CH217344A - Verfahren zur Herstellung eines analgetisch wirksamen Tetrahydronaphthalinderivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines analgetisch wirksamen Tetrahydronaphthalinderivates.

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CH217344A
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Sohn Firma C H Boehringer
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Boehringer Sohn Ingelheim
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    • C07D295/00—Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms
    • C07D295/04—Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals attached to ring nitrogen atoms
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     anaigetisch        wirksamen        Tetrahydronaphthalinderivates.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Herstellung eines neuen     anal-          getisch    wirksamen     Tetrahydronaphthalin-          derivates,    nämlich des     6-Methoxy-l-oxo-2-N-          piperidyl-1,2,3,4-tetrahydronaphthalins.    Das  erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man     6-Methoxy-2-halogen-          1-oxo-1,2,3,

  4-tetrahydronaphthalin.    in Gegen  wart von organischen Lösungsmitteln mit       Piperidin    umsetzt. Von dem als Neben  produkt entstehenden Halogenhydrat der  Base wird zweckmässig     abfiltriert.    Das in  dem organischen Lösungsmittel enthaltene  bei der Umsetzung     gebildete        Aminoketon     kann mit     verdünnten    Säuren extrahiert wer  den. Für die Extraktion kommen verdünnte  Mineralsäuren,     wie    Salzsäure, Schwefelsäure  oder organische Säuren, wie Weinsäure, Zi  tronensäure und Milchsäure in Betracht.

   Auf  1 Hol     Halogentetralon    werden zweckmässig  mindestens 2 Hol     Piperidin    verwendet, da bei  der     Umsetzung    1     Mol        Halogenwasserstoff     entsteht, der durch 1 Hol     Base    gebunden    wird.

   Vorzugsweise wird mit einem Über  schuss an Base, der     etwa    2,5-3,5 Hol be  trägt,     gearbeitet.       Für die     Umsetzung    der Ausgangsmate  rialien in Betracht kommende Lösungsmittel  sind beispielsweise Benzol, Aceton,     Äthyl-          alkohol,        Propylalkohol,        Butylalkohol,        Toluol,          Xyloa,

          Dioxan    und     höhersiedende    Äther wie       Propyläther    und     Butyläther.    Mit     Vorteil     wird bei erhöhter Temperatur     gearbeitet,    und  zwar     vorzugsweisse    bei Temperaturen, die den  Siedetemperaturen der     verwendeten    organi  schen     Lösungmittel    entsprechen.

   Wenn auch  im allgemeinen als Ausgangsmaterial     6-Me-          thoxy-    2     -brom-1-oxo@-1,2,3,4-tetrahydronaph-          thalin        verwendet    wird, so sind doch auch die       entsprechenden    Chlor- und     Jodverbindungen     geeignet, obwohl diese weniger leicht zu  gänglich sind.

      Im folgenden soll die Herstellung der  neuen Verbindung an Hand einiger Beispiele  erläutert werden:      <I>Beispiel</I>     r:     382 g     6-Methoxy-2-brom-l-oxo-1,2,3,4-          tetrahydronaphthalin    (1,5     Mol)    vom Schmelz  punkt 81   werden in 600 cm'     Toluol        gelöst     und diese Lösung in eine siedende     Lösung     von 400 g     Piperidin    (4,7     Mol)    mit 750 cm'       Tolulol    eingetragen. Nach Beginn der Reak  tion scheidet sich bald     Piperidinbromhydrat     aus.

   Es wird einige Zeit am Wasserbad er  hitzt, dann wird vom ausgeschiedenen     Piperi-          dinbromhydrat    abgesaugt (240 g = 96,2  der Theorie) und das     Aminoketon    aus der Lö  sung in     Toluol    mit     verdünnten    Säuren her  ausextrahiert. Aus der sauren Lösung wird  das     Aminoketon    durch verdünnte Alkalien als       dickes   <B>0</B>1     abgeschieden.    mit einem organischen  Lösungsmittel     wie    z. B. Benzol oder Äther  aufgenommen, der nach dem Verjagen des  Lösungsmittels verbleibende Rückstand destil  liert oder auch direkt auf Chlorhydrat oder  andere Salze verarbeitet.

