CH209040A - Sauerstoffatemgerät mit lungengesteuerter und zusätzlicher, gleichbleibender Sauerstoffdosierung. - Google Patents

Sauerstoffatemgerät mit lungengesteuerter und zusätzlicher, gleichbleibender Sauerstoffdosierung.

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Publication number
CH209040A
CH209040A CH209040DA CH209040A CH 209040 A CH209040 A CH 209040A CH 209040D A CH209040D A CH 209040DA CH 209040 A CH209040 A CH 209040A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
oxygen
nozzle
valve
chamber
membrane
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesells Auergesellschaft
Original Assignee
Auergesellschaft Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B9/00Component parts for respiratory or breathing apparatus
    • A62B9/02Valves

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description


      Sauerstoffatemgerät    mit lungengesteuerter und zusätzlicher, gleichbleibender       Sauerstoffdosierung.            Gegenstand    der Erfindung ist ein Sauer  stoffatemgerät mit lungengesteuerter und zu  sätzlicher, gleichbleibender Sauerstoffdosie  rung, das sich dadurch auszeichnet, dass der  durch eine     Einströmdüse    geregelte, gleich  bleibende Sauerstoffstrom in eine Kammer  mündet, die von einer festen, nur eine     Ab-          strömdüse    von grösserem Querschnitt als die       Einströmdüse    aufweisenden Wand und einer  das     Hochdrucksauerstoffventil    steuernden  Membran begrenzt ist,

   und dass die     Abström-          düse    in eine zweite, mit dem Atembeutel in  Verbindung stehende Kammer mündet, die  eine     Membranabschlusswand    besitzt, das Ganze  derart, dass bei Entstehung von Unterdruck  im Atembeutel ein die     Abströmdüse    drosseln  des Ventil betätigt wird, so dass der dann in  der ersten Kammer entstehende Überdruck  mittels der     Membran    das     Hochdruckventil          öffnet.     



  Bisher wurde der lungenselbsttätige Zu  satz von     Sauerstoff    zu den Atmungswegen,    insbesondere dem Beutel des Gerätes durch  Hebel betätigt, die in den Atmungsbeutel  eingesteckt, oder aussen an dem Beutel be  festigt waren. Beim     Leersaugen    des Beutels  wurden die Hebel von den     Be.utelwänden    be  wegt und öffneten das     Sauerstoffzusatzventil.     



  Es sind auch Geräte mit lungengesteuer  tem Zusatz von Sauerstoff bekannt, bei denen  die Betätigungshebel für die lungengesteuerte       Sauerstoffzusatzeinrichtung    nicht mit dem  Beutel des Gerätes in Zusammenhang ge  bracht sind, bei denen dagegen eine     Mern-          brandose    oder ein kleiner Hilfsbeutel parallel  zum Beutel selbst geschaltet ist, in denen  sich die     Zuführungsventile    mit ihren Betäti  gungselementen befinden.  



  Bei den bisher bekannten Lösungen mussten  also die Steuerungshebel des     Sauerstoffzu-          satzventils    irgendwie mit den     Beutelwänden     in Berührung gebracht oder daran befestigt  werden. Im Falle, dass das Zusatzventil in  einer besonderen     Mewbrandose    oder einem      angeschalteten Hilfsbeutel lag, bedurfte man  besonderer Bauelemente, was beim Erfindungs  gegenstand nicht der Fall ist.  



  Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungs  beispiele des Gegenstandes der Erfindung.  In der     Fig.    1 ist die     Hochdruckleitung     mit 1 bezeichnet. Diese ist vor) dem Hoch  druckventil 2 beliebiger Bauart abgeschlossen.  Das Hochdruckventil 2 kann durch Druck  einwirkung auf die es überdeckende Membran  3 betätigt werden. Bei     Betätigung        bezw.    Öff  nung des     Verrtils    strömt das Druckgas (Sauer  stoff) durch die Leitung 4 in die Leitung 5  und von dort aus in den     all    der Leitung 5  befestigten Atembeutel 6.

   Voll einem in der  Abbildung nicht dargestellten     Druckminder-          ventil    strömt die gleichbleibende Dosierung  durch die     Einströmdüse        7a    der Leitung 7 in  eine Kammer 8, die sehr flach gehalten ist  und auf der einen Seite von der     Membran    3  des Hochdruckventils 2, auf der     andern    Seite  durch eine feste Wand 9 begrenzt ist. In der  festen Wand 9 befindet sich in einem Stutzen  10 eine Düse 11, die von einem auf dem  Stutzen 10     gleitenden        Ventilverschlusskörper     12 verschlossen gehalten werden kann und  einen grösseren Querschnitt als die Düse     7cr     hat.

   Der     Verschlusskörper    12 und die Teile 10  und 11 liegen in einer besonderen Kammer 13,  die     einerseits    durch die feste Wand 9, ander  seits durch eine Membran 14 begrenzt wird.  Die Kammer 13 steht durch die Leitung 5  mit dem Atembeutel 6 in offener Verbindung.  



  Bildet sich infolge     Leersaugens    des Atem  beutels 6 in diesem ein Unterdruck, so setzt  sich dieser Unterdruck über die Leitung 5     in     die     Kammer    13 fort und bewegt die Membran  14 einwärts. Hierdurch wird der     Verschluss-          körper    12 gegen die Düse 11 gedrückt, und  der     Durchfluss    der gleichbleibenden Dosierung,  die durch die Leitung 7 in die     Kammer    8  fliesst, wird einen Augenblick unterbrochen.

