CH206758A - Pfannenlager, insbesondere für Waagen. - Google Patents
Pfannenlager, insbesondere für Waagen.Info
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Description
Pfannenlager,insbesondere für Waagen. Die Erfindung betrifft ein Pfannenlager. insbesondere für ZVaagen, das besonders vor- teilhaft als Lager für die Brücke von Brückenwaagen, aber auch bei allen andern Waaggeleaken, Pendelungen und Lagerun gen für Waagteik Verwendung finden kann.
Bei bekannten, Lagerungen, wie z. B. von Waagbrüaken, wurden bisher eine relativ grosse Anzahl verschiedenster Lagerelemente verwendet.
Daas,erfindungs@g)em ässte Lager sdeht nun einen aus einer Scheibe geformten Pfan- nenkörper vor, edier auf einer,Seite eine Kerbe und auf der andern Seite runde Vertiefungen auf"vei@st. Wie aus !der nachstehenden Be schreibung hervorgehen wird, ist es möglich,
durch Verwendung eines solchen Pfannen körpers eine ganze Anzahl verschiedener Konstruktionselemente zu ersparen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbei- spiele des erfindungsgemässen Lagers und dessen Anordnung "gezeigt.
Fig. 1 biss 4 zeigen eine Lagerscheibe, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Schnitt nach Linie 1-1 der Fig. 2,; Fig. 2 ist die Aufsicht; Fig. 3 ist ein: Schnitt nach Linie 3=3 der Fig. 4;
Fig. 4 ist eine Ansicht !der Scheibe von unten ,gesehen, Fig. 5 zeigt ein. zweites Ausführungs beispiel (der Lagerscheibe in Aufsicht;
Fig. 5 a zeigt eine weitere Ausführungs form im Ausicht von unten; Fig. 8 zeigt .die Anordnung von Lager- scheiben nach Fig. 1 bis 4, und zwar bei <I>A</I> in, einem Brütken-Pendellager,
bei<I>B</I> bei einem festastehenden Hebellager, :bei C in einer Druckverbindung, und bei D bei einem feststehenden, Hebellager; Fig. 7 zeigt die Anwendung der Lager- scheibe bei einem Gehänge langer Bauart zwi schen zwei Hebeln;
F'ig. 8 zeigt die Verbindung zweier He bel mittels zweier Lagersoheiben und Schnei- den; Fig. 9 zeigt eine Kupplung zweier Hebel mit nicht parallel angeordneten Schneiden;
Ei". 10 zeigt in Ansicht, teilweise im Schnitt, die Anwendung der Lagerscheiben in einem Pendellager bei einer Waagen- brücke; Fig. 1.1 ist ein Schnitt nach Linie 11-11.
der Fig. 10; Fig. 12 zeigt die Anwendung der Lager scheibe bei einer Druckkoppel zwischen Hebeln mit parallelen Schneiden; F'ig. 13 und 14 zeigen eine Anwendung der Lagerseheibe bei einer Hebelstütze, und zwar ist Fig. 13 ein senkrechter Schnitt, während Fig. 1.1 ein Schnitt nach Linie 1,4-14 der Fig. 13 ist;
Fig. 15 und 16 zeigen -ein Lager für pendelnde Hebel, und zwar zeigt Fig. 15 einen senkrechten Schnitt, während Fig. 16 ein Schnitt nach Linie 16-16 der Fig. 15 ist;
Fig. 17 zeigt eine Lagerselieibe mit vier Vertiefungen in Ansicht; Fig. 18 und 19 zeigen schematisch die Anordnung von Scheiben nach Fig. 17 mit Kugeln bei parallelen und bei sich kreuzen den Schneiden; Fig. 20 vera.uschaulicht ein Lager mit zwei Lagerscheiben, das ein starkes Aus schwenken<I>des</I> Waagenbalkens zulässt;
Fig. 21 zeigt im Schnitt eine für grosse Balkenausschlagwink e1 geeignete Variante der Lagerscheibe.
In der runden Lagerscheibe gemäss Fig. 1. bis 4 sind auf einer Seite in gleiche in radialem Abstand Vertiefungen 2, 3 in Kugelkalottenform gebildet, während auf der andern Seite eine zur Aufnahme einer Schneidedienende, eine sogenannte Pfanne bildende Kerbe 8 vorgesehen ist. Die Scheibe 1 weist einen schmalen, beidseitig ebenen, ununterbrochenen Rand 1 auf, mit dem die Lagerscheibe zum Beispiel auf einem Ring 62 (Fis. 9) anfliegen kann.
