CH213145A - Verfahren zur Herstellung eines die Arsenogruppe enthaltenden Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines die Arsenogruppe enthaltenden Azofarbstoffes.

Info

Publication number
CH213145A
CH213145A CH213145DA CH213145A CH 213145 A CH213145 A CH 213145A CH 213145D A CH213145D A CH 213145DA CH 213145 A CH213145 A CH 213145A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
azo dye
acid
arseno
preparation
group
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Friedheim E A H
Original Assignee
Dr Friedheim E A H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr Friedheim E A H filed Critical Dr Friedheim E A H
Publication of CH213145A publication Critical patent/CH213145A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B43/00Preparation of azo dyes from other azo compounds
    • C09B43/08Preparation of azo dyes from other azo compounds by reduction

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines die     Arsenogruppe    enthaltenden     Azofarbstoü'es.       In der     deutseheriPatentSChriftNr.271271     ist ein Verfahren zur Darstellung von die       Arsenogruppe    enthaltenden     Azofarbstoffen,     die therapeutische Verwendung finden sollen,  beschrieben.

   Die in den Beispielen genann  ten     Azofarbstoffe    sind unter Verwendung  von     diazotierter        Arsanilsäure    und     4-Oxy        -3-          amidophenyl-l-arsinsäureeinerseits        undPhlo-          roglucin,        2-Naphtylamin-3,6-disulfosäure,        1-          Amido-8-naphtol-3,6-disulfosä-ure    anderseits  aufgebaut.  



  Eine Nachprüfung der therapeutischen       Wirkung,der    nach den Beispielen der Patent-    Schrift 271271 hergestellten Produkte ergab,  dass diese     Arseno-Verbindungen    einerseits ver  hältnismässig giftig sind und anderseits keine  oder nur geringe Keilwirkung auf die     Try-          panosomeninfektion    (T.     equiperdum)    der  Maus haben. Im besten Falle vermögen diese  Produkte mit der höchsten eben noch vertra  genen Dosis zu heilen, das heisst der Index ist  im besten Fall 1 : 1.  



  Es wurde nun die überraschende Beob  achtung gemacht,     dass    der     Azofarbstoff    nach  stehender Konstitution  
EMI0001.0024     
    welcher nach dem Verfahren des vorliegen  den Patentes dadurch hergestellt wird,     da.ss     man den aus diazotierter 4-Oxy-3-amido-         phenyl-l-arsinsäure    und     1-Naphtol-4,8-,di-          sulfosäure    entstehenden     Azofarbstoff    mit       unterphosphoriger    Säure in Gegenwart von           Jodwasserstoffsäure    reduziert, bei sehr gro  sser Wirksamkeit von relativ sehr geringer  Toxizität ist:

   Bei einer fortgeschrittenen       Equiperduminfection    der Maus wird eine     re-          cidivfreie    Dauerheilung mit einer einmaligen       intraperitoncalen    Dosis von 0,01 g pro kg       llfaus        erzielt,     jährend 0,3 g pro kg     Maus    an  standslos vertragen     werden.    Vergleichsweise  sei erwähnt,

   dass unter     gleichen    Bedingungen  mit     @dioxydiaminoarsenobenzolmethylensulfo-          xylsaurem    Natrium die     dosis        minima        cura-          tiva    ebenfalls 0,01     beträgt,    die     dosis          niaxima        tolerata    aber nur 0,15 g pro kg  Maus.

   Während der     therapetitiselie    Index  für     dioxydiamino-,irsenobenzolmethylenstilfo-          xy1saures    Natrium also 1 : 15 beträgt, ist er  für das gemäss dem vorliegenden Verfahren  erhältliche Produkt mindestens 1 : 30. Die  Verträglichkeit und die therapeutische Breite  des neuen Produktes ist also doppelt so gross  wie die des     dioxydiaminoarsenobenzolmethy-          I(#nsulfoxvlsauren    Natriums.  



  Vor den     I)ioxvdi#-iinidoarsenobenzol-Prä-          paraten    hat das Produkt des     vorliegenden     Verfahrens, wie sich zeigte, den weiteren  praktisch wichtigen Vorzug der Luftbestän  digkeit.  



  Der neue     Azofarbstoff    löst sich in     Bicar-          bonatlösung    mit rotvioletter Farbe, die auf  Zusatz von Lauge einen Blaustich annimmt.  Aus der     alkalischen    Lösung wird     ei,    mit  Salzsäure unverändert wieder ausgefällt.  



  Er soll als Arzneimittel verwendet wer  den.  



       Beispiel;     1 Gewichtsteil des durch Kupplung von       gliazotierter        4-Oxy-3-aniidophetiyl-1    -arsin-    säure mit     1-Naphtol-4;8-disulfosäure    erhält  lichen roten     Azofarbstoffes    werden in 10 Ge  wichtsteilen Wasser heiss gelöst.

