CH209071A - Schwebeseilbahn. - Google Patents

Schwebeseilbahn.

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CH209071A
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Hunziker Franz
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Hunziker Franz
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B25/00Tracks for special kinds of railways
    • E01B25/16Tracks for aerial rope railways with a stationary rope

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description


  Schwebeseilbahn.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Schwebeseilbahn mit wenigstens einer  auf einer Stütze angeordneten schrägen Seil  scheibe, über die ein Seil mit quer     und    längs  pendelbarem Lastbehälter geführt wird.  



  Auf den Stützen der bisherigen Schwebe  seilbahnen ruhen die Tragseile auf mehr oder  weniger langen gebogenen Tragsätteln, wäh  rend die Zugseile in der Regel über kleine,  senkrecht stehende Seilrollen laufen. Der  Rollendurchmesser     musste    bisher mit Rück  sicht auf das Gehänge möglichst beschränkt  werden, weil dieses wegen den Pendelungen  des     Lastträgers,    besonders bei starken Stei  gungen, ohnehin lang wird.  



  Das Hin- und Herrutschen der schweren  Tragseile auf ihren Sätteln bewirkt starke  Abnutzung der teuren Seile. Der besonders  bei stärkeren Gefällwechseln auf den Sätteln  sich ergebende grosse Reibungswiderstand er  fordert ein schwereres     Seilspanngewicht,    kräf  tigere Stützen,     Widerlager        etc.    Die     Seilauf-          lagereibung    bewirkt starke Abnahme der    Seilspannkraft, was bei den aufeinander  folgenden Stützen immer grösserer Schwan  l:

  ungen der     Seilauf-    und Ablaufneigung mit       grösseren    Unregelmässigkeiten in der Fahr  geschwindigkeit (Verzögerung und Beschleu  nigung bei der Fahrt über die Stützen), so  wie stärkere     Schwankungen        im    Kraftbedarf  ergibt. Dies bedingt stärkeren Motor und oft  den Einbau einer besonderen Seilspann  station. Zur Beseitigung dieser Mängel wur  den an Stelle der einfachen Seiltragsättel ge  wölbte Raupenketten vorgeschlagen, die je  doch hohe Kosten ergeben, grossen     Verschleiss     erleiden     und    leicht vereisen.  



  Die kleinen     Zugseiltragrollen    ergeben  starke Seilbiegungen und hohe Flächenpres  sung, so dass die Seile rasch verschleissen.  Die kleinen Rollen werden oft in grösserer  Zahl hintereinander angeordnet, wodurch die  sogenannte Rollenbatterie entsteht, die das  Zugseil mit tunlichst beschränktem Druck  pro Rolle in grossem Bogen führen und starke       Biegung        -vermeiden-    soll.     Ausserdem    werden      die Rollen in neuerer Zeit mit Gummirillen  versehen. Dies sind jedoch unvollkommene  und teure, nur für verhältnismässig schwache  Seile und beschränkte Gefä llwechsel angän  gige Hilfsmittel, zumal Gummi von Seil  schmiere angegriffen wird.

   Stärkere,     wulsti-          gere    Seile ergeben auf kleinen Rollen, je  nach der Fahrgeschwindigkeit und demn Auf  lagedruck, ein für Seil und Rollen sehr schäd  liches Rattern.  



  Die Erfindung soll nun ermöglichen, eine  einfache, schonende und dauerhafte Seilfüh  rung zu schaffen, die sich auch für stärkere  Neigungswechsel und dicke Seile eignet und  geringen Widerstand ergibt. Die Erfindung  kann sich sowohl für schnellaufende Zug-,  als auch schwere Tragseile eignen.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist schema  tisch ein Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt, bei dem zur  Veranscbauliehung der Wirkungsweise auch  ein     besonderes    Beispiel der nicht zu dieser  Erfindung gehörenden Gehängeanschlussvor  richtung am Seil einbezogen ist. Es zeigt:  Fig. 1 den obern Teil der Stütze einer  Schwebeseilbahn im Schnitt nach der Linie  A4-A4 der Fig. 2,  Fig. 2 die Seilstütze im Schnitt nach der  Linie B-B der Fig. 1,  Fig. 3 eine Seitenansicht des     Gehänge-          anschlussorganes    am Seil, von der Bahnachse  gesehen.  



  Fig. 4 eine Ansicht des     Gehängeanschluss-          organes    in Ansicht von oben, auf einer     End-          liegend,     Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie V-V  der Fiel 3,  Fig. 6 eine Seitenansicht des     Gehänge-          anschlussorganes    am Seil, mit einem Teil des  Stützenkopfes im Schnitt,  Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie  VII-VII der Fig. 4,  Fig. 8 ein Schnitt nach der Linie  VIII-VIII der Fig. 4.  



