CH222121A - Verfahren zur Darstellung eines Ketons der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Ketons der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe.

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CH222121A
CH222121A CH222121DA CH222121A CH 222121 A CH222121 A CH 222121A CH 222121D A CH222121D A CH 222121DA CH 222121 A CH222121 A CH 222121A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07J7/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


      Verfahren    zur     Darstellung    eines     Netons    der     Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe.       Es wurde gefunden, dass man zu einem       Keton    der     Cyclopentanopolyhydrophenanthren-          Reihe    gelangen kann, wenn man ein     Halogeriid     der Formel  
EMI0001.0009     
    in der     R0-    ein durch Hydrolyse in eine  freie     Hydroxylgruppe    umwandelbarer Rest,  z. B.

   Ester- oder Ätherrest, und     X2    Halogen  atome bedeuten, mit Reduktionsmitteln be  handelt, die die Halogenatome der Seiten  ketten durch Wasserstoff zu ersetzen vermögen  und das entstandene Produkt mit     hydroly-          sierenden    Mitteln behandelt.  



  Ein Ausgangsstoff für das neue     Verfahren     ist z. B. zugänglich durch Umsetzung des ent  sprechenden     Säurehalogenids    mit     Diazomethan       und Überführung des     Diazoketons    durch Ein  wirkung von Halogen in das     Dihalogen-keton.     



  Zum Ersatz der Halogenatome in der Seiten  kette durch     Wasserstoff    stehen eine grosse  Zahl brauchbarer Reduktionsmittel zur Ver  fügung, z. B. Metalle wie Zink, Kupfer, Ma  gnesium oder ihre Legierungen in Gegenwart  der     verschiedensten    Lösungsmittel     wie    von       Alkoholen,    wässerigen     Alkoholen,    Essigsäure,       Halogenwasserstoffsäuren,        Alkalien.    Ferner  führt man solche Reduktionen häufig elektro  lytisch oder mit katalytisch, z. B.     mit    Nickel,  Palladium, Platin, angeregtem     Wasserstoff     durch.

   Schliesslich ist es auch     möglich,    mit  Aluminium- oder     Natriumamalgam,    Zinkpal  ladium,     Jodalkalien    und Eisessig, Natrium  und Alkoholen,     disubstituierten        Anilinen    oder  mit Kombinationen obiger Reduktionsmittel  zu reduzieren. Ganz besonders leicht verläuft  die Reduktion bei den in     21-Stellung    jodierten  Produkten. Jodwasserstoff oder     Salze    desselben  wirken auch auf die andern     21-Halogenketone     als reduzierende Mittel.

        Die Hydrolyse der     R0-    Gruppe in     3-Stel-          lung    wird in an sich bekannter Weise, z. B.  mit sauren     bezw.    alkalischen Mitteln, durch  geführt.  



  Das     Verfahrensprodukt,    das bekannte     J"-          Pregnen-3-ol-20-on    der Formel  
EMI0002.0008     
    wird z. B. durch Umkristallisation, Vakuum  sublimation, auswählende     Adsorption    oder auch  über seine Derivate wie z. B. Ester. Konden  sationsprodukte mit     Ketonreagentien    oder  durch Kombination solcher     Methoden    abge  trennt und gereinigt. F. 193  . Es lässt sich  z. B. in das therapeutisch wertvolle Progesteron  überführen.  



  <I>Beispiel:</I>  1 Teil     Q5-21-Dibrom-3-acetoxy-pregnen-          20-on    wird in einer     5prozentigen    Lösung von  Bromwasserstoff in Eisessig mit 2 Teilen  einer     Zink-Kupfer-Legierung        '/2    Stunde unter  Schütteln auf<B>90'</B> erwärmt. Dann filtriert  man, giesst in     Wasser,        äthert    aus, wäscht die  Ätherlösung mit     Bicarbonatlösung    und Wasser,  trocknet sie und dampft sie ein. Den Rück  stand kann man in üblicher Weise reinigen.

    Man erhält so     das    bekannte     d5-Pregnen-3-          ol-20-on-acetat        (Butenandt,        Westplial,        Cobler,          Ber.    Deutsch.     Chem.    Ges. 67,1611     insbes.1616,     1934), welches     erfindungsgemäss    verseift wird.

    Einfacher ist es aber, das Rohprodukt direkt  zum freien     d5-Pregnen-3-ol-20-on    der Formel  
EMI0002.0031     
    zu verseifen, das sich besser reinigen     lii.lit.     Dazu wird das rohe Acetat beispielsweise mit    0,5 Teilen Pottasche, 2 Teilen Wasser und 8  Teilen Methanol 1 Stunde am     Rückfluss    ge  kocht, die Reaktionslösung in Wasser gegossen  und     ausgeäthert.    Aus der Ätherlösung gewinnt  man das     Pregnen-ol-on,    das aus Äther oder       Toluol    sehr leicht kristallisiert.     Smp.   <B>193</B>  .  



  An Stelle des     21-Dibromids    kann auch  von entsprechenden Verbindungen ausgegangen  werden, die in     21-Stellung    durch Chlor oder  Jod und     ,,.*oder    in     3-Stellung    durch einen andern  Rest substituiert sind, der durch Hydrolyse       ebenfalls    in eine freie     Hydroxylgruppe    umge  wandelt werden kann.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Darstellung eines Ketons der Cyclopetitanopolyhydrophenanthren-Reihe, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Halogenid der Formel EMI0002.0047 in der R0- ein durch Hydrolyse in eine freie Hydroxylgruppe umwandelbarer Rest und Y Halogen bedeuten, mit Reduktions mitteln behandelt, die die Halogenatome der Seitenketten durch Wasserstoff zu ersetzen vermögen und das entstandene Produkt mit hydrolysierenden Mitteln behandelt.
    Das Verfahrensprodukt; das bekannte 45- Pregnen-3-ol-20-on der Formel EMI0002.0056 lä.sst sich z. B. in das therapeutisch wertvolle vo Progesteron überführen.
CH222121D 1937-07-13 1937-07-13 Verfahren zur Darstellung eines Ketons der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe. CH222121A (de)

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