Verfahren zur Darstellung eines Gerbstoffes.
CH178944A (de) Verfahren zur Darstellung von 2-Oxydiphenyläther-5-carbonsäure.
CH210981A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Kondensationsproduktes.
CH164734A (de) Verfahren zur Herstellung einer neuen Sulfonsäure.
CH163005A (de) Verfahren zur Herstellung einer neuen Sulfosäure.
CH123102A (de) Verfahren zur Darstellung des 1-(4&#39;-Sulfophenyl)-5-pyrazolon-3-karbonsäuremethylesters.
CH227349A (de) Verfahren zur Darstellung von o-Sulfobenzoesäure.
CH192755A (de) Verfahren zur Herstellung des Betains einer substituierten Aminostearinsäure.
CH164732A (de) Verfahren zur Herstellung einer neuen Sulfonsäure.
CH220404A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Derivats einer heterocyclischen Verbindung.
CH175876A (de) Verfahren zur Herstellung eines trockenen Diazoniumsalzes.
CH106075A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Zwischenproduktes.