CH189063A - Verfahren zur Herstellung eines stereoisomeren Alkohols. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines stereoisomeren Alkohols.Info
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- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07J—STEROIDS
- C07J1/00—Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
- C07J1/0003—Androstane derivatives
- C07J1/0018—Androstane derivatives substituted in position 17 beta, not substituted in position 17 alfa
- C07J1/0022—Androstane derivatives substituted in position 17 beta, not substituted in position 17 alfa the substituent being an OH group free esterified or etherified
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Description
verfahren zur Herstellunb eines stereoisomeren Alkohols. Im Patent Nr. 1.82ss9.1 ist die Herstel lung mehrkerniger Ringketone aus Sterinen und Gallensäuren beschrieben. Es wurde nun gefunden, dass man durch Hydrierung sol cher Uingketone jeweils zwei stereoisomere Alkohole erhalten kann.
Dabei ist man durch passende Wahl der Reaktionsbedin gung en,insbesondere durch ,saure oder neutrale bezw. alkalische Einstellung des Mediums, in dem reduziert wird, oft in der Lage, vor zugsweise oder ausschliesslich den einen oder andern der jeweils möglichen beiden stereo- isomeren Alkohole zu gewinnen. Letztere leiten sich von den zugrunde liegenden Ke- tonen derart ab,
dass die bei der Hydrierung der Ketongruppe entstehende Hydroxyl- gruppe im einen Falle auf der einen Seite des Ringsystems und im andern Falle auf seiner entgegengesetzten Seite steht.
Als Ausgangsprodukte können sowohl ,die nachdem in obiger Patentschrift ange gebenen Verfahren hergestellten Oxykecone, wie auch ihre Derivate z. B. ihre Ester, Äther oder dergleichen dienen. Die -#Terwen- dung von Oxyketonen führt zu stereoisome- ren Diolen. Die Reduktion wird zweckmässig mit aktiviertem Wasserstoff ausgeführt, so z.
B. ,durch Hydrierung mit Wasserstoff in Gegenwart von Katalysatoren der Platin- gruppe, von Nickel, Kobalt, von Kataly- satorgamisehen und dergleichen, oder aueh mit naszierendem Wasserstoff, z. B. Natrium in Alkoholen.
Als Lösungsmittel für die katalyti,sehe Hydrierung lassen sieh Eis- essig, Alkohole wie Methyl- oder Äthyl alkohol, Äther usw. verwenden.
Gegenstand des vorliegenden Patentes bildet ein Verfahren zur Herstellung eines stereoisomeren Alkohols, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man Andro@steron- acetat mit Reduktionsmitteln behandelt und das entstandene 3-Epi-acetoxy-androstanol- - (17) vorn F. 183 bis 18:
3,5 isoliert. Das so gewonnene Diol-3-monoacetat kann aus Me thanol umkristallisiert werden.<B>Ei</B> s zeichnet sieh durch seine physiologische Wirkung aus und soll therapeutische Verwendung finden.
<I>Beispiel:</I> 7? mg Androsteronacetat werden in <I>i</I> ';.5 ein' Alkohol unter Zusatz von 1 Tropfen konzentrierter S'chl#vefelsäure, sowie von Platinoxyd in Gegenwart von Wasserstoff besplrüttelt. Nach der Aufnahme von 1 Mol Wasserstoff wird- vom Katalysator abge trennt,
mit Wasser und Äther versetzt und der Ätheranteil getrocknet. Durch Um- kri.stallisieren des Ätllerrüekstar_des aus Me thanol gewinnt man das Diolmonoacetat der Formel C -,A",0@ und dem F. 133 bis 183,5 " in prachtvollen Lamellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines stereo- isomeren Alkohols, dadurch gekennzeichnet., dass man Androsteronacetat mit Reduktions mitteln behandelt und das entstandene 3-Epi- acetoxy-arrdr,ostarrol-(1.7) ' vom F. 183 bis 1.33,5 isoliert. , Das so Zne@@@onnene Diol-3-monoacetat kann aus Methanol umkristallisiert werden. Es zeichnet sich durch seine physiologische Wirkung aus und soll therapeutische Ver wendung finden.UNTERAN SPRü CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reduktion in saurem Medium durchführt. \?, Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man :die Reduktion in neutralem Medium durchführt. a. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart von Katalysatoren arbeitet..1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart von Katalysatoren der Platingruppe ar beitet. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart von unedlen Me tallen als Katalysatoren arbeitet.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH189063T | 1934-10-31 | ||
| CH184420T | 1934-10-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH189063A true CH189063A (de) | 1937-01-31 |
Family
ID=25721023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH189063D CH189063A (de) | 1934-10-31 | 1934-10-31 | Verfahren zur Herstellung eines stereoisomeren Alkohols. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH189063A (de) |
-
1934
- 1934-10-31 CH CH189063D patent/CH189063A/de unknown
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