    Das gestaute (las der gleichbleibenden Do  sierung entwickelt in dein Raum 8 einen  Überdruck, welcher auf die     Mernbrarr    3 drückt  und die Öffnung des an sich bekannten Hoch  druckventils 2     (vergl.    z. B. 1).     ss.        P.    602205)  veranlasst. Der Sauerstoff tritt aus dem Hoch-         druckventil    2 über die Leitungen 4 und 5  zum Atembeutel über.

   Der     Unterdruck    im  Atembeutel wird dadurch ausgeglichen, und  die Düse<B>11</B> wird infolge Nachlassens des  Unterdruckes in der Kammer 13 wieder frei  gegeben, so dass nunmehr die gleichbleibende  Dosierung über die Leitung 7, die Kammer 8,  die Düse 11 und die Kammer 13 unbehindert  fliessen kann, bis bei erneutem     Leersaugen     des Beutels ein neuer Unterdruck in der Kam  mer 13 entsteht.  



  Durch die an Hand des beschriebenen       Ausführungsbeispiels    geschilderte Bauweise  des Sauerstoffatemgerätes lässt sich eine ausser  ordentlich einfache, gedrängte Konstruktion  des ganzen Ventilkomplexes für den Sauer  stoffzusatz bei Atemgeräten erreichen, wie sie       bisher    nicht möglich war-.  



  Ein Beispiel für die gedrängte Konstruk  tion des Ventilkomplexes ist in     Fig.    2 ge  geben. Hier bedeutet 1 die Hochdruckleitung,  die in ein     Sauerstoffverteilungsstück    15, das  zurr Beispiel als     Gussstück    ausgeführt sein  kann, führt und sich dort verzweigt. Die in  dem     Gussstück    befindlichen,     zumeist    als Boh  rungen ausgeführten Wege sind in der Zeich  nung nicht dargestellt. Die Zweige führen zu  einem     Druckminderventil    16 und dem Hoch  druckventil 2. Die Kammer 13 liegt in vor  liegendem Beispiel jedoch nicht wie in     Fig.    1  über der Membran 3, sondern ist um 90    dazu versetzt angeordnet.  



  Irr die Kammer 8, in der der Überdruck  zur Betätigung des     Hochdruckverrtils    2 ent  steht, ist ein Druckstück 17 eingeführt, das  zur Verhinderung des     Abströmens    des Über  druckes nach aussen mit einer Membran 18  abgedichtet ist. Das Druckstück 17 endet in  einer Stange 19 und einem von Hand zu be  tätigendem Knopf 20, der ausserhalb des Ge  rätekastens 21 liegt. Somit ist in diesem  Falle das Hochdruckventil, das die lungen  selbsttätige Dosierung hergibt, auch gleich  zeitig ein     Handzusatzventil,    für den Fall, dass  die Düse des     Druckminderventils    verstopft ist,  welches den gleichbleibenden Sauerstoffstrom  abgibt.

        Der Erfindungsgegenstand hat in erster  Linie den Vorteil     gedrängtester    Bauart, die  sich infolge der Verwendung einfachster Teile       (abdrehbarer    Teile,     Gussteile)    ausgezeichnet  für die Massenherstellung eignet. Die Steue  rung ist nicht im Atembeutel; sie ist infolge  dessen auch nicht dem     Beutelklima    ausge  setzt; sie ist aber auch nicht an der Aussen  wand des Atembeutels befestigt, wo sie allen  äussern schädlichen     Einflüssen    ausgesetzt  wäre, sondern sie ist ein Bestandteil des       Sauerstoffverteilungsstückes    geworden.

   Ausser  dem ist es in vorliegendem Fall möglich, den  Atembeutel aus weichen Stoffen ohne Be  wehrungen, Befestigungen usw. herzustellen,  so dass er nur noch als idealer Ausgleichs  behälter anzusehen ist, was sowohl dem Ge  räteträger als auch dem Gerätewart zugute       kommt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sauerstoffatemgerät mit lungengesteuerter und zusätzlicher, gleichbleibender Sauerstoff dosierung, dadurch gekennzeichnet, dass der durch eine Einatrömdüse (7ca) geregelte, gleich bleibende Sauerstoffstrom in eine Kammer (8) mündet, die von einer festen, nur eine Ab- strömdüse (11) von grösserem Querschnitt als die Einströmdüse (7ca) aufweisenden Wand (9) und einer das Hochdrucksauerstoffventil (2) steuernden Membran (3) begrenzt ist, und dass die Abströmdüse (11) in eine zweite, mit dem Atembeutel (6) in Verbindung stehende Kammer (13) mündet,
    die eine Membranab- schlusswand (14) besitzt, das Ganze derart, dass bei Entstehung von Unterdruck im Atem beutel (6) ein die Abströmdüse (11) drosseln der Ventilkörper (12) betätigt wird, so dass der dann in der ersten Kammer (8) entste hende Überdruck mittels der Membran (3) das Hochdruckventil (2) öffnet. UNTERANSPRUCH: Sauerstoffatemgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die lungen selbsttätige Dosierung hergebende Hochdruck ventil (2) so eingerichtet ist, dass es auch von ausserhalb des Gerätekastens (21) von Hand bedient werden kann.
CH209040D 1938-01-24 1939-01-23 Sauerstoffatemgerät mit lungengesteuerter und zusätzlicher, gleichbleibender Sauerstoffdosierung. CH209040A (de)

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CH209040D CH209040A (de) 1938-01-24 1939-01-23 Sauerstoffatemgerät mit lungengesteuerter und zusätzlicher, gleichbleibender Sauerstoffdosierung.

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CH (1) CH209040A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2646338A1 (de) * 1976-10-14 1978-04-20 Draegerwerk Ag Lungengesteuertes membranventil fuer druckgasatemgeraete

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2646338A1 (de) * 1976-10-14 1978-04-20 Draegerwerk Ag Lungengesteuertes membranventil fuer druckgasatemgeraete

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