CH200659A - Verfahren zur Herstellung von 1,2-Cholestenon-3. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 1,2-Cholestenon-3.

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CH200659A
CH200659A CH200659DA CH200659A CH 200659 A CH200659 A CH 200659A CH 200659D A CH200659D A CH 200659DA CH 200659 A CH200659 A CH 200659A
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cholestenone
cholestanone
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Schering-Kahlbaum A G
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Schering Kahlbaum Ag
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    • C07J9/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of more than two carbon atoms, e.g. cholane, cholestane, coprostane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C07JSTEROIDS
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Description


      Verfahren    zur Herstellung von     di,2-Cholestenon-3.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zur Herstellung von     A,,2-Chole-          stenon-3.     



  Dieses Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass     Cholestanon-3        durch        Haloge-          nieren    in     2-Halogencholestanon-3    überge  führt und dieses mit Halogenwasserstoff ab  spaltenden Mitteln behandelt wird.  



  Beim     Cholestanon-3,        in    welchem die  Ringe<I>A</I> und     B    in gleicher Weise wie im       Dihydrocholesterin,    d. h. in der sogenannten       trans-Stellung        miteinander    verknüpft sind,  tritt das Halogen vorzugsweise am Kohlen  stoffatom 2 ein, so dass bei der nachfolgen  den     Halogenwasserstoffabspaltung    die Dop  pelbindung zwischen     gohlenstoffatom    1 und  2 zu liegen kommt.  



  Als     Halogenierungsmittel        verwendet    man       vorteilhaft    Brom. Um anschliessend den Ha  logenwasserstoff     abzuspalten    erhitzt man das       Halogenierungsprodukt    zweckmässig mit Sal  zen organischer Säuren, wie     galiumacetat        in          Eisessiglösung,    mehrere Stunden auf höhere    Temperaturen. Natürlich können auch andere       bekannte    Methoden zur Halogenwasserstoff  abspaltung Anwendung finden.  



  Das     A1,2-Cholestenon-3    ist beschrieben in       Ber.    68, S. 2091-93 (1935). Es soll zur Um  wandlung in andere hormonartige Produkte  Verwendung finden.  



       Beispiel:     1 g     Cholestanon-3        (Schmp.    128 bis 129  )  wird     in    40 cm' Eisessig gelöst und mit vier  Tropfen     Bromwasserstoff-Eisessig    und 2,4     cm3     einer 1,05     Mol    Brom (bezogen auf 1     Mol          Cholestanon)    enthaltenden     Bromeisessig-Lö-          sung    versetzt. Die Reaktionslösung wird bei       Zimmertemperatur    nach 10 Minuten entfärbt.

    Nach     12stündigem    Stehen kristallisiert das       2-Brom-cholestanon    in schön ausgebildeten  weissen Nadeln direkt aus der     Reaktions-          lösung.     



  Nach dem     Umkristallisieren    aus     Chloro-          form-Eisessig    zeigt es einen Schmelzpunkt  von<B>169</B> bis 170  . Ausbeute 1,5 g.      1 g des     2-Brom-cholestanons    vom     Schmelz-          punkt    169 bis<B>1701</B> wird hierauf in 30 cm"  21     %        iger        Kaliumacetat    -     Eisessiglösung    sus  pendiert und 5 Stunden bei 200   im Bom  benrohr erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird  mit Wasser gefällt und in Äther aufgenom  men. Die neutralen Anteile werden bei  0,001 mm     Rg    destilliert.

   Bei 100 bis<B>110'</B>  sublimiert das     erhaltene        d",-Cholestenon-(3).     Nach     Umlösen    aus verdünntem     Aceton    kri  stallisiert es in schön gefiederten Blättchen  vom     Schmp.    111 bis 112'. Ausbeute: 50 mg       [a]        v   <B>=-32,08'</B> (in Alkohol); Absorp  tionsmaximum bei 240     m,u.     



  Die     Halogenierung    kann nicht nur in       Eisessiglösung,    sondern auch in andern in  differenten organischen Lösungsmitteln, wie  Chloroform,     Tetrachlorkohlenstoff    und     dergl.,     durchgeführt werden, vorausgesetzt,     daB     diese Lösungsmittel von Halogen nicht we  sentlich angegriffen werden.  



  Eine Trennung und Isolierung des     halo-          genierten    Zwischenproduktes und des unge  sättigten Endproduktes     kann    nicht nur in  den im Beispiel angegebenen Weisen durch  geführt werden, sondern man kann auch an  dere Methoden verwenden, indem man zum       Beispiel    von der Bildung unlöslicher oder         schwerlöslicher    Kondensationsprodukte, wie  sie zum Beispiel mit typischen     Ketonreagen-          zien    und     dergl.,        erhalten    werden, Gebrauch  macht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von d,lz- Cholestenon-3, dadurch gekennzeichnet, daB Cholestanon - 3 durch Halogenieren in 2- Halogen-cholestanon-3 übergeführt und die ses mit Halogenwasserstoff abspaltenden Mitteln behandelt wird. UNTERANSPRVCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Halogeneinfüh rung Brom verwendet wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halogenwasser stoffabspaltung im halogenierten Produkt mit Salzen organischer Säuren erfolgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halogenwasserstof fabspaltung im halogenierten Produkt mit Kaliumacetat in Eisessig erfolgt.
CH200659D 1935-11-05 1936-10-30 Verfahren zur Herstellung von 1,2-Cholestenon-3. CH200659A (de)

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