CH211543A - Gasturbinenanlage grosser Leistung (von über 15'000 PS) mit Gleichdruckverbrennung, sowie veränderlicher Drehzahl der Nutzleistungsturbine für den Schiffsantrieb. - Google Patents

Gasturbinenanlage grosser Leistung (von über 15'000 PS) mit Gleichdruckverbrennung, sowie veränderlicher Drehzahl der Nutzleistungsturbine für den Schiffsantrieb.

Info

Publication number
CH211543A
CH211543A CH211543DA CH211543A CH 211543 A CH211543 A CH 211543A CH 211543D A CH211543D A CH 211543DA CH 211543 A CH211543 A CH 211543A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
compressor
sep
group
gas turbine
power
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
Publication of CH211543A publication Critical patent/CH211543A/de

Links

Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C6/00—Plural gas-turbine plants; Combinations of gas-turbine plants with other apparatus; Adaptations of gas-turbine plants for special use
    • F02C6/20—Adaptations of gas-turbine plants for driving vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Positive-Displacement Air Blowers (AREA)

Description


      GasturbinenanlagP    grosser Leistung (von über 16'000 PS) mit     Gleichdruchverbrennung,     sowie veränderlicher Drehzahl der     Nutzleistungsturbine    für den Schiffsantrieb.    Infolge der niedrigeren     "Grenzleistung"     eines     Achsial-Kompressors    gegenüber der  einer Gasturbine mit     Gleichdruckverbren-          nung,    im nachfolgenden kurz     "Gleichdruck-          Gasturbine"    genannt, muss eine     Gleichdruck-          Gasturbinenanlage    grosser Leistung mehrere       Kompressorgruppen,

      die die     Drucklufterzeu-          gung    übernehmen, enthalten. In der Zeich  nung ist beispielsweise eine solche Anlage  von etwa 15 000 PS mit vier Kompressor  gruppen<I>A, B, C, D,</I> bestehend im wesent  lichen je aus Gasturbine 1, Kompressor 2  und Brennkammer 3, und einer     Nutzleistungs-          Gasturbinengruppe        E,    bestehend im. wesent  lichen aus Vorwärtsturbine 4,     Rückwärts-          turbine    5 und Brennkammer 6, schematisch  dargestellt.

   Jede Brennkammer enthält fer  ner eine Brennstoffdüse 7     und    einen Thermo  staten 8, jede Turbine am     Eintritt    drehbare       Leitschaufelung    9.  



  Nur die erste     Kompressorgruppe    A  erhält     einen    Anlaufmotor 10; die andern  Gruppen werden durch die     Brenngase    der    vorhergehenden Gruppe angefahren. Die       Saugluft    tritt zu jedem Kompressor 2 bei  11 ein; die Druckluft wird durch     Leitung    12  der     Brennkammer    3 und die     Brenngase    wer  den durch Leitung 13 der     Kompressorgas-          turbine    1 zugeführt; die Abgase gehen bei  14 in den Kamin über.  



  Die     Rest-Druckluftmenge,    die von der       Kompressorgasturbine    1 nicht verbraucht  wird, kommt über die Luftleitung 15 in die       Drucksammelleitung    16     und    wird bei Vor  wärtsfahrt der     Brennkammer    6 der Vorwärts  gasturbine 4 zugeführt. Die Rückwärts  turbine 5 ist als eine     Druckluftturbine    aus  gebildet, die von der Druckluft über die Lei  tung 17 durchströmt wird. Die Umsteuerung  von Vorwärts- auf     Rückwärtsfahrt    geschieht  durch einen Umschalter 18 bekannter Art.  



  Die Steuerung einer solchen     Schiffs-          Gleichdruck    -     Gasturbinenanlage    im ganzen  Geschwindigkeitsbereich des Schiffes kann  sich in zwei Arten gestalten, und zwar:      I. Die     Kompressorgruppen     -erden bei  allen Fahrten. bei praktisch konstantem       Höchstluftdruck    betrieben, wobei die Zahl  der sich jeweils im Betrieb befindlichen Kom  pressoren von der Nutzleistung abhängig ist.