   Zu der  roten Lösung werden 5 Teile einer wie folgt  hergestellten Lösung zugegeben: 6 Gewichts  teile     unterphosphorigsaures    Natrium, 2 Ge  wichtsteile Wasser, 10 Gewichtsteile Salz  säure (D.     l..   <B>19)</B> und 40 Teile Methanol     wer-          ,den    gemischt und zu der filtrierten Lösung  0,5     Volumteile    einer     48%igen    Jodwasser  stoffsäure zugegeben.  



  Das warme     Reaktionsgemisch    färbt sich  beim Stehen blauviolett und die gebildete       Arseno-Verbindung    scheidet sich in     Form     eines     dunkelvioletten    Pulvers aus, das     ab-          filtriert        und    mit Methanol gewaschen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines die Ar- senogruppe enthaltenden Azofarbstoffes, da durch gekennzeichnet, dass man den aus ' a zotierter 4-Oxy-3-amidophenyl-l-arsins,iure und 1-Naphtol-4,8-disulfosäure entstehenden Azofarbstoff mit unterphosphoriger Säure in Gegenwart von Jodwasserstoffsäure redu ziert.
    Der neue Azofarbstoff löst sich in Bicar- bonatlösung mit rotvioletter Farbe, die auf Zusatz von Lauge einen Blaustich annimmt. Aus der alkalischen Lösung wird er mit Salz säure unverändert wieder ausgefällt. Er weist bei sehr grosser Wirksamkeit eine relativ sehr geringe Toxizität auf. Vor den Dioxy- diamidoarsenobenzolpräparaten hat er den weiteren praktisch wichtigen Vorzug der Luftbeständigkeit.
CH213145D 1939-04-26 1939-04-26 Verfahren zur Herstellung eines die Arsenogruppe enthaltenden Azofarbstoffes. CH213145A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH213145T 1939-04-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH213145A true CH213145A (de) 1941-01-15

Family

ID=4448106

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH213145D CH213145A (de) 1939-04-26 1939-04-26 Verfahren zur Herstellung eines die Arsenogruppe enthaltenden Azofarbstoffes.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH213145A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH213145A (de) Verfahren zur Herstellung eines die Arsenogruppe enthaltenden Azofarbstoffes.
DE728324C (de) Verfahren zur Herstellung einer 4-Oxy-3-acylaminophenylarsinsaeure
CH209089A (de) Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen Farbstoffes.
DE722339C (de) Verfahren zur Herstellung einer die Arsenogruppe enthaltenden Azoverbindung
AT135356B (de) Verfahren zur Herstellung einer Mercurochloriddoppelverbindung des Podophyllins.
AT151602B (de) Verfahren zum Schutze von Insulin gegan vorzeitige Zerstörung im Magen und Darm.
AT77319B (de) Verfahren zur Darstellung von wasserlöslichen Verbindungen des Cystins und dessen Derivaten mit Desinfizientien zur Bekämpfung von Typhus und anderen Infektionskrankheiten, die in der Leber ihrer Ursprung haben.
DE380712C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen und Ausgangsstoffen dafuer
AT153203B (de) Verfahren zur Darstellung wasserlöslicher Quecksilberverbindungen.
DE719366C (de) Verfahren zur Herstellung von Salzen der N-Acylderivate der p-Aminophenylstibinsaeure
DE515680C (de) Verfahren zur Darstellung der Pyrazolanthron-2-carbonsaeure
DE1131641B (de) Verfahren zur Herstellung bestaendiger, fuer den Zeugdruck verwendbarer, eine Diazoaminoverbindung und eine Kupplungskomponente enthaltender Loesungen
CH186672A (de) Verfahren zur Darstellung eines zur rektalen Anwendung brauchbaren, diuretisch wirksamen Präparates.
CH265738A (de) Verfahren zur Darstellung eines wasserlöslichen Farbstoffes der Naphthochinonreihe.
CH172572A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Azofarbstoffes.
DEP0043567DA (de) Verfahren zur Herstellung von Pteroylglutaminsäure (Folinsäure)
CH245067A (de) Verfahren zur Herstellung eines substantiven Azofarbstoffes.
CH190547A (de) Verfahren zur Herstellung eines Guajakolazophenylsulfonamids.
CH224347A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.
CH144992A (de) Verfahren zur Darstellung eines leichtlöslichen Natriumsalzes einer Acylaminophenolarsinsäure.
CH213151A (de) Verfahren zur Darstellung eines Derivates des 2-Amino-6-methylpyridins.
CH210736A (de) Verfahren zur Herstellung eines leichtlöslichen sauren Alizarinfarbstoffes.
CH145327A (de) Verfahren zur Darstellung eines Azophtaleinfarbstoffes.
CH180696A (de) Verfahren zur Herstellung eines wasserunlöslichen Azofarbstoffes.
CH243026A (de) Verfahren zur Herstellung eines löslichen Salzes des 4,4&#39;-Di-amidino-diphenyläthers.