CH201948A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Phthalsäuremonoesters. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Phthalsäuremonoesters.

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CH201948A
CH201948A CH201948DA CH201948A CH 201948 A CH201948 A CH 201948A CH 201948D A CH201948D A CH 201948DA CH 201948 A CH201948 A CH 201948A
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phthalic acid
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C69/00Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C69/76Esters of carboxylic acids having a carboxyl group bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring
    • C07C69/80Phthalic acid esters

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen     Phthalsäuremonoesters.       Es wurde gefunden,     @dass    man zu     einem     neuen     Phthalsäuremonoester    gelangt, wenn  man 1     Mol        Phthalsäure    oder 1     Mol        eines    sol  chen Derivates derselben, das durch Behandeln       finit        üinem    Alkohol in einen     Ester    der     Phthal-          säure    übergehen kann,

   mit 1     Mol    des von den  im Kolophonium     vorhandenen    Harzsäuren  sich ableitenden     ss-Oxyäthylesters    umsetzt.  



  Die     Veresterung    kann zum Beispiel durch       Erhitzen    der     Phthalsäure        bezw.    deren sauren       Salzen    mit dem     ss-Oxyäthylester    erfolgen,

         gegebenenfalls    in     Gegenwart    von Lösung     -          müteln.        Besonders    leicht reagiert     Phthal-          säureanhydrid    und     -chlorid.        Monoester    der       Phthalsäure    mit     niedrigmolekularen    Alkoho  len     können    mit dem     ss-Oxyäthylester        umge-          estert    werden.  



  Der neue     Phthalsäuremonoester        bildet    in  Form des     Natriumsalzes    eine in     Wasser    lös  liche,     ,leicht        pulverisierbare    feste Masse, die       alä        Textilhilfsstoff,        insbesondere    zum Schiebe  festmachen von Geweben,     verwendet    werden  kann.

      <I>Beispiel:</I>  2     Gewichtsteile    des     von,den    im Kolopho  nium vorhandenen     Harzsäuren    sich     ableiten-          den        ss-Oxyäthylesters    werden .mit einem Ge  wichtsteil     Phthadsäureanhydrid    unter Rühren  so     lange    auf<B>125</B>     bis   <B>130'</B> erhitzt,     bis    sich  eine Probe :in heissem     Wasser,    das einen ge  ringen     Überschuss    an     Natriumhydroxyd    ent  hält,     annähernd    klar löst.

   Dies ist     nach    etwa  10     bis    15     Minuten    der Fall. Man lässt     darauf     auf etwa     -5!5'    C erkalten, fügt Wasser von  der gleichen Temperatur hinzu     und        neutra-          lisiert    mit     konzentrierter        Natriumhydroxyd-          lösung    bei     etwa    50 bis 55  .

   Die     erhaltene          Paste        wird    sodann     getrüeknet,    zweckmässig  unter     vermindertem    Druck.     Das    so gewon  nene     Natriumsalz    der     Phthadestersäure    stellt  eine in     Wasser        lösliche,        leicht        pulverisierbaxe          feste    Masse dar, die     sich    ausgezeichnet zum       @Schiebefestmachen    von Geweben     eignet.     



  Der     verwendete        ss-Oxyäthylester    der im  Kolophonium vorhandenen Harzsäuren     kann          wie    folgt     hergestellt    werden:           45'd        Gewichtsteile        Kolophonium    (Säure  zahl etwa<B>163)</B> werden     allmählich    unter  Rühren in eine heisse Lösung von 52,7 Ge  wichtsteilen     Na.triumhydroxyd    in     el -a        401)

       Gewichtsteilen Wasser     eingetragen.    Man er  hitzt in einem siedenden     Wasserbade    bis zur  Bildung einer homogenen. .,Seife und ver  dampft zur Trockne,     zweckmässig    unter     ver-          mindertem    Druck.  



  80 Gewichtsteile der so erhaltenen und       feingepulverten        Harzseife,    sowie 24.8 Ge  wichtsteile     Äthylenchlorhydrin    werden in  einem     Rührgefäss    während etwa. 20     Stunden     auf eine     Badtemperatur    von 1220 bis 125 "<B>C</B>  erhitzt.

   Das Rührwerk kann dabei erst nach  etwa     2stündigem    Erhitzen in     Gang        öesetzt          werden.    Das im     Überschuss        angewendete          3thylench,

  lorhydrin    wird darauf     unter        ver-          mindertem    Druck     abdestilliert.    Der so     erhal-          tene        Oxyäthylester    der im     Kolophonium    vor  handenen     Harzsäuren    stellt eine zähe     blas-se     dar, aus der sich das bei der     Umsetzung    ge  bildete     Natriumehlorid    als Bodensatz aus-    scheidet.

       Dieses        Natriumchlorid    stört bei der       nachfolgenden        Vinsetzungdurchaus    nicht; es  kann     aber    leicht durch Filtration vor dem       Abdestillieren        das        ülersehüssig    angewendeten       Äthyl < @neliloi,liydrins        abgetrennt     -erden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Plitlialsä rrremonoester,#;, dadurch gekennzeich net. dass man 1 Mol Plrthalsäure oder 1 Mol eines solchen Derivates derselben. das durch Behandeln mit einem Alkohol in einen Ester der Phtha:
    lsä.uro übergehen kann, mit 1 Mol des von den im Kolophonium vorhandenen Harzsäuren sieh ableitenden /3-Oxyäthylesters umsetzt.
    Der neue Phthalsäuremonoester bildet in Form des Na.triumsalzes eine in Wasser lös- liehe, leicht pulverisierba.re feste :Masse, die als Textilhilfsstoff, insbesondere zum Schiebe- festmaehen von Geweben, verwendet werden kann.
CH201948D 1937-08-14 1937-08-14 Verfahren zur Herstellung eines neuen Phthalsäuremonoesters. CH201948A (de)

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