    Zum Beispiel bei     'Marschfahrt    läuft nur die  erste     Kompressorgruppe        _4    mit höchstem  Luftdruck: bei mittleren Fahrten kommen  die zwei nächstfolgenden Gruppen B und C  hinzu und erst bei     Maximalfahrt    arbeiten  die sämtlichen     Kompressorgruppen.    Die Re  gelung der     Kompressorturbinen    1 und der       Nutzleistungsturbine    4 geschieht entweder  durch reine     Drosselung    (bei     Reaktions-          beschauflung)    oder durch Düsenregelung (bei  vorgeschalteter Aktionsstufe).  



       II.    Die     Kompressorgruppen    werden alle  gleichzeitig     betrieben,    wobei aber der Luft  druck veränderlich ist: mit Steigerung der  Belastung der     Nutzleistungsturbine    4 nimmt  er zu.

   Zum Beispiel bei     Marschfahrt    laufen  alle vier     Kompressorgruppen    A,<I>B, C, D</I> mit  p -     ?,0        ata,    bei mittleren     Leistungen    steigt  der Druck bis     3.:3        ata.    Die Regelung der       Kompressorturbinen    und der     Nutzleistungs-          turbine    geschieht durch     be-%vegliehe        Leit-          schaufeln    9;

   bei dieser Regelung wird be  kanntlich der     Wärmedrosselverlust        ausge-          niitzt.     



       urenn    man diese zwei Steuerungsarten  miteinander vergleicht, so ergibt sich, dass  die I. Art infolge der     Drosselungsverluste     oder der vorgeschalteten Aktionsstufe bei  kleinen Fahrten unwirtschaftlich ist. Infolge  der veränderlichen Drehzahl gestaltet sich  auch der     Parsons'sche        Koeffizient    bei kon  stantem     Anfangsdruck        ungiinstiger    im Ver  gleich mit dem Betrieb bei     veränderlichem     zunehmendem Anfangsdruck.  



  Die     Steuerungsart        1I    ist in wirtschaft  licher Hinsicht günstiger, da die Drossel  verluste wegfallen und die unwirtschaft-         lichere    Aktionsstufe vermieden wird. Ausser  dem ist der     veränderliche    Anfangsdruck gün  stiger für die     Parsons'sche        Kennzahl,    die bei  veränderlicher Drehzahl einen praktisch kon  stanten Wert beibehält. Leider hat jedoch  diese Steuerungsart in bezug auf die Be  triebssicherheit der gesamten Anlage     einen     grossen Nachteil. Um einen hohen Wirkungs  grad der Gasturbine zu erzielen, ist es not  wendig, die Gastemperatur vor den Turbinen  so hoch wie nur möglich ist, zu halten.

   Diese  höchste Temperatur wird bekanntlich bei  allen Fahrten praktisch konstant gehalten.  Demzufolge werden sogar bei kleinen Lei  stungen alle     Kompressorgasturbinen    den       Wichsten    Gastemperaturen ausgesetzt, was  natürlich für die Lebensdauer der Schaufeln,  sogar infolge des natürlichen Materialver  schleisses allein, von grossem Nachteil ist, ins  besondere, wenn man in Betracht zieht, dass  die am meisten vorkommenden kleinen Lei  stungen von einer bis zwei     Kompressorgrup-          pen    bei höherem     Anfangsdruck    bewältigt  werden können.

   Ein     31itlaufen    aller     Kom-          pressorgruppen    im ganzen Geschwindigkeits  bereich des Schiffes ist demzufolge betriebs  technisch unrationell.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, die  Nachteile der zwei erwähnten Steuerungs  arten zu vermeiden. Es wird zugrunde gelegt,  dass sowohl die Zahl der arbeitenden Kom  pressoren, als auch der     Betriebsdruck    vor  der     Nutzleistungsturbine    veränderlich ist.  Anders ausgedrückt: Mit Steigerung der  Nutzleistung an der Propellerwelle kommt  eine neue     Kompressorgruppe    in Betrieb und  der Betriebsdruck wird gesteigert.

