CH213144A - Verfahren zur Herstellung eines Benzolsulfonsäureabkömmlings. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Benzolsulfonsäureabkömmlings.

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CH213144A
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saponified
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benzenesulfonic acid
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C311/00Amides of sulfonic acids, i.e. compounds having singly-bound oxygen atoms of sulfo groups replaced by nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C311/30Sulfonamides, the carbon skeleton of the acid part being further substituted by singly-bound nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C311/45Sulfonamides, the carbon skeleton of the acid part being further substituted by singly-bound nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups at least one of the singly-bound nitrogen atoms being part of any of the groups, X being a hetero atom, Y being any atom, e.g. N-acylaminosulfonamides

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Benzolsalfonsäureabkömmlings.            Es        wurde    gefunden,     .dass    man zu     chemo-          therapeutisch        wertvollen    Verbindungen ge  langt, wenn man     Benzolsulfonsäureanilide          herstellt,    die     min@dee        ns    in der 3'- und  5'     iStellun;

  g    des     Anilidrestes        ,durch    Halogen,       Alkyl    oder     Halogenalkyl        substituiert    sind  und ausserdem in     4-.Stellung    des     Benzolrestes     eine     stiokstoffhaltige    Gruppe, z. B. die       Amino-,        Acylamino-,        Alkylamino-,        Nitro-,          Azo-    oder     Azomethin.gruppe    tragen.

   Als       Halogenalkylgruppe    hat sich     die        T'rifluor-          methylgruppe    als besonders geeignet erwie  sen. Das     Stickstoffatom    in     4-Stellung    des       Benzolrestes    kann auch Glied     eines        hetero-          cyelischen    Ringes sein.

   Dieser     Ring    kann als       Substituent        vorhanden    sein, oder er kann zu  sammen mit dem     Benzolring    auch ein     kon-          deneiertes        aromatisch-heterocyolisehes    Ring  system, z. B. ein     Chinolinringsystem,    bilden.

    Verbindungen der gekennzeichneten Art     sind     im     Malaria-Propylaxe-Versuch    und im Ma  laria: Heilversuch (nach     Roehl)    beim Kana-         rienvogel    wirksam, während     ähnlich    auf  gebaute Verbindungen, denen aber die in       bestimmter    Weise     3',5'-disubstituierte        Ani-          lid@gruppe    fehlt, wie z.

   B. das     4-Amino-          benzolsulfonamid,    das     4-Aminobenzolsulfon-          anilid,        2',4'-Diaminoazobenzol-4-,sulfonamid,     4' -     :Sulf        onamidophenylazo    - 7     -,        acetylamino-1-          oxynaphthaäin,        3,6-,disulfos@aures    Natrium und  ähnliche in den .gleichen     Versuchsanordnun-          gen    unwirksam sind.

   Als     besonders        ;günstig     hat sich die     Substitution    durch     Amino    und       Acylamino    in     4-Stellung    und durch Halogen  und     Halogenalkyl        in        3',5'-,Stellung    erwiesen.  



       ,Gegenstand    des vorliegenden     Patentes    ist  ein Verfahren zur     Herstellung        eines        Benzol-          sulfonsäureabkömmlings,        welches    dadurch  gekennzeichnet ist,     Uass    man ein     Benzol-          sulfon6äure-3',5'-,dibromanilid,        welches    in       4-Stellung    einen zur     Aminogruppe        verseif-          baren        Rest    enthält, verseift.

       Geeignete,    zur       Aminogruppe        verseifbare        Reste    sind z. B. die       Acylaminogruppen    und die Azomethingrup-           pen,    die nach an sich     bekannten    Methoden  der     Verseifung        unterworfen    werden können.  Das so erhältliche     4-Aminobenzolsulfonsäure-          3',5'-dibromanilid    bildet     farblose    Kristalle  vom Schmelzpunkt 152  . Es soll therapeu  tische Anwendung finden.  



  <I>Beispiel 1:</I>  45 g     4-Acetylaminobenzolsulfonsäure-43',5'-          dibromanilid    werden mit     300    cm' 15 %     iger     Natronlauge 1     ,Stunde        unter        Rückflussküh-          lung    zum Sieden erhitzt.     Sodann    wird die       Umsetzungslösung    mit 300 cm' Wasser ver  dünnt, mit etwas     Tierkohle    kurz aufgekocht  und filtriert.

