CH196621A - Verfahren zur Vermeidung der Zinkfleckenbildung beim Kochen von Wäsche in verzinkten Gefässen. - Google Patents

Verfahren zur Vermeidung der Zinkfleckenbildung beim Kochen von Wäsche in verzinkten Gefässen.

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CH196621A
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Eisenforschung G M B Kohle-Und
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Kohle Und Eisenforschung Gmbh
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F93/00Counting, sorting, or marking arrangements specially adapted for laundry purposes

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Description


  Verfahren zur     Vermeidung    der     Zinkfleckenbildung    beim Kochen von Wäsche  in     Yerzinkten    Gefässen.    Beim Kochen von 'Wäsche in verzinkten  Gefässen zeigt sich bei der Verwendung fast  aller im Handel befindlicher Waschmittel  und Waschpulver die unangenehme Eigen  schaft,     dass    sieh häufig in der Wäsche an  den Stellen, an denen die Wäsche an der       Behä,lierwandung    anliegt, graue Flecken, die       sogenannten        Zinkflecken,    bilden. Diese  grauen Flecken entstehen allerdings meistens  nur dann, wenn die Wäsche in dem Behälter  abkühlt, also nach dem Kochen nicht sofort  aus dem Behälter herausgenommen -wird.  



  Man hat<U>angenommen,</U>     dass    Verunreini  gungen der     Verzinkung,    z. B. durch Blei,  Aluminium oder     dergl.,    die Ursache dieser  Fleckenbildung seien. Eingehende Unter  suchungen haben jedoch bewiesen,     dass    diese  Annahme     falsel-i    ist, also auch bei Verwen  dung von chemisch reinem Zink für den  Überzug der Behälter die vorerwähnte     Flek-          kenbildung    eintritt.

   Man kann diese Zink  flecken aus der Wäsche dadurch entfernen,    indem man die Wäsche nachher in verdünn  ter Essigsäure     nachwäscht.    Dieses Verfahren  ist jedoch     lästio-,    zeitraubend und mit Kosten  verbunden, abgesehen davon,     dass    auf die  Dauer die so behandelte Wäsche sehr leidet.  <B>.</B> Für das Kochen von Wäsche in verzink  ten Behältern hat man zur Vermeidung der  Fleckenbildung bereite vorgeschlagen, den  Waschmitteln Zusätze zuzufügen. Jedoch hat  sieh herausgestellt,     dass    die bisherigen Zu  sätze beim Kochen der Wäsche in verzinkten  Behältern unwirksam waren.  



  Das Verfahren nach der vorliegenden Er  findung vermeidet die     Zinkfleckenbildung    in  einfachster Weise und mit vollständiger     Si-          clierheit    durch einen geeigneten Zusatz zu  den Waschmitteln. Es wurde durch zahl  reiche Versuche festgestellt,     dass    beim Ko  chen der Wäsche in verzinkten Gefässen die  erwähnten Zinkflecken in der Wäsche nicht  entstehen, wenn man den Waschmitteln min  destens 2 Schwefelatome enthaltende anor-           ganische    Salze, z. B. Natrium-, Kalium- und       Ammoniumsalze,    in geringer     M,    enge zusetzt.

    So wurden beispielsweise eingehende     Ver-          gleichsversnehe    durchgeführt mit einem     Züi-          satz    von     Natriumthiosulfat        Na-          triumhyposulfit        (-Na2S-,0,)    und     Natrium-          disulfid        (Na2S2),    die einwandfrei bewiesen  haben,     dass    bei einem Zusatz dieser Verbin  dungen von etwa<B>3<I>1,'</I> ,</B> zum Waschmittel nicht  die geringste     Zinkfleekenbildung    eintritt.

   Be  sonders empfehlenswert erscheint die Ver  wendung von     Natriumthiosulfat    als Zusatz,  -weil diese     Verbinduno-    ausserordentlich billig  ist und keinerlei unangenehme Nebenwirkun  gen hat, die vielleicht bei den andern er  wähnten Verbindungen eintreten könnten.  



  Diese durch Versuche einwandfrei be  wiesene Wirkung des Zusatzes von minde  stens 2     Sehwefelatome    enthaltenden anor  ganischen Salzen zu den Waschmitteln be  ruht wahrscheinlich einmal auf der Bildung  einer Schutzschicht über der     Verzinkung,     wodurch Reaktionen zwischen der     Zink-          schiebt,    den aggressiven Stoffen der     Waseh-          mittel    und der Wäsche verhindert werden.,

Claims (1)

  1. zum anderii zilwr auch in der Vermeidung der ZD Bildung von Zinkseife durch den Zusatz. PATENTA-NSPRUCH: Verfahren zur Vermeidun-- der Zink- fleckenbildun,r beim Kochen von 'N,#'äsebe in verzinkten Gefässen.. d'adurch gekennzeichnet, dass den Waschmitteln geringe Mengen eines mindestens 2 Schwefelatome enthaltenden anorganischen Salzes zugefügt werden.
    U-NTER <B>A</B> _N <B>S</B> PR üCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass den Waschmitteln ein mindestens 2 Schwefelatome enthaltendes anorganisches Salz in einer Menge von etwa<B>3 %</B> zugesetzt wird. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass den Waschmitteln etwa<B>3%</B> Natrium- thiosulfat zugesetzt wird.
CH196621D 1936-02-17 1937-02-12 Verfahren zur Vermeidung der Zinkfleckenbildung beim Kochen von Wäsche in verzinkten Gefässen. CH196621A (de)

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