   Dem  zufolge ergibt sich für die gezeichnete An  lage zum Beispiel folgendes Schaltungs  schema in Funktion der Nutzleistung an der  Propellerwelle, worin K     und   <B>S</B> zahlenmässige  Faktoren grösser als 1 sind:    
EMI0003.0001     
  
    Nutzleistung <SEP> Arbeitende <SEP> Steigerung <SEP> des
<tb>  Fahrt <SEP> <B>PS</B> <SEP> Kompressor- <SEP> Luftdruckes <SEP> (ata)
<tb>  Kruppe <SEP> von <SEP> bis
<tb>  Marsch <SEP> <I>N <SEP> A <SEP> 0 <SEP> P</I>
<tb>  2. <SEP> Fahrtstufe <SEP> <I>N <SEP> + <SEP> AN <SEP> A, <SEP> B <SEP> P <SEP> P <SEP> + <SEP> AP</I>
<tb>  3.

   <SEP> Fahrtstufe <SEP> <I>N <SEP> + <SEP> KAN <SEP> A, <SEP> B, <SEP> C <SEP> P <SEP> + <SEP> AP</I> <SEP> P <SEP> + <SEP> SAP
<tb>  Maximal <SEP> Nmax <SEP> <I>A, <SEP> B, <SEP> C, <SEP> D <SEP> P</I> <SEP> + <SEP> SAP <SEP> Pmax       Die Regelung der Gasturbinen erfolgt  auch in diesem Falle zweckmässig durch dreh  bare Leitschaufeln.  



  Die vorgeschlagene Steuerungsart hat  nicht, wie leicht zu erkennen ist, die Nach  teile der zwei erstangegebenen.  



  Die Steuerung der Gleichdruck -     Ga.s-          turbinenanlage    ermöglicht eine praktisch  konstante Gastemperatur vor den     Kompres-          sorturbinen    1 und der     Nutzleistungsturbine    4.  Sie wird durch ein entsprechend ausgebautes       Drizckölsystem    in den wesentlichen Teilen  vorteilhaft wie folgt betätigt. Der Einfach  heit halber ist das an sich bekannte     Drucköl-          Steuersystem    nicht     miteingezeichnet,    sondern  es ist nur der Strom des Betriebsstoffes an  gegeben.  



  Beim Drehen der Welle eines Manövrier  apparates wird das     Kraftöl,    das ein gewisses  Steuersystem I durchströmt, gestaut, wodurch  der Kraftöldruck in diesem System gesteigert  wird. Diese     Drucköländerung    betätigt die       Brennstoffdüsen    7 der     gompressorturbinen    1,

    und zwar entspricht eine     Oldruckerhöhung     einer Vergrösserung des     Düsendurchflussquer-          schnittes.    Die Vergrösserung der Brennstoff  menge bei gleichgebliebener Luftmenge stei  gert die     Brenngastemperatur.    In jeder     Brenn-          kammer    3 stauen die Thermostate 8 bei Über  schreitung einer gewissen praktisch konstan  ten     Höchstgastemperatur    das     Kraftöl    in  einem andern Steuersystem     II    so, dass die be  weglichen Leitschaufeln 9 der Kompressor  turbinen 1 geöffnet werden;

   das Gleich  gewicht zwischen Arbeitsleistung der Turbine  und dem Arbeitsbedarf des     Kompressors     wird demnach gestört.     Demzufolge    erhält die       Kompressorturbine    eine     Drehzahlsteigerung,     wodurch die     Luftliefermenge    der Kompres-         soren    2 vergrössert wird, bis ein Beharrungs  zustand zwischen Brennstoff und Luftmenge  in den     Brennkammern,    bei dem die vorge  schriebene konstante Gastemperatur sich ein  stellt, erreicht wird.

   Die     Restdruckluftmenge,     die von den     gompressorturbinen    nicht ver  braucht     wird,    strömt über die vom Drucköl  betätigten     Überströmventile    19 in die     Sam-          melluftleitung    16 und dann     in    die Brenn  kammer 6 der     Nutzleistungsturbine    4. Die  Brennstoffmenge der     Nutzleistungsturbine     wird der Brennkammer 6 durch die Düse 7  zugeführt.

