CH223027A - Verfahren zur Herstellung eines analgetisch wirksamen Tetrahydronaphthalinderivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines analgetisch wirksamen Tetrahydronaphthalinderivates.

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CH223027A
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tetrahydronaphthalene
analgesic
oxo
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dimethylpiperidine
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Sohn Firma C H Boehringer
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Boehringer Sohn Ingelheim
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  Verfahren zur Herstellung eines     analgetisch    wirksamen     Tetrahydronaphthalinderivates.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Herstellung eines     analgetisch     wirksamen     Tetrahydronaphthalinderivates    des  6 -     Methoxy    -1-     oxo-2-N-(2',    4'-     dimethyl-pipe-          ridyl)-1,2,3,4-tetrahydronaphthalins,    welches  .dadurch gekennzeichnet ist,     dass    man     6-          Methoxy-1-        oxo-2-halogen-1,2,.3@,

  4-tetrahydro-          naphthalin    in Gegenwart organischer Lö  sungsmittel mit     2,4-Dimethylpiperidin    um  setzt. Von in der     Regel    als Nebenprodukt       entstehendem        Piperidin-halogenhydrat    wird  zweckmässig     abfiltriert.    Das in dem organi  schen     Lösungsmittel    enthaltene bei der Um  setzung gebildete     Aminoketon    kann mit ver  dünnten Säuren extrahiert werden.

   Für die  Extraktion kommen     verdünnte    Mineralsäu  ren, wie     ;Salzsäure,        Schwefelsäure    oder orga  nische Säuren, wie     Weinsäure,    Zitronen  säure und Milchsäure in Betracht. Auf  1 Mal des     Halogentetralons    werden zweck  mässig mindestens 2     Mol    des     Piperkline    ver  wendet, da bei der Umsetzung 1     Mol    Halo-         genwasserstoff        entsteht,    der     durch    1     Mol    des       Piperi.dins    gebunden wird.

   Vorzugsweise  wird mit einem     Überschuss    an Base, der  etwa 2,5-3,5     Mol    beträgt, gearbeitet.  



  Die für die Umsetzung der Ausgangs  materialien in Betracht kommenden Lösungs  mittel     sind    beispielsweise Benzol, Aceton,  Äthylalkohol,     Propylalkohol,        Butylalkohol,          Toluol,        Xylol,        Dioxan    und     höhersiedende     Äther, wie     Propyläther    und     Butyläther.          Mit    Vorteil wird bei     erhöhter        Temperatum     gearbeitet, und zwar     vorzugsweise    bei Tem  peraturen,

   die den Siedetemperaturen der  verwendeten organischen     Lösungsmittel    ent  sprechen. Wenn auch im allgemeinen als  Ausgangsmaterial das     Bromtetralon    verwen  det wird, so sind doch auch die entsprechen  den Chlor- und     Jodverbindungen    geeignet,  obwohl diese weniger leicht     zugänglichsind.     



  Im folgenden soll die Herstellung der  neuen Verbindung an Hand eines     Beispiels     näher erläutert werden.      <I>Beispiel:</I>  252 g     6-Methoxy    - l -     oxo-    2 -     brom-1,2,3,4-          tetrahydronaphthalin    (1,0     Mol)    werden mit  270 g     2,4-Dimethylpiperidin    (2,4     Mol)    in  800 cm'     Toluol    siedend umgesetzt.<B>97%</B> der  Theorie werden an     Aminbromhydrat    erhal  ten.

   Mittels     We.insäurelösung    werden an       Aminoketon    287 g     6-Methoxy-l-oxo-2-N-          (2',    4'-     dimethyl-piperidyl)-1,2,3,4-tetrahydro-          naphthal.in        (755V0    der Theorie) vom Kp.<B>180'</B>  bei 0,36 mm     Rg.    isoliert.     Das    Chlorhydrat  hat einen Schmelzpunkt von     208      unter     7,er-          setzung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines analge- tisch wirksamen Tetrahydronaphtlialinderi- vates, des 6-Methoxy-l-oxo-2-N-(2',4'-dime- thyl - piperidyl)-1,2, 3;
    4-tetrahydronaphthalin, dadurch gekennzeichnet, dass man 6-Methoxy- 1-oxo-2-ha.logen-1,2,3,4-tetrahydronaphthalin in Gegenwart organischer Lösungsmittel mit 2,4-Dimethy lpiperidin umsetzt. Das 6-Methyl-l-oxo-2-N-(2',4'-dimethyl- piperidyl)-1,2,3,4-tetrahydronaphthalin ist analgetisch wirksam und hat bei 0,36 mm Hg. einen Kp. von 180 <B>C.</B> Sein Chlorhydrat hat einen Schmelzpunkt von 203 C. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf 1 Mol des Tetralons mindestens 2 Mol 2,4-Dimethyl- piperidin zugibt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf 1 Mol des Tetralone 2;5-3,5 Mol 2,4-Dimethyl- piperidin zugibt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei Temperatu ren, die den Siedetemperaturen der verwen deten organischen Lösungsmittel entspre chen, gearbeitet wird.
CH223027D 1938-12-24 1939-11-25 Verfahren zur Herstellung eines analgetisch wirksamen Tetrahydronaphthalinderivates. CH223027A (de)

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