   Es werden 325 g  6     -Methoxy-1-oxo-2-N-piperidyl-1,2,3,4-tetra-          hydronaphthalin        (Mol-Gew.    259) vom Kp.  0.5 mm 195   =     83,8%    der Theorie als  dickes 01, das zu einer     kristallinen    Masse er  starrt. erhalten. Die farblose Base lässt sich  aus Äther     umkristallisieren    und schmilzt  dann bei 68  . Das Chlorhydrat kann nach  üblichen Methoden daraus hergestellt werden  und zeigt. einen Schmelz- und Zersetzungs  punkt von 202  .  



  <I>Beispiel 2:</I>  38 g     6-lliethoxy-2-brom-l-oxo-1,2,3,4-          tetrahydronaphthalin    (0,15     Mol)    werden mit  40 g     Piperidin    (0,47     Mol)    kalt in 150 cm'  Aceton     gelöst    und die Temperatur der Lö  sung durch Kühlung bei 20' gehalten. Nach  einiger Zeit scheiden sich 25 g     Piperidin-          bromhydrat    =<B>93%</B> der Theorie aus. Die       Acetonlösung    wird gemäss Beispiel 1. auf       Aminoketon    aufgearbeitet.

   Erhalten werden  23 g     6-Methoxy-l-oxo-2-N-piperidyl-1,2,3,4-          tetrahydronaphthalin    vom Kp. 172   bei  0,2 mm     Hg.    Der Schmelzpunkt der aus Äther  umkristallisierten Substanz beträgt 68  . Das  Chlorhydrat weist einen Schmelzpunkt von  202   auf. Die Ausbeute beträgt 59 % der  Theorie.

      <I>Beispiel 3:</I>  38 g     6-Methoxy-2-brom-1-oxo-1,2,3,4-          tetrahydronaphthalin    (0,15     Mol)    werden mit  40 g     Piperidin    (0,47     Mol)    kalt in 150 cm'       Aceton    gelöst und die Temperatur der Lö  sung durch Kühlung bei 20'     gehalten.    Nach  einiger Zeit scheiden sich 23 g     Piperidin-          bromhydrat    = 93 % der Theorie aus.

   Die       Aoetonlösung    wird gemäss     Beispiel    1 auf       Aminoketon        aufgearbeitet.    Erhalten     werden     23 g     6-Methoxy-l-oxo-2-N-piperidyl-1,2,3,4-          tetrahydronaphthalin    vom Kp.<B>172'</B> bei  0,2 mm     Hg.    Der Schmelzpunkt der aus Äther       umkristallisierten        Substanz    beträgt<B>68'.</B>     Das     Chlorhydrat     weist    einen Schmelzpunkt von  202   auf. Die Ausbeute beträgt     59%    der  Theorie.

           Beispiel   <I>4:</I>  38 g     6-Methoxy-2-brom-1-oxo-1,2,3,4-          tetrahydronaphthalin    (0,15     Mol)    werden in  150 cm' Alkohol warm     gelöst    und in eine  siedende     Lösung    von 40 g     Piperidin     (0,47     Mol)    und 150 cm' Alkohol eingetragen.

    Nach     einstündigem    Kochen wird     wie    in Bei  spiel 1     aufgearbeitet.        Es    werden     erhalten     27 g     6-Methoxy-l-oxo-2-N-piperidyl-1,2,3,4-          tetrahydronaphthalin    vom Kp. 172   bei  0,2 mm     Hg.    Der     Schmelzpunkt        beträgt   <B>68'.</B>  Das Chlorhydrat hat einen Schmelzpunkt von       \?02     . Die     Ausbeute        beträgt    70 % der Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 6-Methoxy- 1- oxo - 2 - N -piperidyl-1, 2, 3,4-tetrahydronaph- thalin, dadurch gekennzeichnet, dass man 6 - Methoxy - 2 - halogen -1-ozo-1,2,3,4-tetra- hydronaphthalin in Gegenwart von orga nischen Lösungsmitteln mit Piperidin um setzt.
    Das 6-Methoxy-l-oxo-2-N-piperidyl- 1,2,3,4-tetrahydronaphthalin ist analgetisch wirksam und hat bei 0,2 mm Hg einen gp. von 172#' C, der Schmelzpunkt beträgt<B>68'</B> C; das Chlorhydrat hat einen Schmelzpunkt von 202 C.
    UNTERANSPRÜCHE:- 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichxuet, dass die Umsetzung mit mindestens 2 Mol Piperidin vorgenommen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Umsetzung mit 2,5-3,5 Mol Piperidin vorgenommen wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei Temperaturen, die den Siedetemperaturen der verwendeten organischen Lösungsmittel entsprechen, ge arbeitet wird.
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