CH189061A - Verfahren zur Herstellung eines organischen Salzes der Diguajacylphosphorsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines organischen Salzes der Diguajacylphosphorsäure.

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CH189061A
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Rosenzweig Mag Pharm Salo
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  Verfahren zur Herstellung eines organischen Salzes der     Dignajacylphospliorsäure.       Gegenstand     des        Hauptpatentes    ist ein  Verfahren zur     Herstellung    eines     Athylen-          diaminsalzes    der     Diguajacylphosphorsäure,     welches dadurch gekennzeichnet     ist,    -dass man  1     Mol        Äthylendiamin    auf 2 Mole     Diguajacyl-          pliosphor8äureeinwirken    lässt.  



  Gemäss der     vorliegenden    Erfindung wird  <B>t</B>     auf          Diguajacylphosphorsäure    Chinin zur       Einwirkung    gebracht, wobei das     Chininsalz     der     Dibmnajacylphosphorsäure    als farbloses,  mässig wasserlösliches,     kristallines    Produkt  vom .Schmelzpunkt 1.81 bis<B>182'</B> C     urkorri-          giert        entsteht.     



  Die Salzbildung gemäss dem Verfahren  der Erfindung kann auch     dureh    doppelte  Umsetzung eines anorganischen Salzes der       Diguajacylphosphorsäure    mit     einem        Chinin-          salz    in     einem        Lösungsmittel,    wobei als     Zwi-          schenstufen    der     Umsetzung    die freie Säure  und Base auftreten, erzielt werden.

   Ferner  kann mau zur     Ausübung    des erfindungs  gemässen     Verfahrens    ein Säurederivat der       Diguaja.cylpliospborsäure,    in     welchem    die an    das Phosphoratom gebundene     Hydrogyl-          gruppe    durch     einen    austauschbaren     Rest,     z. B.

   Halogen,     ersetzt    ist, bei     Gegenwart    von       Chinin        Uydrolysieren,    wobei     intermediär          -ebenfalls    die freie     Diguajacylphosphorsäure     entsteht, und sich dann das beschrie  bene     Chininsalz    der     D2guajacylphosphomäure     bildet.  



  <I>Ausführungsbeispiel:</I>  Man     ,lässt    1     Mol    (158,4     g)        Phosphorogy-          chlorid        (POCl3)    und 2 Mole (248,2 g)     Guaj-          acol        in,der    Kälte bei     Anwesenheit    von     Pyri-          ,

  din    und Benzol als     Lösungsmittel        aufeinan-          der        einwirken.        Hierbei        entsteht    zuerst     eine          Pyizdinverbinclung    des     Guajacolphosphor-          säureesters.        Aus    der     anfangs    klaren     Reak-          tionslösung        scheidet    sich nach     einiger    Zeit       Pyridiachlorhydrat    aus,

       welches        abfiltriert          wird.    Hierauf d     estilliert        man        ,das        Benzol    ab       und    versetzt das     zurückbleibendeSäurechlo-          rid        mit    alkoholischer     Alkalilauge        in        molarer     Menge ($0,1     ;g        NaOH    enthaltend).

   Nach Ab  filtrieren des in Alkohol schwer löslichen           Alkalichlorids    erhält man durch     Eimengen     -des Filtrates das     bekannte        Alka-lisalz        :des        Di-          guajacylphosphoreäureesters          (-CH30CEH40)2PO    .     ONa.     



  3,2 g     Na,Salz    :des genannten     Guajacyl-          pliospliorsäureesters    werden in zirka 150 cm'  Wasser gelöst. Hierzu fügt man     eine    Lö  sung von 4 g     Chininchlorhydrat    ebenfalls in  zirka 150     üm3    Wasser. Nach kurzer     Zeit     scheiden     ,sich    reichliche Mengen des Chinin  salzes des     Guaja.cylphosphorsäureesters    ab,  die     abfiltriert    und mit wenig Wasser ge  waschen eine weisse pulverige     l,--ristallmasse     darstellen.

   Das     Cliininsalz        ist    in Wasser hin  reichend löslich und     zeigt    nur schwachen Ge  schmack. Es besitzt einen     Schmelzpunkt    von  <B>181</B> bis 182   C     unkorrigiert.     



  Durch Umsetzung     molekularer    Mengen  freien Chinins mit     einer        wässerigen    Lösung  freier     Diguajacylphosphorsäure    kann das  selbe Salz erhalten     weiden.     



  Das neue Salz     zeigt    bei     ausreichend    guter       Wasserlösliehkeit    im Organismus     eine    gute       Spaltbarkeit    und gegenüber andern Chinin  salzen schwächer     bitteren        Geschmack    und       dient    zum Beispiel zur innern Desinfektion  des     Organismus,    zum Beispiel der Lunge, bei  infektiösen     Erkrankungen.  

Claims (1)

  1. ' PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines orga nischen Salzes der Diguajacylphosphorsäure, :dadurch gekennzeichnet, dass man Diguaj- acylphosplioi@sKure und Chinin aufeinander einwirken lässt. Das Reaktionsprodukt ist ein mässig wa:sserlösliehes farbloses kristal lines Salz vom (Schmelzpunkt 181 bis 18'2 C unkorrigiert. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nasch Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Dvgua.jacylphos- phorsäure verwendet, die bei Gegenwart des Chinins aus einem Derivat der Di- guajacylphosphorsä.ure durch Hydrolyse mit einer wässerigen Flüssigkeit erhalten wurde. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass man D.iguajacylphos- phonsäure und Chininbase verwendet, die durch Umsetzung eines anorganischen Salzes der Diguajaeylphosphorsäure mit einem Salz des Chinins erhalten wurden.
CH189061D 1933-06-28 1934-06-23 Verfahren zur Herstellung eines organischen Salzes der Diguajacylphosphorsäure. CH189061A (de)

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