Die untere Fläche des abgekröpften Randes 4 liegt in einer Ebene, welche die durch die Vertiefun gen gebildeten Erhebunö n auf der Unterseite der Scheibe tangiert.
Überdies liegen die Ränder der runden Vertiefungen 2, 3 und der Rücken der durch die Kerbe 8 gebildeten Erhebung (Fig. 1 und 3) in einer zur vor genannten Ebene parallelen Ebene, so dass die Lagerscheibe auch auf dieser Seite auf einer ebenen Unterlage sicher aufliegst. Dio auf der Unterseite der Lagerscheibe 1 .dia metral verlaufende Kerbe 8 besitzt keilförmi gen Querschnitt, sie ist von den Seitenflächen 5, 6 gebildet,
die im MTinkel zueinander stehen (Fis. 4). Am Ende dieser Kerbe 8 sind Stosswände 7 und' 7' vorhanden, die als Anschlag für eine in der Kerbe 8 liegende Schneide dienen. Die Vertiefungen 2" 3 könn ten auch Kegel@stumpfform aufweisen.
Die Vertiefungen 2, 3, 8 der La"-erscheibe 1 sind verhältnismässig flach.
Die Lagerscheibe 1 wird vorteilhaft aus Stahl kalt gepresst und gehärtet. Die Lager scheibe 1 kann, wie Fig. 5 zeigt, an ihrem Rand mit in regelmässigen Abständen von einander angeordneten Ausnehmungen 9 ver sehen sein, in welche die Scheibe gegen Ver- 4rehung sichernde Sicherungsmittel, z. B.
Zapfen, Stifte usw., einzugreifen bestimmt sind. Diese Ausneh.munb n 9 können zylin- drisch sein (Fis.
5) oder vieleckig wie Fig. Jia zeigt. Beim Gebrauch treten Siche rungsbolzen oder -zapfen in diese Ausneh- mungen ein, wie .dies mit Bezug auf die Fig. 10, 11 und 13 bis 1..6 noch erläutert erden wird.
In Fi.g. 6 sind einige Lager unter Ver wendung von erfindungsgemäss ausbgebildete@n Lagerscheiben gezeigt. Die Plattform 11 der Waage ist auf dem Wiegebalken 12 abge stützt, der seinerseits auf einen übertra- gizngshebel 13 wirkt, 14 ist die Grundplatte der Waage. Die Plattform 11 ist durch eine Stutze 15 (Fis. 6 _q) mit einer Platte 16 ver bunden, in der die Lagerscheibe 1b eingesetzt ist.
Diese Lagerscheibe 1b ruht auf Kugeln 17, die in einer zweiten Lagerscheibe la an geOrdnet sind. Letztere stützt sich auf eine Schneide 1$. welche in die Kerbe 8 eingreift. Bei :seitlichen Stössen weicht die Brücke aus und rollt auf den Kugeln wieder in ihre normale Lage zurück (Brückenpendelung). Der Wiegebalken 12 trägt in seiner Mitte <I>bei B</I> eine Schneide 19. Letztere greift in :
die Kerbe 8 der Lagerscheibe 1, während von unten an Stelle von zwei Kugeln zwei kurze Abstützbolzen 20 in :die runden Vertiefungen der Lagerschaib.e 1 eingreifen. Die beiden Bolzen 20 werden getragen von einer- Stütze 21, :der Grundplatte 14 .der Waage.
In Fig. 6 C ist eine Druckverbindung zwischen den Hebeln 12 und 13 gezeigt. Der Hebel 1:3 trägt an seinem freien Ende eine Schneide 22., welche in eine Kerbe 8 einer Lagerscheihe la eingreift.
Diese obere Lagerscheibe la liegt auf Kugeln 1'7, die in, die Vertiefungen 2, 3 der untern Lagerscheibe 1b eingreifen. Mit der unten liegenden Kerbe 8 liegt die untere Lagerscheibe auf einer Schneide 2:
3 auf, die ihrerseits von dem rechten E nde des Wiege balkens: 12 getragen wird.
