CH222123A - Verfahren zur Darstellung eines Ketons der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Ketons der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe.

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CH222123A
CH222123A CH222123DA CH222123A CH 222123 A CH222123 A CH 222123A CH 222123D A CH222123D A CH 222123DA CH 222123 A CH222123 A CH 222123A
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ketone
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07J7/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Darstellung eines Betons der     Cyelopentanopolyliydrophenanthren-Reihe.       Es wurde gefunden, dass man zu einem       Keton    der     Cyclopentanopolyhydrophenanthren-          Reihe    gelangen kann, wenn man ein     Halo-          genid    der Formel  
EMI0001.0007     
    in der     R0-    eine substituierte     enolische        Hydro-          xylgruppe    und X Halogen bedeuten, mit Reduk  tionsmitteln behandelt, die das Halogenatom  der Seitenkette durch Wasserstoff zu ersetzen  vermögen,

   und das entstandene Produkt mit       hydrolysierenden    Mitteln behandelt.  



  Ein     Ausgangsstoff    für das neue Verfahren  ist zum Beispiel zugänglich durch Umsetzung  des entsprechenden     Säurehalogenids    mit     Diazo-          methan    und folgender Einwirkung von Halogen  wasserstoffsäure.  



  . Zum Ersatz des Halogenatoms in der  Seitenkette durch     Wasserstoff    stehen eine    grosse Zahl brauchbarer Reduktionsmittel zur  Verfügung, z. B. Metalle wie Zink, Kupfer,  Magnesium oder ihre Legierungen in Gegen  wart der verschiedensten Lösungsmittel wie  von Alkoholen,     wässrigen        Alkoholen,    Essig  säure,     Halogenwasserstoffsäuren,        Alkalien.     Ferner führt man solche Reduktionen häufig  elektrolytisch oder mit katalytisch, z. B. mit  Nickel, Palladium, Platin, angeregtem Wasser  stoff durch.

   Schliesslich ist es auch möglich  mit Aluminium oder     Natriumamalgam,    Zink  palladium, Jodalkalien und Eisessig,     Natriiun     und Alkoholen,     disubstituierten        Anilinen    oder  mit Kombinationen obiger Reduktionsmittel  zu reduzieren. Ganz besonders leicht verläuft  die Reduktion bei den in     21-Stellung    jodierten  Produkten.     Jodwasserstoff    oder     Salze    desselben  wirken auch auf die andern     21-Halogenketone     als reduzierende Mittel.  



  Die Hydrolyse der substituierten, d. h.  veresterten oder     verätherten        enolischen        Hydro-          xylgruppe    in     3-Stellung    wird zum Beispiel  in an sich bekannter Weise z. B. mit sauren       bezw.    alkalischen Mitteln durchgeführt.      Das Verfahrensprodukt, das bekannte     d    1  Pregnen-3,20-dion (Progesteron) der Formel  
EMI0002.0002     
    wird z.

   B. durch     Umkristallisation,    Vakuum  sublimation, auswählende     Adsorption    oder     aueli     über seine Kondensationsprodukte mit     Keton-          reagentien    oder durch Kombination solcher  Methoden abgetrennt und gereinigt. Es kristalli  siert in     dimorphen    Formen, die bei 120 "     resp.     129   schmelzen.  



  <I>Beispiel:</I>  1 Teil des     3-Enol-acetats    von     21-Chlor-          progesteron    (dargestellt z. B. durch     Umsetzung     von     :13a'-J:',''_3_Acetoxy-;

  itio-choladiensdiure-          chlorid    mit     Diazoniethan    und folgende Ein  wirkung von     Chlorwasserstoff)    wird mit 2  Teilen Zink und 15 Teilen Eisessig 20 Mi  nuten unter heftigem Rühren im     siedenden     Wasserbade     erwärmt.    Dann saugt     inan    ab,  fällt das Filtrat mit     Wasser,        äthert    aus,  wäscht die Ätherlösung mit     Bicarbonatlösung     und Wasser und dampft sie ein.

   Aus     dein     Rückstand gewinnt man durch Umkristalli  sation aus verdünntem     3letlianol    oder Aceton,  das bei 135--136,5 " schmelzende     3-Enol < ieetat     des Progesterons von der     mutmasslichen    Formel  
EMI0002.0028     
    das mit 2prozentiger     alkoholischer    Kalilauge  zum freien Progesteron     [:1'-'-Pregnendion-          (3,20)]    verseift wird. Letzteres kristallisiert  in     dimorphen    Formen, die bei 120'-'     resp.    129  schmelzen.  



  Wird statt von der     21-Chlor-    von der       21-Brom-    oder     -Jod-Verbindung    ausgegangen,  so gelangt man in völlig analoger Weise zu  demselben Erzeugnis.    Anstelle eines     Enolesters    kann ein     Enol-          ii.ther    verwendet werden, wobei nach der       Reduktion    statt einer alkalischen eine saure       Verseifung    vorzunehmen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Ketons der Cyclopentanopolyhydi-ol>lienantliren-Reihe, dadurch gekennzeichnet, dah man ein Halo- geiiid der Formel EMI0002.0047 in der R0- eine substituierte enolische Hydro- xylgruppe und K Halogen bedeuten, mit Reduktionsmitteln behandelt, die das Halogen- atoin der Seitenkette durch Wasserstoff zu ersetzen vermögen,
    und das entstandene Pro dukt mit hydrolysierenden Mitteln behandelt. Das Verfahrensprodukt, das bekannte :1'- Pregnen-3.20-dion (Progesteron) der Formel EMI0002.0060 kristiillisiert in dimorphen Formen, die bei 120' resp. <B>129'</B> schmelzen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass inan als Halogenid das 3-Enolacet;it von 21-Chlor-progesteron ver wendet.
    2. Verfahren nach. Patentanspruch, dadureli gekennzeichnet, < ass nein als Reduktionsmittel Zinkstaub und Essigsäure verwendet.
CH222123D 1937-07-13 1937-07-13 Verfahren zur Darstellung eines Ketons der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe. CH222123A (de)

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