CH189797A - Verfahren zur Herstellung einer substituierten Aminopropionsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer substituierten Aminopropionsäure.

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CH189797A
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aminopropionic acid
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung einer substituierten     Aminopropionsäure.       Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur  Herstellung von     n-Dodecylmethylaminoessig-          säure    beschrieben, welches dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man     n-Dodecylmethylamin     und Chloressigsäure in Gegenwart von fixen  Alkalien aufeinander einwirken lässt.  



  Gegenstand dieses Zusatzpatentes ist ein  Verfahren zur Herstellung einer substituierten       Aminopropionsäure,    welches dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man ein Amin mit der       Jodzahl    67, das aus einer gehärteten Tran  fettsäure über das entsprechende     Nitril    und  Hydrierung des Nitrits zum Amin erhalten       wird,    mit     Beta-chlorpropionsäure    in Gegen  wart von Alkali umsetzt und das Reaktions  produkt mit einem     methylierenden    Mittel,  beispielsweise mit     Ohlormethyl,    behandelt.  



  Die so erhaltene Verbindung ist in Form  ihres     Natriumsalzes    ein Produkt von salben  artiger Konsistenz, das in kaltem Wasser  mit     phenolphthaleinalkalischerReaktion    klar  löslich ist und sich auch in verdünnter Essig-         säure    und Salzsäure klar löst. Sie eignet  sich wie das im Hauptpatent beschriebene  Produkt zur Verwendung als Netz-, Wasch-,       Reinigungs-    und     Dispergiermittel.     



  <I>Beispiel:</I>  275 Gewichtsteile eines Amins mit der  Jodzahl 67, das aus einer gehärteten Tran  fettsäure über das entsprechende     Nitril    und  Hydrierung des     Nitrils    zum Amin erhalten  wurde, werden auf<B>800</B> erwärmt. Im Verlauf  von einer halben Stunde tropft man eine  Lösung des     Natriumsalzes    der     Beta-chlor-          propionsäure    unter dauerndem Rühren ein.  Es muss dafür Sorge getragen werden, dass  das Reaktionsgemisch stets alkalisch gegen       Phenolphthalein    bleibt.

   Die Reaktion ist be  endet, sobald eine Probe der Reaktionsmasse  sich in Wasser in Gegenwart von Alkali  klar löst, wozu im allgemeinen 130-150  Gewichtsteile     Beta-chlorpropionsäure    nötig  sind. Darauf wird das Reaktionsprodukt in      einen emaillierten     Autoklaven    gefüllt und  mit 55 Gewichtsteilen     Ohlormethyl    gedrückt;  dann wird unter Rühren auf etwa<B>80'</B> er  hitzt, wobei ein Druck von 4-6     Atm.    er  halten wird. Wenn der Druck nachgelassen  hat, wird das Reaktionsgemisch weiter zwei  Stunden lang bei 80   C gerührt. Nach dem  Abkühlen wird das Reaktionsgemisch bis zur  alkalischen Reaktion gegen     Phenolphthalein     mit Natronlauge eingestellt.

   Das so erhaltene  Produkt kann in dieser Form für die ver  schiedensten technischen Zwecke verwendet  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer substi tuierten Aminopropionsäure, dadurch gekenn zeichnet, dass man ein Amin mit der Jod- zahl 67, das aus einer gehärteten Tranfett- säure über das entsprechende Nitril und htydrierung des Nitrils zum Amin erhalten wird, mit Beta-chlorpropionsäure in Gegen wart von Alkali umsetzt und das Reaktions produkt mit einem methylierenden Mittel behandelt.
    Die so erhaltene Verbindung ist in Form ihres Natriumsalzes ein Produkt von salben artiger Konsistenz, das in kaltem Wasser mit phenolphthaleinalkalischer Reaktion klar löslich ist und sich auch in verdünnter Es sigsäure und Salzsäure klar löst. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als methylierendes Mittel Ohlormethyl verwendet.
CH189797D 1935-06-08 1935-10-15 Verfahren zur Herstellung einer substituierten Aminopropionsäure. CH189797A (de)

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