In Fig. 6 D ist ein festes Hebellager ge zeigt. Die Lagerscheibe 1 liegt auf einer, von :den zwei Stützen. 25 getragenen ebenen Platte auf. In die nach unten gerichtete Kerbe 8 ragt,die Schneide 26 :des Hebels 13.
Fig.,6 zeigt, dass bei Verwendung der er findungsgemässen Lagerscheibe 1 nicht nur einfache Lager gebaut werden können, s,on- d@ern dass die Brücke eine ganz geringe Bau hähe :erhalt.
In Fig. 7 irrt ein Lager mit der Lager- scheibe 1i bei einem Gehänge von langer Bau art gezeigt. Auf dem Ende eines Hebels 27, in dem eine .Schneide 28 eingesetzt ist, stützt sich die Lagerscheibe 1 ab, in :
deren. Kerbe 8 die @Schneide 28 eingreift. In die Vertiefun- gen 2, 3 greifen zwei Druckbolzen 63, die an einem Bügel 29 vorg sehen sind. In einer Öse 30 :des Bügels 219 hängt die Zugstange oder ein, anderes Verbindungsglied 31.
In Fig. 8 ist die Anwendung eines eTfin- dunrgsgemässen Lagers bei einem Gehänge von kurzer Bauart veranschaulicht. In das Ende -eines Hebels 32 ist eine Schneide 33.
eingesetzt, auf welcher die Lagerscheibe la ruht, in. .deren kalottenförmigen Vertiefun- gen 2., 8 sich Zapfen 34 eines Rahmens 10, 3,5 abistützen (in Fig. 5 in strichpunktierten Linien @dargestellt)
. Ein weiterer Hebel 36 trägt eine :Schneide 137, die in die Kerbe & der untern Lagerscheibe 1b eingreift. Letzteau ruht auf Zapfen 38,des Rahmen:. 10, 35, und zwar :greifen cdie Zapfen 3:
8 in die Vertie- fungen 2, 3 cler Scheibe 1b.
Fig. 9 zeigt :ein Lager mit :drei Lager- scheiben <I>la,</I> 1b und 1c und mit zwei Schnei- ,den 40, 41, die nicht parallel laufen, sich vielmehr kreuzen. Am Wiegebalken 39 ist eine Schneide 40 befea-,
tigt. Letztere ruht in einer Kerbe auf der Aussenseite (Oherseite) der Scheibe la, die durch einen Ring 62 gegenüber :
der Lagerscheibe 1b abgestützt und zentriert ist. Diese Lagerscheibe 1b ruht mit ihren kugelkälottenförmigen vertie- fUngen 2-, .3 auf Kugeln 17, die in,der dritten Lagerscheibe 1c liegen.
In die Kerbe 8 der Scheibe 1c greift eine Schneide 41 ein. Die beidem Schneiden 41 und 39 können unter :einem Winkel von 0 bis etwa 80 zuein- ander stehen.
In Fig. @10 und 11, die eine pendelnde Lag-erun@g für Waagebrücken zeig, ist 42 die Brückenstütze, auf -deren ebenen Unter fläche eine Lagersch:
enbe 1a aufliegt. In nach unten gerichtete runde Vertiefungen .dieser Scheibe greifen zwei Kugeln 17, die ander seits in runde Vertiefungen 2, 3 der zweiten Lagerscheibe 1b eingreifen. In die Kerbe 8 der Lagerscheibe 1b .greift eine Schneide 43.
Un# die Lagerscheiben la und 1b mit Schneide und den Kugeln zu ,sichern, sind Sicherungsmittel vorgesehen. In :
den Lager- scheiben 1a und 1b sind halbkreisförmige Ausnehmungen 9 vorgesehen. In diese grei- fen die Bolzen 44, die in die Drückenstiitze <BR> 42;
:eingeschraubt sind. Die Bolzen 44 haben: in ihrem obern Teil 45 anschliessend an den Gewindeschaft einen etwas grösseren Durch messer,
mit welchem Teil sie in die Aus- nehmungen 9 der Scheibe la passend greifen. Die untere Lagerscheibe 1b besitzt gleiche Ausnehmungen 9, :
die den Schaft der Bolzen 44 mit Spiel umgeben. Die Bolzen 44 sichern also die .genaue Lage der Lagerscheibe la und verhüten mit ihren Köpfen. :das Heraus- fallen der Lagerscheibe 1b, lassen aber kleine Dreh- und Schwingbewegungen der Schneide 43 zu.