  Die Stütze     kann    nach Bedarf ausgebildet  sein, z. B. als einfache Maststütze oder als  Portalstütze, und fest oder nach der Bahn  neigung verstellbar sein. Das vorliegende    Beispiel zeigt sie als Maststütze 41 mit ein  stellbarem Kopf 42.  



  Der Mastoberteil 1 trägt auf Verstrebun  gen 43 eine quer zur Bahnachse liegende La  gerpfanne 12, in der mittels des halbzylin  drischen Lagerkörpers 10 der durch Spann  organe 44 nach der Bahnneigung ein- und  feststellbare Stützenkopf 42 ruht. Die hori  zontale Schwenkachse x-x des Stützen  kopfes 42 geht durch die Scheibenmitte. Am  Stützenkopf sind die beiden schrägen Seil  scheiben 19 durch die Achsen 45 in den La  gern 46 und 47 drehbar gelagert und sowohl  achsial als auch in der Höhe durch bekannte  Mittel etwas verstellbar.  



  Auf jeder Seite trägt der Stützenkopf 42  ausserhalb des obern Scheibenrandes eine  durch Streben 13 und Querträger 14 be  festigte Führungsschiene 21. Über diese lau  fen die Rollen 20 des     Gehängeanschlussorga-          nes    mit Gehänge 15a, um die Scheibe stoss  frei     zii    befahren. Die einseitige Anordnung  der Führungsorgane ermöglicht auch das  Umfahren von Endscheiben.

   Senkrecht unter  dem Seil ist am Gehänge     15a    der .Last  behälter 40 quer pendelbar     angelenkt.     Der untere Rand der schrägen Scheibe 19  befindet sich nahe am     Mastoberteil    1 und  seitlich des auf dieser Höhe betriebsmässig  sich ergebenden grössten     Auspendelungs-          bereiches    des     Lastbehälters,    so dass der Last  behälter 40 mit verhältnismässig kurzem Ge  hänge an der Scheibe vorbeifahren kann. Zum  Lastbehälter gehörend ist auch der auf ihm  sich ausbreitende     Gehängefuss    zu     betrachten.     



  Die Seilkupplung 5, 6 weist die an den  Seilenden durch     Seilkopfhülse    4 und Kugel  bolzen 3 angebrachten Gelenkkugeln 2 auf,  die von     muffenartigen    Kugelpfannen 5 um  schlossen und durch das Mittelstück 6 mit  einander verbunden sind. Auf letzterem  sitzt, um die Seilachse, also quer zur Fahr  richtung pendelbar, das Gelenkstück 15, das  in eine vom Seil winkelrecht und horizontal  nach aussen abstehende Gelenkachse 12 aus  läuft. Auf dieser sitzt das Gehänge     15a,     das also in der Fahrrichtung und auch um  die Seilachse quer pendelbar ist. Zur Dämp-      fung der Längspendelung befindet sich auf  der Nabe des Gehänges 15a, im hohlzylin  drischen Teil 17 des Gelenkstückes 15a, ein  regulierbarer Schwingungsdämpfer.  



  Die eine Verdickung am Seil bildende  Kupplung wird durch die Rollen 20 und die  gebogene Schiene 21, oder analoge Mittel,  über die Stützenscheibe stossfrei hinweg  geführt. Die Rollen 20 befinden sich auf  einem selbsttätig sich einstellenden Rol  lenträger 22. Dieser sitzt auf dem aussen  kugeligen Gehäuse 17 des Schwingungsdämp  fers am Gelenkstück 15 und ist im untern  Teil zu einem gebogenen Führungsschild     22a     ausgebildet, durch den die Rollen 20 auch bei  ungenauem Auflauf richtig auf die Schiene  21 geleitet werden. Der Rollenträger 22 wird  durch die auf dem Gelenkstück 15 befestigte  Schiene 31 und die beiden Federn 32 stets  in seiner Mittellage gehalten, kann sich aber  nach der Führungsschiene 21 einstellen.  



  Damit das Seil a trotz der ziemlich tie  fen und schrägen Rille in der Scheibe 19  nicht von einem starken Querwind abgewor  fen werden kann, ist es durch einen vom  Scheibenkranz 19, der Führungsschiene 21  und dem Stützenkopf 42 gebildeten Kanal  48 eingeschlossen oder kann durch eine an  dere Führungs- bezw. Fangvorrichtung ge  sichert werden. Der Kanal 48 besitzt als  Abschluss nach aussen den durch Federn 49  oder Gewichte stets in seiner     Schlusslage    ge  haltenen doppelarmigen Hebel 90, der bei 51  am Stützkopf 42 gelagert ist. Dessen Arme  werden von der Schiene 31 des durchfahren  den Fahrzeuges 40 nacheinander gehoben und  gesenkt, so dass stets ein Arm das Seil  sichert. Die Zeichnung zeigt das Fahrzeug  mitten über der Seilscheibe unter dem für die  Durchfahrt gehobenen Verschlusshebel 90.  



