CH221018A - Verfahren zur Herstellung eines ätzbeständigen Beizenfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines ätzbeständigen Beizenfarbstoffes.

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CH221018A
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Durand Huguenin A G
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Durand & Huguenin Ag
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    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B57/00Other synthetic dyes of known constitution
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     ätzbeständigen        Beizenfarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass durch Konden  sation eines Körpers der Formel:  
EMI0001.0003     
    mit einem     Nitrosokörper    eines in     Metastel-          lung    substituierten     Dialkylanilins,    nötigen  falls in Gegenwart von Säure, interessante  Farbstoffe entstehen. Diese geben im Chrom  druck auf Naturseide und     Gellulosekunstseide     schwarze Farbtöne, die sich durch ihre gute       Atzbeständigkeit    auszeichnen.

   Die mit diesen  Farbstoffen gefärbte oder     bedruckte    Faser  kann mit einer     hydrosulfithaltigen    Druck  paste überdruckt werden, ohne dass eine we  sentliche     Verminderung    der Farbstärke ein  tritt.  



  Die neuen Farbstoffe sind geeignet, eine  Lücke in der bisherigen Skala der     ätzbestän-          digen        Beizenfarbstoffe    auszufüllen, da Farb  stoffe dieser Art bis heute gefehlt haben. Aus    den bisher bekannt gewordenen Tatsachen  konnte der Effekt des vorliegenden Verfah  rens nicht gefolgert werden.  



  Gegenstand des vorliegenden     Patentes    ist  ein Verfahren zur Herstellung eines Farb  stoffes der genannten     Gruppe,    gemäss wel  chem das     Naphtalinderivat    I mit     Nitroso-          dimethyl-meta-chloranilin        kondensiert    wird.  



  Der mit I bezeichnete Körper kann ganz  entsprechend den Verfahren der     schweiz.     Patente Nr. 187118 und Nr. 192757     entweder     aus     2-Ogynaphtalin-5-sulfosäure    oder aus       2-Aminonaphtalin-5-sulfosäure    durch Um  setzung mit     p-Aminosalicylsäure        in    Gegen  wart von     Bisulfit    erhalten werden, wobei  aus dem direkt genommenen Kondensations  produkt durch Säurewirkung 1     Mol    lose ge  bundene p -     Aminosalicylsäure    abgespalten  wird.

   Für die     Farbstoffherstellung    mit dem       Nitrosokörper    kann aber auch das nach den  erwähnten Verfahren direkt gebildete Kon  densationsprodukt     verwendet    werden, wobei  der zur     Farbstoffbildung    erforderliche Kör  per I intermediär gebildet wird. Nitroso-           dimethyl-meta-ehloranilin    wird in üblicher  Weise aus     Dimethyl-meta-chloranilin    durch       Nitrosieren    dargestellt.  



  Das Verfahren wird durch folgende Bei  s spiele erläutert:  <I>Beispiel:</I>  102 g des Kondensationsproduktes aus  1     Mol.    2 -     Naphtylamin    - 5 -     sulfosäure    und  2     Mol.        p-Aminosalicylsäure    (siehe     schweiz.     



       io    Patente Nr. 187118 und Nr. 192757<B>)</B> und  67 g     Nitrosodimethyl-meta-chloranilin-chlor-          hydrat    werden mit 500 g Alkohol verrührt.  Es werden noch 29g 30%ige Salzsäure zu  gefügt und das ganze Gemisch am     Rückfluss-          ie    kühler zum mieden erhitzt. Die Lösung färbt  sich bald dunkel, und der sich bildende Farb  stoff scheidet sich aus. Nach 1-2 Stunden  ist kein     Nitrosokörper    mehr nachweisbar. Es  wird unter Rühren erkalten gelassen und der       2o    unlösliche Farbstoff     abfiltriert.    Letzterer  wird noch mit etwas Alkohol, hernach mit  Wasser gewaschen.

   Der Farbstoff, welcher  die freie     Sulfosäure    darstellt, wird in ammo  niakhaltigem Wasser gelöst und aus dieser       2s    Lösung als     Ammonsalz    durch     Aussalzen    ab  geschieden. Es wird filtriert, gepresst und ge  trocknet.  



  Der neue Farbstoff stellt ein schwarzes  Pulver dar, das sich in Wasser mit     violett-          .o    schwarzer Farbe löst. Durch Ansäuern dieser  Lösung wird die freie     Farbstoffsäure    wieder  ausgefällt. Die Lösungsfarbe in     konz.    Schwe  felsäure ist braunoliv. Aus einer solchen Lö  sung wird durch Verdünnen mit Wasser der       3s    Farbstoff in grauvioletten Flocken ausgefällt.

    Der     Farbstoff    liefert im Chromdruck auf  Naturseide und Viskose schwarze Farbtöne,    die mit einer     hydrosulfithaltigen    Druckpaste       überdruckt    werden können, ohne dass eine  wesentliche Verminderung der     Farbstärke     eintritt. Der Farbstoff ist demnach geeignet,  im     Buntätzdruck    verwendet zu werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Beizen- kn dadurch gekennzeichnet, dass man 4s das Kondensationsprodukt der Formel EMI0002.0035 mit Nitroso - dimethyl - meta - chloranilin in Form eines mineralsauren Salzes durch Er wärmen in einem Lösungsmittel zur Um setzung bringt. Der neue Farbstoff stellt ein schwarzes Pulver dar, das sich in Wasser mit violett schwarzer Farbe löst.
    Durch Ansäuern dieser Lösung wird die freie Farbstoffsäure wieder ausgefällt. Die Lösungsfarbe in konz. Schwe felsäure ist braunoliv. Aus einer solchen Lö sung wird durch Verdünnen mit Wasser der Farbstoff in grauvioletten Flocken ausgefällt. Der Farbstoff liefert im Chromdruck auf Naturseide und Viskose schwarze Farbtöne, die mit hydrosulfithaltiger Druckpaste über druckt werden können, ohne dass eine wesent liche Verminderung der Farbstärke eintritt. Der Farbstoff ist demnach geeignet, im Bunt- ätzdruck verwendet zu werden.
CH221018D 1939-12-28 1940-12-18 Verfahren zur Herstellung eines ätzbeständigen Beizenfarbstoffes. CH221018A (de)

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