   Der in dieser Brennkammer ein  gebaute Thermostat 8 übernimmt die Brenn  stoffregelung bei konstanter Gastemperatur,  die sich bekanntlich nur beim gleichen Ver  hältnis des Brennstoffgewichtes     zum    Luft  gewicht     (Beharrungszustand)        einstellt.    Falls  sich der     Druckluftzustand    in der     Sammel-          leitung    16 ändert, wird der vorgeschriebene  Beharrungszustand in der Brennkammer 6  gestört; der erwähnte Thermostat 8 dort be  einflusst durch     ein    im     graftölsystem    ein  gebautes Regelventil den Öldruck, der seiner  seits die Brennstoffdüse 7 betätigt.  



  Das Regelorgan zur Regelung der Brenn  stoffmenge     in    der     Brennkammer    6 ist mit  dem Servomotor der beweglichen Schaufeln  9 der     Turbine    4     verblöckt,    so dass eine Stei  gerung der     Brennstoffmenge    in der     Brenn-          kammer    6 ein Öffnen der Schaufeln 9 der       Nutzleistungsturbine    4 zur Folge hat.  



  Die hier     erwähnte    Steuerung, die als  bekannt vorauszusetzen ist, ist im weiteren  Ausbau, und zwar in der     Anordnung    der In  betriebsetzung der     Kompressorgruppen    1  zweckmässig wie folgt     ausgebildet.     



  Diese mit veränderlicher Drehzahl und  Druck arbeitenden     Kompressorgruppen    1      werden mit Steigerung der Nutzleistung  nacheinander in Betrieb genommen. Die erste       Kompressorgruppe    A, die allein den Anlauf  motor 10 besitzt. wird normalerweise in Be  trieb genommen.

   Bei einem bestimmten Öl  druck im     Kraftöls@-stem    I, an das die Brenn  stoffdüsen 7 der Gruppen     A-D        angesehlos-          sen    sind. wird das     Drueliluft-Überströmventil     19 der Gruppe A automatisch geöffnet, und  die Druckluft strömt in die Sammelleitung  16 und weiter zur Brennkammer 6 der Nutz  leistungsturbine     .1.    Der Druck des Kraftöls  steigert sich mit der Belastung der     Kom-          pressorgruppe    A;

   bei Erreichung einer ge  wissen Grösse des Öldruckes wird das     Brenn-          gas-Überströmventil    20 der Gruppe B geöff  net,     imd    die Brenngase der ersten     Kompres-          sorgruppe    fangen an, die     Gasturbine    1 der  zweiten Gruppe B zu     beaufsehlagen.    In die  sem Moment vermindert sich die Drehzahl  der Turbine der Gruppe A : der Kompressor  2 der Gruppe A liefert weniger Luft, was  aber eine     Steigerung    der     Brenngastemperatur     in der     Brennkammer    der Gruppe A hervor  ruft.

   Der Thermostat 8 dieser     Brennkam-          mer    greift jetzt ein und öffnet die beweg  lichen Leitschaufeln 9 seiner Gasturbine 1  (Gruppe A), so'     dass    sich bei erhöhter Dreh  zahl ein neuer Beharrungszustand mit kon  stanter Gastemperatur einstellen wird.  



  Der so angelaufenen zweiten Kompressor  gruppe B wird der Brennstoff durch ihre  Düse 7 zugeleitet, die vom     Kraftölsy        stem    I  betätigt wird. Falls die Drehzahl des     Kom-          pressors    einen bestimmten Wert erreicht hat,  schliesst sich das vom Geschwindigkeitsregler  21 betätigte     Brenngasventil    22, wodurch die  später angelassene Gruppe B von der  "Stammgruppe" A abgetrennt wird. Das       Brenngas-Überströmventil    20 kann auch mit  dem Geschwindigkeitsregler 21     verbloekt     werden, so dass dann das zweite Ventil 22  wegfällt.  



  Die oben erwähnte Gruppenabtrennung  hat zur Folge, dass die Drehzahl der Gruppe  A     gesteigert    und die der Gruppe B vermin  dert wird. Der Thermostat 8 der Gruppe A       schliesst    die zugehörigen     Leitschaufeln    9    und der Thermostat 8 der Gruppe B öffnet  die Leitschaufeln der Gasturbine dieser  Gruppe, bis sich in den beiden Gruppen ein       Beharrungszustand    zwischen der     Leistungs-          abgabe    der Turbinen und     Leistungsaufnahme     der Kompressoren eingestellt hat.

