CH212825A - Verfahren zur Herstellung von Hohldecken. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hohldecken.

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CH212825A
CH212825A CH212825DA CH212825A CH 212825 A CH212825 A CH 212825A CH 212825D A CH212825D A CH 212825DA CH 212825 A CH212825 A CH 212825A
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CH
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Cattori Lorenzo
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Cattori Lorenzo
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/17Floor structures partly formed in situ
    • E04B5/23Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung von Hohldecken.    Es     sind    Verfahren zur     Herstellung    von  Hohldecken bekannt, die hohle     Einzelkörper     besitzen,     wobei    es zwecks     Zusammensetzens     dieser Einzelkörper zu     einer    zusammen  hängenden Decke erforderlich ist,     zwischen     den Auflagern der Decke eine Verschalung  anzubringen, die den Einzelkörpern bis nach  erfolgtem gegenseitigen     Verbinden    derselben  mit Beton     (unter    Verwendung einer Armie  rung) in ihrer Einbaulage     abstützen.     



  Das Verfahren     gemäss    der vorliegenden       Erfindung    bezweckt, das Anbringen     einer     Verschalung zur     Herstellung    der Decke zu  vermeiden,     wodurch    sich eine bedeutende  Material- und Zeitersparnis bei der Ausfüh  rung der Decke erzielen lässt.  



  Erfindungsgemäss wird dieser Zweck da  durch erreicht, dass hohle     Einzelkörper,     welche aneinander gegenüberliegenden Sei  ten äussere Rippen haben, in Reihe an  einander gefügt und     biegungsfest    zu läng  lichen Hohlkörpern miteinander vereinigt  werden, wobei die Rippen der Einzelkörper  Längsrippen am Hohlkörper ergeben,     und       dass die länglichen Hohlkörper     mit    den ge  nannten Längsrippen     aneinander    gefügt  werden, wobei zwischen je zwei benachbar  ten Hohlkörpern     eine    Rinne entsteht, in  welche     Armierungseisen    und eine     Bindemasse     eingebracht weiden,

   zwecks Bildung einer  fest zusammenhängenden Decke.  



  Dies macht die vorübergehende Anord  nung einer Verschalung überflüssig.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren soll  beispielsweise an Hand der Zeichnung näher  erläutert werden, welche zwei Beispiele von  nach diesem Verfahren hergestellten Decken  sowie zwei zur Herstellung von Decken nach  dem Verfahren geeignete Einzelkörper ver  anschaulicht.

   Es zeigt:       Fig.    1 eine perspektivische Darstellung  einer nach dem ersten Beispiel ausgeführten  Hohldecke,       Fig.    2 eine     perspektivische    Ansicht eines  Einzelkörpers, welcher sich gegenüber dem  zur Herstellung der Hohldecke nach     Fig.    1       verwendeten    Hohlkörper nur wenig unter  scheidet, und die           Fig.    3 und 4 zeigen den     Fig.    1 und 2  entsprechende Darstellungen des zweiten Bei  spiels der Hohldecke.  



  Beim ersten Ausführungsbeispiel der Hohl  decke besitzen die zu ihrer Herstellung die  nenden, hohlen, aus Ziegelmaterial bestehenden  Einzelkörper 1 eine     plattenförmige    Unterseite  2, die in der Querrichtung zu den     bombierten     Längsseiten 3 des Einzelkörpers über diese  Seiten vorsteht. Diese auf einander gegen  überliegenden Seiten der Körper 1 vorstehen  den Teile der Unterseite 2 bilden den Längs  seiten der Einzelkörper entlang verlaufende  äussere Rippen 4. Die zur Unterseite 2 par  allele Oberseite 5 der Einzelkörper 1 ist eben  falls plattenförmig.

   Die Einzelkörper sind  an den Längsseiten anschliessend an die  Rippen 4 mit Längsnuten 7 und oben mit  einer Längsnut 9 mit     schwalbenschwanzför-          urigem        Querschnitt    versehen.  



  Zwecks Bildung der Decke werden die  Einzelkörper zuerst in ihrer Längsrichtung an  einandergereiht und durch Einbringung von       Längsarmierungseisen    8 und     1o,    sowie eines  Bindemittels, wie z. B. Beton, in die Nuten  7 und 9 zu länglichen,     biegungsfesten    Hohl  körpern miteinander vereinigt. Die Rippen 4  der     Einzelkörper    ergeben hierbei Längsrip  pen an den länglichen Hohlkörpern.  



  Die Hohlkörper werden dann Seite an  Seite parallel zu den Auflagern der Decke, z. B.  zwei einander gegenüberliegenden Mauern,  unmittelbar aneinander gefügt, wobei zwi  schen je zwei benachbarten Hohlkörpern eine  Rinne 11 entsteht. In diese oben offenen  Rinnen 11 werden die     Deckenarmierungs-          eisen    12 verlegt und sodann der zwischen  diesen Eisen und den     Hohlkörpern    ver  bleibende Raum mit Beton voll gestampft;  die Decke erhält ferner eine obere Beton  schiebt.

