CH205078A - Verfahren zur Herstellung einer neuen Verbindung der Thiazolidinreihe. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer neuen Verbindung der Thiazolidinreihe.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung einer neuen Verbindung der Thiazolidinreibe. Gegenstand des vorliegenden Patentes Ist ,ein Verfahren zur Herstellung einer neuen Verbindung der Thiazolidinreihe, welches da durch gekennzeichnet ist,,class man eine Ver- bindung,,die das Radikal einer in a-,Stellung durch Halogen substituierten Dipropylessig- säure enthMt, wie z.
B. die Slureselbst, ihre Halogenide, Ester oder ihr Amid, mit Thio- harnstoff umsetzt<U>und</U> die erhaltene, Imino- verbindung verseift.
Das so erhaltene 2,4-Dioxo-5,5--dipropyl- thiazolidin der F ormel
EMI0001.0021
bildet Kristalle vom F.<B>681/2</B> '. Eis ist sehr gut löslich in Äther, Alkohol, Benzol und Eisessig, jedoch wenig löslich in Petroläther <B>Z,</B> und Was,ser, reagiert schwach sauer und löst sich ineiner wässerigen Lösung von Natrium- earbonat.
Die neue Verbindung soll therapeutische Verwendung finden.
<I>Beispiel<B>1:</B></I> 221 Teile Di-n-propyl-brornessigs,äure wer den mit<B>76</B> Teil-en Thiobarnstoff vorsichtig auf etwa 130-140' erwärmt. Bei -dieser Temperatur tritt unter Aufschäumen eine Reaktion ein. Nach beendeter Reaktion ver setzt man mit verdünnter Sodalösung, wo bei das 2-Imino-4-oxe-5,5-dipropyl-thiazolic'gn in kristalliner Form ausfällt.
Es<U>kann</U> durch Umkristallisieren aus Wasser gereinigt wer- den und schmilzt bei 288-230'. In Alkohol ist die Verbindung sehr leicht löslich, in Äther und Denzol fast gar nicht. 2,00 Teile 21-im'ino-4-oxe#-5,5-dipropyl-thia,zoliÈu wer- ,den in<B>5 00</B> Teilen<B>30 %</B> iger Schwefelsäure ge löst Lind einige Stunden am Rückflusskühler gekocht.
Es scheidet sich ein<B>0,1</B> ab, welches beim Abkühlen und Impfen erstarrt. Man äthert aus, wäscht die ätherische Lösung und trocknet sie-. Beim Verdampfen des Lösungs mittels erhält man das 2,4-Dioxo-5,5-dipropyl- thiazolidin als feste, -%Zeisso kristalline Masse, welche man im Vakuum destillieren oder z. B. aus Benzin umkristallisieren kann.
<I>Beispiel 2:</I> 221 Teile Di-n-prupylbromeGig6äure. wer den in IMO Teilen Pyri#din gelöst. Dazu gibt maneine Lösung voii <B>80</B> Teilen Thioharnstoff in<B>500</B> Teilen. Wasser. Die Milschung erwärmt sieh und wird nach etwa<B>25</B> Stunden ein gedampft. Der Rückstand wird mit Xther und ffliger Salzsäure behandelt, wobei das Reaktionsprodukt von der Salzsäure auf genommen wird.
Aus der salzsauren Lösung kristallisiert beim Versetzen mit verdünnter Sodalösung reines 2-Imino-4-oxo-5,5--di-n- prop.v1-thiazolid-in vom F.<B>228--2,30'</B> (unter Zersetzung). Vorteilhaft' wird das Zwischen produkt durch mehrstündiges Kochen des salzsauren Extraktes direkt verseift, wobei beim Erkalten das 9-.4-Ilioxo-5,5-#di-n-propyl- thiazolidin in lau,-en, dünnen, 'bei<B>68,5</B> schmelzenden Nadeln auskristallisiert.
An Stelle von Dipropvlbramessi",-säure kann man aucheine andere Dipropylhalogen- essigsäure. wie z. B. Dipropylehlore6sigsäure, verwenden.
<I>Beispiel<B>3:</B></I> 221 Teile Di-n-propylbromessig6#äure wer den mit<B>77</B> Teilen Thioharnstoff und<B>100</B> Teilen Natriumac-etat in<B>1000</B> Teilen Eisessig <B>15</B> Stunden am Rückfluss gekocht.
Das, Re- aktionsgemiseh wird eingedampft und der Rüe,hstand in der im Beispiel 2 beschriebenen 'Weise weiter aufgearbeifet. Man erhält so ebenfalls 2.4--.Dioxo-5,5-dipropyl-t'hiazolidin. <I>Beispiel 4:</I> 2-21 Teile Dipropylbroinessigsäure, 8() Teile Thioha.rnstoff und<B>90</B> Teile Pyridin werden in<B>500</B> Teilen Aoeton gelöst.
Die Mischung wird nach 21 Stunden ein- ;Z gedampft und liefert beim Aufarbeiten des Rückstandes nach der in Beispiel 2 be schriebenen Weise 2,4-Dioxo-5,5-#dipropv1- thiazeli,din.
An Stelle von Pyridin kann man auch andere tertiäre Basen, wie z. B. Dialkyl- aniline, Chinoline oder Trialkylamine ver wenden. Als Lösungsmittel eignen sich ausser Aoeten auch andere indifferentü <B>Lö-</B> sungsmittel, wie z. B. Toluol, Xylol, Ligroin, Chlorbenzol, Cyclohexan und dergl.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Veriahren zur Herstellung einer neuen Verbindung der Thiazolidinreihe, dadurch gekennzeichnet, dass, man *ne Verbindung, die das Radikal einer in a-Stellung durch Halogen substituierten Dipropylessigsäure enthält, mit Thioharnstoff umsetzt und die erhaltene Iminoverbindung verseift.Daz so gewonnene #2,4-Dioxo-5,5-dipropyl- thiazolidin der Formel EMI0002.0070 bildet Kristalle vom F. 68-1/2 <B>'.</B> Es ist sehr gut löslich in Xther, Alkohol, Benzol und Eisessig,<B>jedoch</B> wenig löslich in Petroläther und Wasser, reagiert schwach sauer und löst sich in einer wäss#,-,rigen Lösung von Natrium- carbonat. Die neue Verbindung soll therapeutische Verwendung finden.UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoff Dipropylbromes,sigsäure verwendet.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH201117T | 1936-10-02 | ||
| CH205078T | 1936-10-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH205078A true CH205078A (de) | 1939-05-31 |
Family
ID=25723676
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH205078D CH205078A (de) | 1936-10-02 | 1936-10-02 | Verfahren zur Herstellung einer neuen Verbindung der Thiazolidinreihe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH205078A (de) |
-
1936
- 1936-10-02 CH CH205078D patent/CH205078A/de unknown
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