CH218080A - Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes der Dioxazinreihe. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes der Dioxazinreihe.Info
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- C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
- C09B19/00—Oxazine dyes
- C09B19/02—Bisoxazines prepared from aminoquinones
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Description
Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes der Dioxazinreibe. Es wurde gefunden, dass man zu Farb stoffen mitwertvollenEigenschaften gelangt, wenn man Sulfonsäuregruppen enthaltende Dioxazinearbonsäuren, die an Stelle der Carb- oxylgruppen auch andere in die Carboxyl- gruppe überführbare Gruppen, wie zum Bei spiel die Nitrilgruppe, Carbonsäureester-,
-amid- oder -chloridgruppe, enthalten können, so lange mit wässrigen Mineralsäuren erhitzt, bis eine neutral gewaschene Probe in heissem Wasser nicht mehr löslich ist und sich in ver- diinntemwässrigenAlkalilöst. Hierbeiwerden die im Farbstoff enthaltenen Sulfonsäure- ".ruppen abgespalten und gegebenenfalls vor handene verseifbare Gruppen gleichzeitig zu Carboxylgruppen verseift.
In einigen Fällen ist es auch möglich, die gleichen sulfogruppenfreien Farbstoffe herzustellen, indem man die oben erwähnten Ausgangsstoffe im organischen Lösungsmitiel in Gegenwart oder Abwesenheit von Metall chloriden oder acylierenden Mitteln erhitzt. Die so erhältlichen Farbstoffe fallen in wasserunlöslielier Form als freie Carbon- säuren an. Durch Überführen in die Alkali- salze -werden sie jedoch wasserlöslich und eignen sich nunmehr für das Färben von pflanzlicher, künstlicher und tierischer Faser, sowie von gemischten Geweben.
Die so her gestellten Färbungen zeichnen sich gegenüber solchen von Dioxazinsulfosäuren meist- durch bessere Nassechtheiten und verbessertes Zieh vermögen aus.
Die Farbstoffearbonsäuren können als solche, sowie in Form ihrer Barium-, Calcium- oder anderer geeigneter Salze als Pigmente verwendet werden.
Gegenstand dieses Patentes ist ein Ver fahren zur Herstellung eines Farbstoffes der Dioxazinreihe, welches darin besteht, dass man die aus 2. 5-Di-(4"-carboxy-2'-sulfo- diphenylamin <B>-</B> 4'- amino)- <B>3.
6</B> -dichlor <B>- 1 .</B> 4- benzochinon durch Behandeln mit 20 ro igem Oleum bei Raumtemperatur erhältliche Farb- stoffsulfonsäure so lange mit einer wässrigen Mineralsäure, zum Beispiel mit Schwefelsäure oder Salzsäure, erhitzt, bis eine mit Wasser bis zur neutralen Reaktion oe-,Ä,-.isehene Probe in heissem Wasser nicht mehr löslich ist.
Hierbei werden die in dem Ausgang.--,stoff enthaltenen Sulònsäuregruppen abgespalten.
Die so erhaltene Verbindung i & t in Form des Alkallisalzes in Wasser lösli#eb. Das Na- triumsalz stellt ein blaues Pulver dar, dwg sich in Waseer mit blauer Farbe 'löst. Es färbt die pPlanzliche und künstliche Faser aus neutralem oder isodaalkalischem Bade in klaren blauen Tönen von ausgezeichneten Eehtheitseigenschaften:.
<I>Beispiele:</I> <B>1. 10</B> Ge-wichtsteile der aus, 2 A-Di (4"-earboxy-2,'-sulfo-diphenylamiii#-4'-#zimino)- 3 <B>.</B> 6-#diehlor-1 <B>.</B> 4-benzochinon durch Be handeln mit 20#oirem Oleum bei R#iunitem- pera-tur erhältlichen werden in <B>300</B> Gewichtsteilen 70#,'oig#er Schwefelsäure<B>3</B> bis 4 Stunden auf 140 bis 145 <B>'</B> C erhitzt.
Nach dem Erhalten wird mit N,#7'a,z,ser verdünnt, abge#saugt und mit, heissem Wasser neutral o-ewaschen. Darauf brin-t 21 n man den Farbstoff in Wase- er durch Zuoahe von etwas Natriumearbouat in Lösung, salzt das Natriumsalz mit Natriumehlorid aufs, saugt ab, wäscht mit verdünnter Natrium- ehl-oridlös,un,y neutral, und trocknet.
Das so erhaltene Natriumsalz stellt ein blaues Pulver dar. Es löst sieh in Wasser mit blauer Farbe und färbt aus neutralem oder sodaalkalischem Bade; die pflanzliche und künstliche Faser in klaren blauen Tönen von ausgezeichneten Echtheitseigensehaften.
2.<B>10</B> Gewichtsteile der durch Behandeln von ),..3-Di-(4"-earboxy-2'-##-Lulfodiphenyl, amin-4'-amin.o)-3#. 6-dichl-or-1 <B>.</B> 4-benzechinon mit 20%igem Oleum bei Raumtemperatur erhältlichen Farbstoffsulfonsäure werden in <B>100</B> Gewichtsteilen konzentrierter wässriger Salzsäure unter Druck<B>10</B> Stunden auf<B>160</B> bis <B>170' C</B> erhitzt. Na-eh dem Erkalten wird wie unter Beispiel<B>1</B> aufgearbeitet. Man erhält den gleichen Farbstoff wie nach Beispiel<B>1.</B>
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines: Farb- st#offes der Dioxazinreihe, dadurch gekenn zeichnet, dass man die aus 2 .5-Di-(4"-,carb- oxy-'.)'-sulfodiphenyl#amin-4'-amino)-3 A-di- chlor-1 <B>.</B> 4-benzochinon durch Behandeln mit 20%igem Oleum bei Raumtemperatur er- hältliehe Farbgtoffsülfonsäure so lange mit ein-er wässrigen Mineralsäure erhitzt, bis eine mit Wasser bis zur neutralen Reaktion ge- wa,-,ehene Probe in heissem Wasser nicht mehr löslich ist.Der Farbstoff stellt in Form des Na- triumsalzes ein blauee Pulver dar, das: sich in WasGer mit blauer Farbe löst. Es färbt die pflanzliche und künstliche Faser aus neutralem oder sotlaalkalischem Bade in klaren blauen Tönen von ausgezeichneten Echtheitseigeuschaften. IINTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man das Erhitzen mit 70%iger Schwefelsäure bei 140 bis 145'<B>C</B> vornimmt. 2.Verfahren nach PaMntanspruph, da durch gekennzeichnet, dass man das Erhitzen mit konzentrierter wässriger Salzsäure bei <B>160</B> bis<B>170' C</B> unter Druck vornimmt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE218080X | 1939-07-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH218080A true CH218080A (de) | 1941-11-30 |
Family
ID=5831096
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH218080D CH218080A (de) | 1939-07-12 | 1940-06-21 | Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes der Dioxazinreihe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH218080A (de) |
-
1940
- 1940-06-21 CH CH218080D patent/CH218080A/de unknown
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