Das Lager nach Fig. 10 könnte auch an Stelle von Fig. 6D als pendelndes Hebellager verwendet werden.
Bei dem Lager nach Fig. 1? sind die bei- den einander mit ihren kalottenförmigen Ver- tiefrmgen zugekehrten Lagerscheiben 1a und 1-b durch die beiden Druckkugeln 17 ge kuppelt. Di:e Schneide 46 des Hebels 47 greift in eine Kerbe der Scheibe 1b, und die Schneide 48 eines nicht dargestellten zweiten Hebels greift in eine Kerbe der Scheibe la.
Die beiden Laggerscheiben 1 haben wiederum. Ausnehmungen 9, in -welche der Schaft 49 der beiden Gewindebolzen 50 greift. Der Schaft 49 ist so lang und im Durchmesser so gehalten, dass er beiden Lagerscheiben na.eh irgend einer seitlichen Richtung hin ein freies Spielen gestattet, je doch ein seitliches Abgleiten der letzteren verhütet. Die Köpfe 51 an den Bolzen ver hindern ein Abfallen der einzelnen Lager teile nach unten.
Fig. 13 und 14 zeigen ein Lager mit Quereinstellungsmögliohkeit des 'Viegebal- kens. Die Lagerscheibe 1 besitzt vier Aus- nehmungen 9. In zwei benaehharte -Xusneli- mungen 9 greifen Bolzen 52, die in Bohrrin gen 53 des 'Tiegebalkens 54 mit Spiel ein greifen. In den ZViegeballLen ist eine Schneide 55 eingesetzt die in die Kerbe 8 der Lager scheibe 1 ragt.
In die Ausnehmungen 2 und 3 auf der Unterseite der Scheibe 1 greifen feste Zapfen 56 des Körpers<B>57.</B>
Die La.gerseheibe 1 liegt also auf zwei Punkten auf und kann sich somit. in die rich tige Lage zur Schneidenkante einsehv-ingen.
Die Bolzen 5? besitzen einen verhältnis mässig kleinen Durchmesser im Verhältnis zu den Ausnehmungen 9. Die Lagerscheibe 1 ist gegen planparallele Verschiebung in bezug auf die Richtung D-E unverrückbar fest- geha.Iten. Dagegen vermag sich die Lager scheibe in. Richtung des Pfeils F um einen kleinen Winkel zu <RTI
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Die L,age.nscheibe 1 kann sich somit in der horizontalen Ebene selbsttätig auf die rich- tige. Lage zur Schneide 55 einstellen.
Fig. 1.3 und 16 veranschaulichen ein pen delndes Hebellager. Zur Sicherung der un- fein Lagerscheibe 1b gegen seitliches Ver schieben sind zwei Stifte 61 vorgesehen, deren kleinster Abstand gleich der kleinsten diametralen Entfernung der entsprechenden zwei Ausnehmungen 9 ist.
Die obere Lager ,Scheibe la stützt sich auf zwei Kugeln 17 ab, die ihrerseits in Vertiefungen der Scheibe 1b liege@r. Letztere liegt flach auf einem Wa.agenteil 60.
Die ohere Lagerscheibe la -rat vier Be- 1. In de-- Horizontal ebene parallel zur gemeinsamen Kugelachse. 2. In der Horizontalebene senkrecht zur ge- m.cinsamen Kugelachse. 3. Drehung um eine senkrechte Achse (Fluchten vors Pfanne und Schneide). 4.
Kippen um eine zur gemein samen Kugelaeb-se parallele Achse. Genau so liegen die @"erhtiltnisae auch bei dem Aus- führmigsbeispiel gemäss den Fig. 10 und 11.
Die vier Arrssparlingen 9 sind deshalb wichtig, -weil sie entweder der genauen oder annähernden Fixierung der Lage der Lager- 6ch:eibe 1b und zur Sicherung gegen Ab gleiten und Aushüngen der Teile dienen.
Bei den Airsfiihrungsfoi-men nach Fig. 17. 18, 19 und 20 ist die La-;ei-seheibe 70 bezw. die obere Lagerscheibe 70 in Fig. 20. mit vier auf einem rechtzeinkli@ren Achskreuz an geordneten Vertiefungen 71, 7 2, 73, 74 ver sehen die je zur Aufnahme einer Kugel 81 bestimmt .sind. Es wird jedoch nur in zwei Vertiefungen je eine Kugel eingelegt. Die Achsen des Kreuzes sind gegenüber der Kerbe 7 5 um 45 versetzt.