   Die     Rest-          druckluftmenge    der Gruppe A strömt über  die Sammelleitung 16 der Brennkammer 6  der     Nutzleistungsturbine    4 zu.  



  Die leer mitlaufende, aber "sich     selbst    be  dienende"     Kompressorgruppe    B kann die  Druckluft ins     Nutzleistungssystem    nur dann  übergeben, wenn der Öldruck im     Kraftöl-          system    I einen gewissen Wert erreicht hat;  dann öffnet sich das zweite     Druckluft-Über-          strömventil    19. Von nun an liefern die bei  den     Kompressorgruppen    A     und    B die Druck  luft von P     ata    in die Sammelleitung 16.  



  Bei einer weiteren     Belastung    der beiden       Kompressorgruppen    durch den handbetätig  ten     Manövrierapparat    spielt sieh der Prozess  analog wie mit der ersten Gruppe A ab. Das  Anlassen der nächsten, dritten Kompressor  gruppe C geschieht von der Gruppe     B    durch  das     Brenngas-Überströmventil    20 der Gruppe  C, wie oben für die zweite Gruppe B be  schrieben. Die zwei     Kompressorgruppen    A  und B liefern die     Drucknutzluft    von P bis  P     +        AP        ata,    wie in der obigen Tabelle er  wähnt wurde.

   Dann kommt die dritte     Kom-          pressorgruppe    C in den Betrieb. Der Vorgang  wiederholt sieh abermals. Das gleiche gilt  auch für die letzte. vierte     Kompressorgruppe     D. Es ist offenbar, dass der hier beschriebene  Steuerungsvorgang von der Zahl der     Kom-          pressorgruppen    und parallellaufenden Nutz  leistungsturbinen unabhängig ist; die vier       Kompressorgruppen   <I>A</I> bis<I>D</I> und eine Nutz  leistungsturbinengruppe E wurden nur als       Beispiel    angenommen.  



  Das Entlasten der     Nutzleistungsturbine     4 geschieht in der umgekehrten     Richtung.,     das heisst durch die entgegengesetzte Dre  hung des     Manöv        rierapparates    wird die Brenn  stoffzufuhr zu den Brennstoffdüsen vermin  dert.  



  Die gesamte Anlage ist mit einer not  wendigen Anzahl von Sicherheitsorganen      ausgestattet, wie     Rückschlagklappen,    Sicher  heitsregler,     Sicherheitsdruckventile        etc.,    die  nicht näher erwähnt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasturbinenanlage grosser Leistung (von über 15 000 PS) mit Gleichdruckverbren- nung, bestehend aus gompressorgruppen und parallellaufenden Nutzleistungsturbinen bei veränderlicher Betriebsdrehzahl, für den Schiffsantrieb, dadurch gekennzeichnet, dass der Nutzleistungsbetrieb im gesamten Ge schwindigkeitsbereich des Schiffes bei ver änderlicher Zahl der arbeitenden Kompres- sorgruppen <I>(A, B, C, D</I><B>...</B><I>),</I> sowie bei ver- änderlichem $renngasdruck vor den Nutz leistungsturbinen erfolgt.
    UNTERANSPRUCH: Gasturbinenanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompres- sorgruppen zusammen nur einen Anlauf motor, der bei einer der gompressorgruppen aufgestellt ist und zum Anlassen dieser Gruppe dient, besitzen, während die Inbetrieb setzung einer nächstfolgenden Kompressor gruppe<I>(B,</I> bezw. C, bezw. <I>D)</I> durch die vor hergehende gompressorgruppe <I>(A,</I> bezw. <I>B,</I> bezw. C) erfolgt.
CH211543D 1939-07-22 1939-07-22 Gasturbinenanlage grosser Leistung (von über 15'000 PS) mit Gleichdruckverbrennung, sowie veränderlicher Drehzahl der Nutzleistungsturbine für den Schiffsantrieb. CH211543A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH211543T 1939-07-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH211543A true CH211543A (de) 1940-09-30