   Auf diese Weise ist die Herstellung  der Hohldecke ohne Zuhilfenahme     irgend-          ,welcher    Schalung einfach und rasch möglich,  wodurch nicht nur     'Material    und Zeit zum  Anbringen der Schalung erspart wird, son  dern zugleich auch die Bauzeit verkürzt wer  den kann.    Die Längen, in welchen die Hohlkörper  gebaut werden, hängen vom Abstand der  Auflager     bezw.    von der     Spannweite    der  Decke ab.

   Bei grösseren Spannweiten können  die Hohlkörper in 'Peillängen der Spannweite  gebaut werden: beim Verlegen der Hohl  körper können     dieselben    am freien Ende auf  eine provisorische Stützvorrichtung aufge  legt werden, so     dass    auch in solchen Fällen  eine eigentliche Deckenverschalung über  flüssig ist.  



  Beim zweiten     Ausführungsbeispiel    der  Hohldecke, bei welchem das Auftragen einer       olDern        Decksclächt    aus Beton wegfällt, ist die  obere Wand 5' der verwendeten Einzelkörper  t' stärker und mit durchgehenden, kanal  förmigen Räumen 13 versehen, die mit dem  übrigen Innenraum der Einzelkörper nicht       kommunizieren.    Die obere Wand der Einzel  körper ist an den Enden mit quer laufenden  Falzen 15 versehen zur Bildung von in Ab  ständen voneinander angeordnete Betonver  steifungen 14.  



  Die durchgehenden Innenräume der Hohl  körper können mit Stoffen für Wärme- und  Schallisolierung gefüllt werden. Dies kommt  bei Hohldecken, die in bekannter Weise  durch Aneinanderfügen von Einzelkörpern  gebildet werden, praktisch nicht. in Frage,  weil dabei jeder Einzelkörper für sich aus  zufüllen wäre, was zu kostspielig wäre.  



  Die Einzelkörper könnten auch, wie in       Fig.    2 und 4 dargestellt, an der obern und  untern Seite mit. längslaufenden Rillen ver  sehen sein, wovon die obern Rillen bei der  Herstellung einer     obern    Betonschicht Beton       imfnehmen,    wodurch die Verbindung der  länglichen Hohlkörper mit der Betonmasse  verstärkt wird, während die untern Rillen  zur Aufnahme und Festlegung einer     Ver-          putzmasse    dienen können.  



  Zur Herstellung der Einzelkörper kann,  statt Ziegelmaterial, auch Beton oder der  gleichen verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUCH Verfahren zur Herstellung von Hohl decken, dadurch gekennzeichnet, dass hohle Einzelkörper, welche aneinander gegenüber liegenden Seiten äussere Rippen haben, in Reihe aneinander gefügt und biegungsfest zu länglichen Hohlkörpern miteinander verei nigt werden, wobei die Rippen der Einzel körper Längsrippen an den Hohlkörpern er geben, und dass die länglichen Hohlkörper mit den genannten Längsrippen aneinander gefügt werden, wobei zwischen je zwei be nachbarten Hohlkörpern eine Rinne entsteht,
    in welche Armierungseisen und eine Binde masse eingebracht werden, zwecks Bildung einer fest zusammenhängenden Decke, ohne Benutzung einer Verschalung zu ihrer Her stellung. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die biegungsfeste Verbindung der in Reihe aneinander gefüg ten Einzelkörper (1, 1') zu länglichen Hohl körpern durch längs dieser Einzelkörper ver laufende Armierungseisen (8, 10) und durch diese Armierungseisen einbettende Binde masse erzielt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss zur Herstellung der länglichen Hohl körper Einzelkörper verwendet werden, wel che an beiden Längsseiten Nuten (7) auf- weisen zur Aufnahme von untern Längs- armierungseisen (8). 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Bildung der länglichen Hohlkörper Einzelkörper verwendet werden, deren zur Aufnahme der untern Längs- armierungseisen dienende Nuten an den Längsseiten der Einzelkörper (1, 1') unmit telbar anschliessend an die äussern Rippen (4) vorgesehen sind. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Bildung der länglichen Hohlkörper Einzelkörper verwendet wer den, deren Oberseite zur Aufnahme von obern Längsarmierungseisen (10) schwalben- schwanzförmige Nuten (9) aufweisen. 5. Verfahren zur Herstellung von Hohl decken ohne Betondeckschicht nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung der läng lichen Hohlkörper Einzelkörper verwendet werden, deren Oberseite (5') kanalförmige Hohlräume (13) aufweist, die mit dem übri gen Innenraum der Einzelkörper nicht kom munizieren.
CH212825D 1940-08-26 1940-08-26 Verfahren zur Herstellung von Hohldecken. CH212825A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2657808A1 (fr) * 1990-02-05 1991-08-09 Rector Sa Produits files en beton.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2657808A1 (fr) * 1990-02-05 1991-08-09 Rector Sa Produits files en beton.

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