Die der eben er- zvähiten.Scheibe gegenüberliegende Scheibe, also z. B. die untere Seheibe 7 0 in Fig. 20, bat nur nvei Vertiefungen, in die die Kugeln eingelegt werden bez -. .sind.
Stehen die Schneiden<B>761</B> 7 7 parallel zueinander, so liegen die Kugeln in den Vertiefungen 7?, 74. Stehen die .schneiden 7-6, 7 7 im rechten Winkel zueinandex, wie Fig. 19 andeutet, so liegen. die Kugeln in den Vertiefungen 71, 73.
Ein- und ,dieselbe Lagersclheibe lässt sieh also zwischen gekreuzten und parallelen Schneiden benutzen.
Ist ider Ausschlagwinkel des Wiegebal- kens 78 verhältnismässig gross, so sind nach Fig. 2;
1 in. der Scheibe 79 runde Vertiefun gen 80 mit flachem Boden vorteilhaft. Eis entsteht ,dann nicht, wie in Fig. 20 darge stellt, ein, erheblich sohiefer Druck (m--n).
Die Verwendungsmöglichkeit von erfin dungsgemässen Lagerscheiben, die sich z. B. durch Prägen in einfacher Weisse herstellen lassen, lässt sich folgendlermalDen einteilen: <I>1.
Eine</I> Lagerscheibe: die Lagerseheibe liegt zwiSchen a) ebener Auflagefläche und einer Schneide: Anwendung zur festen Lage- rung von Hebeln; b) zwei Abstützpunkten und einer Schneide: Anwendung zur querein- spielenden Lagerung von Hebeln, z. B.
bei @Gehängen kurzer (Fig. 8) und langen' Bauart (Fig. <B>7).</B> <I>2. Zwei Lagerscheiben mit zwei</I> Kugeln: a) zwischen zwei ,Schneiden: Anwendung aL9 Druckkoppel zwischen zwei Hebeln (Fig. 6C); b) zwischen ebener Auflagefläche und einer Schneide:
Anwendung als; Brük- kenpendellager (Fig. 6 A) oder pen delndes Hebellager.
<I>3. Drei Lagerscheiben mit zwei</I> Kugeln: Anwendung als Druckkoppel zwischen ge kreuzten Schneiden (vergl. Fig. 9).
<I>4. Zwei</I> Lagerscheiben <I>mit einem</I> Rahmen: Als Dappelgehänge vorzugsweise kur- zer Bauart mit- vorzugsweise parallelen Schneiden (Fig. 8). <I>5.
Eine Lagerscheibe mit einem</I> Bügel: Einfach od,ex paarweise hintereinander verwendet für Gehänge beliebiger Länge und, im zweiten Falle, für beliebig ge kreuzte :schneiden (vergl. Fig. 7).
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Pfannenlager, insbesondere für Waagen, gekennzeichnet durch einen Pfaanenkörper, der aus einer Scherbe geformt ist, die auf einer Seite einte gerbe (8) und auf der andern Seite runde Vertiefungen :aufweist. UNTERANSPRÜCHE:1. Pfannenlager nach Patentanspruch, .da- durch gekennzeichnet, dass die Lager scheibe (1) kreisförmig ist und einen flachen Rand aufweist, innerhalb wel chem auf der einen Seifte der Scheibe kalottenfö.rmige Vertiefungen (2, 3),auf der andern. Seite die eine Pfanne für eine Schneide bildende Kerbe (8) sich be- finden. 2. Pfannenlager nach Patentanspruch, da- durch. gekennzeichnet, dass der Rand (4) .dar Lagerscheibe (1) beiderseits e .ben- flächiggestaltet ist.3. Pfannenlager nach Patentanspruch, da,- ,durch :gekennzeichnet, dass zum Zwecke ,der @Sicherung der Lage der Schneide in ,der gerbe (8) an der Lagerscheibe (1) selbst an beiden Enden der Kerbe (8) Stass#backenflächen (7, 7') ausgebildet sind. 4.Pfannenlager nach Patentanspruch und ,denn Unteransprüchen 1. bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Lager scheiben (1a, lb),deren kalottenförmige Vertiefungen gegeneinander .gerichtet sind, Kugeln (17) ruhen, während auf ,den Aussenseiten -der beiden Lagensohei- ben schneiden (2':2, 2,3) in den Kerben (8) der .Scheiben liegen (Fig. 6 C).5. Pfannenlagar nach Patentanspruch und ,den Unteransprachen 1 bis 3, ,dadurch gekennzeichnet, dass in die kalottenarti- gen: Vertiefungen der einen Scheibenseite Bolzen (2n0) ragen, während auf der andern. Scheibenseite in -der Kerbe (8).eine :Schneide (1-9) ruht (Fig. 6 B). 