Family

ID=4447383

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH211543D CH211543A (de) 1939-07-22 1939-07-22 Gasturbinenanlage grosser Leistung (von über 15'000 PS) mit Gleichdruckverbrennung, sowie veränderlicher Drehzahl der Nutzleistungsturbine für den Schiffsantrieb.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH211543A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE874848C (de) * 1949-06-22 1953-04-27 Armstrong Siddeley Motors Ltd Reglervorrichtung fuer Gasturbinen-Strahltriebwerke
DE1044524B (de) * 1954-03-15 1958-11-20 Daimler Benz Ag Regelvorrichtung fuer Brennkraftturbinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE874848C (de) * 1949-06-22 1953-04-27 Armstrong Siddeley Motors Ltd Reglervorrichtung fuer Gasturbinen-Strahltriebwerke
DE1044524B (de) * 1954-03-15 1958-11-20 Daimler Benz Ag Regelvorrichtung fuer Brennkraftturbinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2731387A1 (de) Gasturbinen-kraftmaschine mit abgas-rezirkulation
DE1476914A1 (de) Drehzahlreduziervorrichtung fuer Gasturbinen
CH262376A (de) Verfahren zum Betriebe von Kolben-Brennkraftmaschinen und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
DE970711C (de) Gasturbinenanlage zur Erzeugung heisser Druckluft
WO2019241898A1 (de) Gasturbine und ein verfahren zum betreiben einer gasturbine
CH244431A (de) Einrichtung zur Regelung von Verbrennungsturbinenanlagen.
DE884131C (de) Gasturbinenanlage mit Einrichtung zur Lastregelung
DE908657C (de) Regeleinrichtung fuer Kreiselverdichter
DE620494C (de) Aus einer Dampferzeugeranlage, einer Kraftmaschinenanlage und einer Waermeverwertungsanlage bestehende Dampfanlage
DE704134C (de) Regelverfahren fuer Anlagen zur Erzeugung von heissen Gasen unter Druck, vornehmlich von heisser Druckluft
DE673448C (de) Gasturbinenanlage mit Gleichdruckverbrennung
CH228289A (de) Verfahren zur Regelung von Wärmekraftanlagen, in denen mindestens der grössere Teil eines gasförmigen Arbeitsmittels einen Kreislauf beschreibt, und Einrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens.
DE600189C (de) Sicherheitsvorrichtung fuer Dampferzeuger mit Druckfeuerung und Gasturbine
CH205302A (de) Regeleinrichtung an mit Gleichdruckverbrennung arbeitenden Gasturbinen-Anlagen mit einer Kompressorantriebsturbine und einer Turbine für die Nutzleistung, insbesondere für Schiffsantrieb.
DE886829C (de) Waermekraftanlage, in welcher mindestens ein Teil des Arbeitsmittels einen Kreislauf ausfuehrt
DE874675C (de) Gasturbinenanlage mit teilgeschlossenem Kreislauf
DE714849C (de) Einrichtung zum Inbetriebsetzen von Waermekraftanlagen, in welchen ein gasfoermiges Arbeitsmittel dauernd einen geschlossenen Kreislauf unter UEberdruck beschreibt
DE916246C (de) Einrichtung zur Regelung von Gasturbinenanlagen
DE848878C (de) Vorrichtung zur Regelung der Gasversorgung einer Gasturbinenanlage mit Druckgaserzeuger
DE2542097C2 (de) Dampfkraftanlage mit druckgefeuertem Dampfkessel
CH251222A (de) Gasturbinenaggregat.
CH193728A (de) Einrichtung zur raschen Regelung und Intriebsetzung von Wärmekraftanlagen, in welchen ein gasförmiges Arbeitsmittel, vorzugsweise Luft, dauernd einen geschlossenen Kreislauf unter Überdruck beschreibt.
DE2222991A1 (de) Vorrichtung zur kondensation des abdampfes einer dampfturbinenanlage
DE1964758C (de) Regelverfahren für eine metallurgische Ofenanlage
CH229026A (de) Gasturbinenanlage.