   Durch Ansäuern des     Filtrates     mit Essigsäure wird das     4-Aminoberrzolsul-          fonsäure-3',5'-dibromanilid    ausgefällt. Nach  dem     Umlösesi    aus Methanol erhält man die  Substanz in farblosen     Kristallen    vom Schmelz  punkt 152  .  



  Das     als        Ausgangsmaterial        verwendete          4-Acetylaminobenzolsulfonsäure-3',5'-dibrom-          anilid    erhält man auf folgende Weise:

   Zu  einer Lösung von 50 g     3,5-Dibromanilin    in  200 cm'     Pyridin    fügt man     unter        Rührei)    50 g       4-Acetylaminobenzolsulfonsäurechloid    und er  hitzt das Gemisch 30 Minuten im siedenden       Wasserbad.        Das    Umsetzungsgemisch wird an  schliessend in Wasser eingerührt, wobei das  4-     Aoetylaminobenzolsulfon6äure-3',5'-dibrom-          anilid    als weisser,     kristalliner    Niederschlag  ausfällt. Dieses Rohprodukt kann .direkt zur       Verneifung    verwendet werden.

   Durch Um  lösen aus Aceton erhält man die Verbindung  in Form     farbloser        Kristalle    vom Schmelz  punkt 244  .  



  <I>Beispiel 2:</I>       4-(4"-Nitrobenzylidenamino)-benzolsulfon-          säure-3',5'-dibromanilid    wird mit verdünnter  Salzsäure     übergossen    und durch Kochen       rasch    verseift. Nach dem Abkühlen wird der  festgewordene     Rückstand    abgesaugt. Er wird  mit kalter verdünnter Natronlauge aus  gezogen.

   Der zurückbleibende     4-Nitrobenz-          aldehyd    wird     abfiltriert.    Das Filtrat wird  mit     Ammoniumchlorid        versetzt    und auf diese    Weise das     4-Aminobenzolsulfonsäure-3',5'-          dibromani,lid        abgeschieden.        Es        schmilzt        nach     dem     Umkristallisieren        aus    Methanol bei 152'.

    Den     Ausgangsstoff        erhält    man wie folgt:  32,4     .g        4-(4'-Nitrobenzylidenamino)-ben-          zoleulfochlorid    (dargestellt durch Behand  lung von     4-Nitrobenzylidenaailin    mit     Chlor-          sulfonsäure,    aus     Methylenchlorid    schwach       gelbe        Kristalle    vom     .Schmelzpunkt    111 ")  werden zu einer     Lösung    von 25,1 g     3,

  5-Di-          bromanilin    in 100 cm'     Pyridin        eingetragen     und im Wasserbad 30 Minuten     erwärmt.          Beim    Abkühlen     kristallisiert        das        4-(4"-Nitro-          benzylidenamino)-benzolsulfonsäure-        3',5'-di        -          bromanili@d    in gelben Blättchen aus.

       Es    wird  abgesaugt, mit     Pyridin,    später mit Alkohol  und     schliesslich    mit     Aceton    ausgewaschen und  zeigt dann einen Schmelzpunkt von 239  . Es       ist    in     verdünnter        kalter        Natronlauge    mit gel  ber     Farbe        löslich.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Benzol- sulfonsäureabkömmlings, dadurch gekenn zeichnet, dass man ein Benzolsulfoneäure- 3',5'-dibromanilid, welches in 4-Stellung einen zur Aminogruppe vereeifbaren Rest enthält, verseift. Das so erhältliche neue Pro dukt bildet farblose Kristalle vom Schmelz punkt 152 UNTERANSPRVCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Aminogruppe verseifbare Rest eine Acylaminogruppe ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Aminogruppe verseifbare Rest eine Aoetylaminogruppe ist. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet"dass der zur Aminogruppe verseifbare Rest eine Azomethingruppe ist.
CH213144D 1938-03-08 1939-02-23 Verfahren zur Herstellung eines Benzolsulfonsäureabkömmlings. CH213144A (de)

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