6. Pfannenlager nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Lager scheiben<I>(la,</I> 1b), deren Kalottenartige Vertiefungen gegeneinander gerichtet sind, in letzteren gelagerte Kugeln (17) sitzen, während auf der Aussenseite der einen Lagerscheibe eine Schneide (18) in der Kerbe (8)liegt und die andere Lagerscheibe auf ihre Aussenseite durch eine Fassung (16) gesichert und abge stützt ist (F'ig. 6 A). 7. Pfannenlager nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, bei langen Gehängen, dadurch gekennzeichnet, dass in die halottenförinigen Vertiefungen (2, 3) der Lu,gersclieibe (1) Druckbolzen (63) eingreifen, die an einem Teil (.\39) ,des Gehänges vorgesehen sind (Fig. <B>7).</B> B. Pfaanenlager nach Patentanspruch bei kurzen Gehängen, dadurch gekennzeich net, dass zwei getrennt liegende Bauteile mit ihren Schneiden (33, 37) je in einer Kerbe (8) einer Lagerscheih.e (lcc bezw. 1b) ruhen, wobei in die kalottenförmigen Vertiefungen (2, 3) der Lagerscheiben ,je mehrere Bolzen (34, 38) eingreifen,die einem ein starres Ganzes bildenden Rah men (3,5) angehören. 9. Pfannenlager nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch b kennzeich net, dass Teile des Rahmens (35) derart in Aussparungen (9, Fig. 5) im Rande der Lagerscheiben (la, 1b) eingreifen, dass diese gegen Abgleiten gesichert sind.10. Pfannenlager nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den gegen einander gerichteten Vertiefungen (2, 3) zweier Lagerscheiben (1b und 1c) Kugeln (17) eingefügt sind, und dass auf der Aussenseite der einen Lag@erseheibe (1b) ,eine weitere <I>(la)</I> aufgesetzt ist mit nach oben gerichteter Kerbe (8), wobei in diese Kerbe (8) eine Schneide (40) eingreift (Fig. 9). 11. Pfannenlager nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3 und 10, da- durch gekennzeichnet, dass eine der aussen liegenden Lagerscheiben, in deren Kerbe (8) eine Schneide (40) eingreift, durch einen Fassungsring (62) gegenüber einer der andern Lagerscheiben abgestützt und zentriert ist (Fig. 9).12. Pfa.nnenlager mach Patentanspruch, da durch gelienazeielniet, dass z1Ä Isehen den einander zugekehrten Vertiefungen (2, 3) zweier benachbarter Lagerselieiben (la, <B>11 </B> Kugeln (17) eingesetzt sind und dass die Lagerscheiben in ihrem Randteil mit Ausnehmungen (9) versehen sind, in die feste Balzen (44)eingreifen. <B>13.</B> P'faiinenlager nach Patentausprueh und Unteranspraeh 12, dadurch gekennzeich net. dass die. Ausnehmimgen (9) der einen Lagerscheibe (la) in einem Bund (45) der als Schraubenbolzen (44) ausgebil.de- len Bolzen passend eingreifen, dessen Ihirchmesse.r den Ausnehmunge n (9) dieser Lagerscheibe (la) entspricht, und diese (1a.) auf einer ebenen Unterlage aufliegt,während in die Kerbe (8) der andern Lagerscheibe (1b) eine Schneide (1,3) eingreift, und dass die Schraubenbolzen (44) mit Kopf versehen sicid und ein gewisser Abstand zwischen der zuletztgenanuten Lagerscheibe (1b) und Kopf und Schaft der Salirauben- bolze@n (44) vorhanden isst (Fig. 10).14. Pfannenlager nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss zwei mit, ihren Vertiefungen (2, 3) gegeneinander ge richtete Lagerscheiben<I>(la,</I> 1b) vorge sehen sind.zwischen denen Abstütz- kugeln (17) eingefügt sind, dass in die Kerben (8) auf der Aussenseite der Scheiben Schneiden (47, 48) eingreifen, und dass in Ausnehmungen (9) am Rande beider Lagerscheiben Bolzen (49) mit Spiel eingreifen, die eine unerwünschte Verschiebung der Scheiben in irgend einer seitlichen Richtung verhindern (Fig. 12).15. Pfannenlager nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vertie- fungen (2, 3) der Lagerscheibe (1) kalottenförmig ausgebildet sind und in diese Vertiefungen bolzenartige Ab- stützorgane (56, Fg. 13) eingreifen, während in die Kerbe .der Lagerscheibe (1) eine Schneide (55) eingreift, und dass,der Rand der Scheibe mit Ausneh- mungen (9) versehen isst, in die ein Paar Sicherungsbolzen (52) eingreift (Fig, ss). 