CH192480A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Pyrenderivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Pyrenderivates.

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CH192480A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Pyrenderivates.       Es wurde gefunden, dass man die     Sulfon-          säuregruppen    der gemäss D. R. P. Nr. 620635  darstellbaren     3.5.8.10-Pyrentetrasulfon-          säure    oder ihrer funktionellen Derivate durch  Erhitzen mit stark alkalisch wirkenden Mit  teln je nach den Reaktionsbedingungen teil  weise oder vollständig durch     Hydroxylgrup-          pen    ersetzen kann.  



  So gelingt     es    z: B., die     Pyrentetrasulfon-          säure    schon durch Erhitzen mit     wässrigen          Alkalien    bei der ungewöhnlich niedrigen  Temperatur von etwa 100   C in die     Oxy-          py        rentrisulfonsäure    überzuführen, während  man bei energischeren Reaktionsbedingungen  (höhere Temperaturen, stärkere     Alkalikon-          zentrationen)

      zur     Dioxypyrendisulfonsäure          und    schliesslich über die     Trioxypyrenmono-          ulfonsäure    zum     Tetraoxy        pyren    kommt.  



  Die Verschmelzung der     Sulfonsäuregrup-          pen    kann dabei nach gebräuchlichen Metho  den bei gewöhnlichem Druck oder auch im         Autoklaven    mit     wässrigen    Alkali-     bezw.        Erd-          alkalihyclroxyden    oder     wässrigem    Ammoniak  vorgenommen. werden. Die Umsetzung kann  jedoch auch im organischen Medium statt  finden.  



  Die nach diesem. Verfahren erhältlichen  neuen     Oxyderivate    des     Pyrens        bezw.    der       Pyrensulfonsäuren    zeigen zum Teil sehr be  merkenswerte und     überraschende    Eigenschaf  ten. Sie sind zum Teil selbst Farbstoffe, die  z. B. sauer auf Wolle ziehen oder     stellen          wertvolle        Zwischenprodukte    zur Herstellung  von     Farbstoffen,    photographischen     Sensibili-          satoren    oder Heilmitteln dar.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur     Herstellung    der 3.     5-          Dioxypyren-8.10-@disulfonsäure.    Es ist da  durch     gekennzeichnet,    dass man auf 3 . 5 .8     .10-          Pyrentetrasulfonsäure    ein Alkali bei erhöh  ter Temperatur einwirken lässt.      Die neue     Verbindung    soll als Farbstoff  Verwendung finden.  



  <I>Beispiel:</I>  60     Gewichtsteile        3.5.8.10-pyrentetra-          sulfonsaures    Natrium werden in einem  Kupferschmelztiegel in 120     Gewichtsteilen     50 %     iger    Natronlauge bei 13.0   C eingerührt  und 3,0     Minuten    bei 130     bis    140   C ver  schmolzen. Die Schmelze     wird    in Wasser ge  löst, mit Ameisensäure angesäuert und mit       Natriumchlorid        ausgesalzen.    Das erhaltene  Rohprodukt wird durch     Umkristallisieren     aus Wasser gereinigt.

   Man erhält gelb  braune, derbe Kristalle der 3.     5-Dioxypyren-          8.10-        disulfonsäure    von guter Löslichkeit  in Wasser. Die Lösungen     dieses        diogypyren-          disulfonsauren    Natriums fluoreszieren neu  tral oder alkalisch intensiv grün, sauer leb  haft blau. Die     Diogypyrendisulfonsäure    be  sitzt eine     ausgezeichnete    Affinität zur tieri  schen Faser.

   Die unscheinbare     direkte    Fär  bung liefert beim Nachbehandeln mit Chro-         mat    klare volle     Dunkelbrauntöne    von hervor  ragenden     Echtheitseigenschaften.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung .der 3.5-Di- oxypyren-8.1-0-disulfonsäure, dadurch ge kennzeichnet, dass man auf 3.5.8.10- Pyrentetrasulfonsäure ein Alkali bei erhöh ter Temperatur einwirken lässt. Die neue Verbindung stellt gelbbraune, derbe Kristalle dar. Die Lösungen des Natriumsalzes fluoreszieren neutral oder al kalisch intensiv grün, .sauer lebhaft blau.
    Die 3. 5-Diogypyren-8. 10-disulfonsäure be sitzt eine ausgezeichnete Affinität. zur tieri schen Faser. Die unscheinbare .direkte Fär bung liefert beim Nachbehandeln mit Chro- mat klare volle Dunkelbrauntöne von hervor- i-agenden Echtheitseigenschaften.
CH192480D 1934-06-19 1935-05-22 Verfahren zur Herstellung eines neuen Pyrenderivates. CH192480A (de)

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