CH193245A - Verfahren zur Darstellung einer Dioxazinfarbstoffsulfosäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Dioxazinfarbstoffsulfosäure.

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CH193245A
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CH
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sulfonic acid
acid
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dioxazine
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung einer     Diogazinfarbstoffsulfosäure.     
EMI0001.0002     
    Im Hauptpatent     1,86,848    ist die Darstel  lung von     Farbstoffsulfosäuren    aus     Diaryl-          amino-1        .4-benzoehinonderivaten    der Formel    durch Behandlung mit sauren oder alkali  schen     Kondensationsmitteln,    zweckmässig in  Gegenwart von organischen oder anorgani  schen     Oxydationsmitteln,    beschrieben. In  dieser Formel kennzeichnet R und R, einen       sulfierten,    mehr als zwei Ringe enthaltenden  einwertigen Rest, X und X, Wasserstoff.

         Alkyl,        Aryl    oder Halogen.  



  Es wurde gefunden,     dass    wertvolle     Farb-          stoffsulfosäuren    auch aus solchen     Diaryl-          a.mino-1.4-Benzochinonderivaten        entstehen,       in denen R und     R,,        sulfierte        Diarylamin-          reste    darstellen, die am Stickstoff substi  tuiert     sein    können.  



  In     einigen    Fällen, z. B. bei der Verwen  dung von     Oleum    als     Kondensationsmittel,    ist  es     zweckmässig,    .die erhaltenen Farbstoff  sulfosäuren mit     verdünnten    Säuren     zum    Bei  spiel bei Temperaturen von etwa 90   C bis  etwa<B>130'</B> C zu erhitzen, um     unerwünschte          Sulfogruppen    wieder     abzuspalten.     



  Als     Kondensationsmittel        lässt    sich mit  Vorteil rauchende Schwefelsäure von be  liebigem     S03-Gehalt,    z. B. 20% S03, verwen  den.  



  Die     Ausgangsverbindungen        lassen    sich  durch Kondensation von 1     .4-Benzochinon-          derivaten,    z. B.     Benzochinon,        Toluchinon,          Tetrachlorchinon,        Tetrabromchinon,    2.

       6-Di-          chlorchinon    mit     Aminosulfosäuren    eines     Di-          arylamins,        dessen        Imidwasserstof    f auch     sub-          stituiert    sein kann,     in    Wasser oder Alkohol       herstellen:        Aminosulfosäuren    des Diaryl-           ämins    werden nach     verschiedenen    Methoden  leicht     hergestellt,    z. B. durch Einwirkung  von solchen     Halogennitrosulfosäuren,    z. B.

    der Benzol- oder     Naphthalinreihe,    die ein be  wegliches Halogen enthalten, bei Gegenwart  säurebindender     Mittel    auf organische     Amino-          verbindungen    wie     Anilin,        Acetanilid,        Me-          thylanilin,        Toluidine,        Xylidine,        Aminodi-          phenylamine,        Naphthylamine,    2     -Amino-          5.6.7.8-tetrahYdronaphthal'in,

          Aminocar-          bazole,        Aminofluoren,        Aminopyren,        Amino-          chrysen    sowie deren Derivate und Abkömm  linge mit     nachfolgender        Reduktion    der zu  erst     entstandenen,    wenn nötig noch     acylier-          ten        Nitrodiarylaminosulfosäuren.     



  Die nach vorliegendem Verfahren erhält  lichen     Farbstoffsulfosäuren    sind neu. Sie ge  hören wahrscheinlich der     Dioxazinreihe    an  und     fäxben    sowohl tierische und pflanzliche  Fasern, als auch     Viscosefaser        und    gemischte  Gewebe in echten Tönen.  



  Gegenstand vorliegenden     Zusatzpatentes     ist ein Verfahren zur Darstellung einer     Di-          oxazinfarbstoffsulfosäure,    dadurch gekenn  zeichnet, dass man das Kondensationspro  dukt, welches aus 1     Mol        Tetrachlorchinon          und    2 Mal     4-Aminodiphenyl-amin-2-sulfo-          säure    durch     Umsetzung    in Alkohol in Gegen  wart eines säurebindenden Mittels erhältlich  ist,

   durch Behandeln mit einem     sulfierend     wirkenden Kondensationsmittel in die     Di-          oxazinverbindung        überführt        und    das     Kon-          densationsprodukt    mit einer     verdünnten     Säure erhitzt.  



       Beispiel:     100     Gewichtsteile    des     Kondensations-          produktes    aus 1     Mol        Tetrachlorchinon    und  2     Mol        4-Amino-diphenylamin-2-sulfosäure     (erhalten zum Beispiel durch Umsetzen der  beiden Komponenten in Alkohol oder Wasser  bei Gegenwart eines säurebindenden     Mittels)

       werden in 2000 Gewichtsteilen     Oleum    20 %     ig     gelöst und bei 19 bis 20   C etwa 1 bis  2     Stunden    oder einige     .Stunden    mehr bei  0   C     bis        -1-    5   C damit behandelt. Dann  gibt man 2600     Gewichtsteile    Eis hinzu.  Durch     Aussalzen    kann der     Farbstoff    ausge  fällt werden, worauf man ihn absaugt, mit         Kochsalzlösung    säurefrei wäscht und trock  net. Da er aber in stark     sulfierter    Form vor  liegt, bleibt beim     Aussalzen    ein erheblicher  Teil in Lösung.

   Es empfiehlt sich daher die  Lösung nach     Zugabe    der angegebenen Menge  Eis während zirka 5     Stunden    am     Rückfluss     zu kochen. Verdünnt man danach mit der       etwa    gleichen Menge Wasser, so fällt die  Farbsäure     vollständig        aus.    und kann ohne  Verlust abgesaugt und in .das     Natronsalz     übergeführt werden. Der     Farbstoff    hat in       konz.    Schwefelsäure eine blaue, das:     Aus-          gangsmaterial    eine braune Lösungsfarbe.

   Er  färbt die     tierische    und pflanzliche Faser,  sowie     Viskosefaser    und     gemischte        Gewebe    in  klaren blauen Tönen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung einer Diox- azinfarbstoffsufosäure, dadurch gekennzeich net, dass man das: Kondensationsprodukt, welches aus 1 Mol Tetrachlorchinon und 2 Mol 4 -Aminodiphenylamin - 2 - sulfosäure durch Umsetzung in Alkohol in Gegenwart eines säurebindenden Mittels erhältlich ist,
    durch Behandeln mit einem sulfierend wir kenden Kondensationsmittel in die Dioxazin- verbindung überführt und das Kondensa- tionsprodukt mit einer verdünnten :Säure er hitzt. Die so erhaltene Dioxazinfarbstoffsulfo- säure löst sich in konz. Schwefelsäure mit blauer Farbe und färbt die tierische 3#P-Ii pflanzliche Faser wie auch die Viskosefaser und gemischte Gewebe in klaren blauen Tönen.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das als Ausgangsstoff verwendete Kondensationsprodukt in 20%- igem Oleum gelöst, dann bei 15 bis 20' C etwa 1 bis 2 Stunden gehalten wird, und dass das so erhaltene Produkt nach ;starker Ver dünnung mit Eis einige Stunden am Rück flusskühler gekocht wird.
CH193245D 1934-10-10 1935-10-09 Verfahren zur Darstellung einer Dioxazinfarbstoffsulfosäure. CH193245A (de)

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