16. Pfannenlager nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch ,gekennzeich- net, dass die Sicherungsbolzen (52) in Bohrungen (53) -des einen Teils (54)der durch das Lager .gegeneinander abgestütz- ten Teile mit Spiel eingreifen, Tierart, dass der zuletztgenannte Teil (54) gegen unerwünschte seitliche Verschiebungen gesichert ist (Fig. 1ä). 17.Pfannenlager nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Rand Ader Scheibe mit Aus:nehmungen (9) ver sehen ist, in die Sicherungsbolzen (61) eingreifen, wobei die Sicherungsbolzen (61) einander diametral gegenüberliegen und ihr kleinster Abstand der .kleinsten diametralen Entfernung der zugehörigen Ausnehmungen entspricht (F'ig. 16).13. Pfannenlager nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeich net, dass -die .Sicherungsbolzen (52) in zwei benachbarte Aussparungen (9) der Lagerscheibe (1) greifen und an der Wand der Ausnehmungen .dicht anliegen (Fing. 14).19. Pfannenlager nach Patentanspruch, .gekennzeichnet, dass die Lager- scheiben runde Vertiefungen mit flachem Boden besitzen (Fig. 2,1).20. Pfannenlager nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Scheibe vier Vertiefungen:zur Aufnahme von Kugeln aufweist, und dass die Vertie- fungen auf einem rechtwinkligen Achsen kreuz sich befinden, dessen Achsen zur Kerbe um 45' versetzt sind, derart, @dass das Lager,dank dieser Scheibe von seiner Gebrauchsstellung mit parailelen Schnei den in ein Lager mit rechtwinklig ge kreuzten .Schneiden umgewandelt werden kann und umgekehrt.21. Pfannenlager nach P,atentansprueh, da- .durch gekennzeichnet, .dass die durch die runde. Vertiefungen hervorgerufenen Er- hebungen,die durch ,die eine Seitenfläche .des abgekröpften Randes der Seheibe gehende Ebene tangieren,während die durch die Kerbe hervorgerufene Er- hölhung in der durch die Ränder der runden Vertiefungen bestimmten Ebene liegt.22. Pfannen ager nach Patentanspruch und Unteranspruch 21, dadurch gekennzeich- net, dati die beiden Ebenen parallel zu einander sind.
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| DE206758X | 1937-02-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH206758A true CH206758A (de) | 1939-08-31 |
Family
ID=5793322
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH206758D CH206758A (de) | 1937-02-25 | 1938-02-10 | Pfannenlager, insbesondere für Waagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH206758A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1079337B (de) * | 1948-08-03 | 1960-04-07 | Carlo Curioni | Waage, insbesondere selbstanzeigende Ladentischwaage |
| DE1449913B1 (de) * | 1964-08-20 | 1970-06-18 | Bizerba Werke Kraut Kg Wilh | Auswägeschneidenlager |
-
1938
- 1938-02-10 CH CH206758D patent/CH206758A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1079337B (de) * | 1948-08-03 | 1960-04-07 | Carlo Curioni | Waage, insbesondere selbstanzeigende Ladentischwaage |
| DE1449913B1 (de) * | 1964-08-20 | 1970-06-18 | Bizerba Werke Kraut Kg Wilh | Auswägeschneidenlager |
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