CH207669A - Verfahren zur Herstellung einer organischen Goldverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer organischen Goldverbindung.

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CH207669A
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  Verfahren zur Herstellung einer organischen Goldverbindung.    Es ist bekannt, gegen Tuberkulose wirk  same Goldverbindungen des     Cystins    dadurch  herzustellen, dass man     Cystin    in Natronlauge  löst, zu der Lösung Goldchlorid hinzugibt  und das so entstandene Goldsalz des     Cystins     durch Alkoholzugabe ausfällt. Die so ge  wonnene Verbindung stellt sich als das       Natriumsalz    einer     Dicarbonsäure    dar, das in  saurem Medium unlöslich ist.

   Im Haupt  patent ist ein Verfahren beschrieben, durch  welches es gelingt, neutrale in saurem und  alkalischem Medium gleichermassen lösliche  schwefelhaltige Goldverbindungen herzu  stellen, die eine     gute    Wirksamkeit insbeson  dere gegen Syphilis, und zwar auch gegen  arsenresistente Fälle zeigen.  



  Gegenstand des Hauptpatentes ist ein  Verfahren zur     Herstellung    des     Disulfidessig-          säure-N-methylglukamids,    welches dadurch  gekennzeichnet ist, dass man ein wasserlös  liches Goldsalz in wässriger Lösung auf Di-         sulfidessigsäure-N-methylglukamid    einwir  ken lässt.  



  Es wurde weitergefunden, dass man zu  einer für therapeutische Zwecke, insbeson  dere für die     Syphilisbekämpfung,    in gleicher  Weise     wirksamen    Verbindung gelangt, wenn  man ein wasserlösliches Goldsalz, insbeson  dere Goldchlorid, auf     ss-Disulfidpropionsäure-          N-methylglukamid        einwirken    lässt. Bei genü  gend weitgehender     Reinigung    sind von den  als Ausgangsstoffe angewandten Goldsalzen  nur das Gold und kein anderer Rest in dem  Umsetzungsprodukt enthalten.  



  Die so erhältliche neue Verbindung stellt  eine gelbe amorphe Substanz dar, die in  Wasser leicht, in Äthylalkohol schwer und in  Äther und Benzol unlöslich ist.  



  <I>Beispiel:</I>  25,5 g     Methylglukamin,        in    50     cms     Wasser gelöst, werden     portionsweise    mit  8,5 g     ss-Chlorpropionsäurechlorid,    analog wie      beim Beispiel des Hauptpatentes, verarbeitet;  dann wird mit aus 2,5 g     Iialiummethylat     dargestelltem     Ialiumdisulfid,    analog wie im  Beispiel des Hauptpatentes, umgesetzt. Man  erhält einen zähen Sirup, der nicht kristalli  siert, 4 g des so erhaltenen     ss-Disulfidpro-          pionsäure-N-methylglukamids    werden in  10 cm:' Wasser gelöst und eine Lösung von  <B>1,7</B> g Goldchlorid in 7 cm' Wasser zugegeben.

    Die zunächst dunkel gefärbte Lösung wird  rasch hell; dann wird klar filtriert und in  Alkohol eingegossen. Die Goldverbindung  scheidet sich als hellgelbes festes Pulver ab;  sie wird abgesaugt und mit Alkohol und  Äther gewaschen. Ausbeute: 1,8 g

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Z' erfahren zur Herstellung einer orga nischen Goldverbindung, dadurch gekenn- zeichnet, dass man ein wasserlösliches Gold salz in wässriger Lösung auf ,B-Disulfidpro- pionsäure-N-methylglukamid einwirken lässt. Die so erhaltene neue Verbindung stellt eine gelbe, amorphe, neutrale, in saurem und alkalischem Medium gleichermassen lösliche, in Äthylalkohol schwer, in Äther und Ben zol unlösliche schwefelhaltige Goldverbin dung dar, die eine gute Wirksamkeit gegen Syphilis zeigt. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als wasserlösliches Goldsalz Goldchlorid verwendet wird.
CH207669D 1935-10-30 1936-10-23 Verfahren zur Herstellung einer organischen Goldverbindung. CH207669A (de)

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