  Der mit dem nötigen Seitenspiel versehene  Verschlusshebel 90 kann auch als Eiskratzer  für das Seil dienen, wenn das Seil im Be  trieb umläuft, indem er zum Beispiel an  jedem Ende Vertikalwände beidseitig des  Seils besitzt. Statt unmittelbar am Stützen  kopf kann der doppelarmige Führungshebel    und Eiskratzer 90 auch an einem Lenk  hebel angebracht sein und mit seinen beiden,  vom Fahrzeug nacheinander abzuhebenden  Armen, zum Beispiel mittels     hochrandigen,     als Führungsorgane und Eiskratzer wirken  den Rollen auf dem Seil sitzen. Statt an  einem Lenkhebel kann der Drehpunkt des  doppelarmigen Hebels auch in einer     Führung     heb- und senkbar sein.  



  Es ist unwahrscheinlich, aber doch denk  bar, dass das Seil bei starkem Querwind auf  den flachen     Rillenrand    gehoben wird und  dem     Verschlusshebel    90     bezw.    der Führungs  schiene 21 entlang streicht. Um die Seil  kupplung stets richtig durch den Kanal zu  führen, ist quer zur Bahnachse ausserhalb  der     Führungsschiene    21 noch     eine    an Armen  51 des     Stützenkopfes,    am besten wenigstens  zum Teil nachgiebig gelagerte Führungs  schiene 34 vorgesehen, die das Seil mittels  der am Ende der     Gehängegelenkachse    sit  zenden Führungsrolle 33 rechtzeitig in die  richtige Seitenlage bringt und auch als Ho  rizontalführung für das Fahrzeug wirkt.

   Die       Führunggsschienen    21 und 34 sind an ihren  Enden     trichterähnlich    so geformt, dass die  Fahrzeuge mit ihren     Führungsorganen        22a     und 33 auch bei starkem Wind von belie  biger Richtung bei jeder Belastung und     Seil-          spannung    richtig in die Führungsschiene ge  langen.  



  Da das eingeschlossene Seil nicht von den  Stützen abfallen kann, muss es nicht, wie die  bisherigen Tragseile, stets auf allen Trag  scheiben aufliegen, sondern darf sich von der  einen oder andern abheben und gegen eine  oberhalb des Seils angebrachte     Seilnieder-          haltvorrichtung,    z. B. Rollen 93, legen. Dies  erlaubt die Stützen niedriger zu halten und  gibt grössere Freiheit in der Gestaltung des       Bahnlängenprofils.     



  Die für     Einseilbahnen    nur auf den Stüt  zen vorgesehenen Führungsschienen 21 kön  nen auch durch über die ganze Strecke ge  spannte Tragseile ersetzt werden. Diese kön  nen ähnlich     wie    das Zugseil durch grosse  schräge Scheiben gestützt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schwebeseilbahn mit wenigstens einer auf einer Stütze angeordneten schrägen Seil scheibe, über die ein Seil mit quer und längs pendelbarem Lastbehälter geführt wird, da durch gekennzeichnet, dass die Seilscheibe so schräg liegt und ihr Durchmesser so gross ge wählt ist, dass der untere Teil des Scheiben randes seitlich neben den Lastbehälter und in solchem Abstand von demselben zu liegen kommt. dass der Lastbehälter samt Gehänge auch bei den grössten noch zulässigen Aus schwingungen nicht mit der Scheibe in Be rührung kommt. UNTERANSPRECHE 1. Seilbahn nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die schräge Seilscheibe (19) samt Achse (45), Lager (46, 47) und Tragkonstruktion (42) auf der Stütze (41) um eine zur Bahn quer liegende Horizon talachse (x-x) nach der Bahnneigung einstellbar ist. 2.
    Seilbahn nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontale Achse (x-x), um welche die schräge Scheibe (19) einstellbar ist, wenigstens annähernd durch die Scheiben mitte geht. 3. Seilbahn nach Patentanspruch. bei der die Stütze der Seilscheibe Führungen zum stossfreien Cberleiten des Gehängean- schlussorganes aufweist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Führung (21) zwischen der Seilscheibe (19) und dem Lastbehälter gehänge angeordnet ist. 4. Seilbahn nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seilstütze min destens eine Seilniederhaltvorrichtung (93) aufweist, von der das Seil beim Aufstei gen angehalten wird. 5.
    Seilbahn nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seilstütze min destens eine Sicherungsvorrichtung (90) gegen das Abfallen des Seils aufweist, die vom Fahrzeug bei der Überfahrt über die Stütze vorübergehend angehoben wird. 6. Seilbahn nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Seilsicherungsvorrichtung als Eis brecher für das Seil ausgebildet ist.
CH209071D 1937-07-01 1938-06-23 Schwebeseilbahn. CH209071A (de)

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