CH222715A - Verfahren zur Herstellung einer gemischten Ester-Äther-Verbindung aus einem Polyalkohol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer gemischten Ester-Äther-Verbindung aus einem Polyalkohol.

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CH222715A
CH222715A CH222715DA CH222715A CH 222715 A CH222715 A CH 222715A CH 222715D A CH222715D A CH 222715DA CH 222715 A CH222715 A CH 222715A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G12/00Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen
    • C08G12/02Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes
    • C08G12/40Chemically modified polycondensates
    • C08G12/42Chemically modified polycondensates by etherifying
    • C08G12/424Chemically modified polycondensates by etherifying of polycondensates based on heterocyclic compounds
    • C08G12/425Chemically modified polycondensates by etherifying of polycondensates based on heterocyclic compounds based on triazines
    • C08G12/427Melamine

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Description


      Verfahren    zur Herstellung einer gemischten     Ester-Äther-Verbindung     aus einem Polyalkohol.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zur Herstellung einer gemisch  ten     Ester-Ätber-Verbindung    eines Poly  alkohols, dadurch gekennzeichnet,

       daB    man  einen noch freie     Hydroxylgruppen    enthalten  den     Abietinsäure    -     Phthalsäure        -1VIannitester     mit einer     Methylolgruppen    enthaltenden       Formaldehydverbindung    des     Melamins    in  Gegenwart eines     Butanol    enthaltenden Lö  sungsmittels     veräthert.     



  Die Herstellung des noch freie     Hydroxyl-          gruppen    enthaltenden     Abietinsäure-Phthal-          säure-Mannitesters    kann in bekannter Weise  erfolgen.  



  Die partielle     Veresterung    des     Mannits     mit der     Abietinsäure    und der     Phthalsäure     kann     entweder    gleichzeitig oder in beliebiger  Reihenfolge durchgeführt werden. Die     Ver-          esterung    erfolgt unter Wärmezufuhr.  



  Die     Verätherung    wird in Gegenwart von  freien     H-Ionen    vorgenommen. Als Kontakt  mittel für die     Verätherung    dienen vorzugs  weise     urveresterte    Reste der zur     Veresterung       verwendeten Säuren. Die     Verätherung    er  folgt zweckmässig unter     \Värmezufuhr,    sie  kann aber auch in der Kälte vorgenommen  werden. Für diesen Fall verwendet man als  saure Kontaktmittel starke Mineralsäuren,  wie Schwefelsäure oder Salzsäure, die nach  erfolgter     Verätherung    durch Neutralisation  wieder entfernt werden.

   Als     verätherbare     Gruppen der     Melamin-Formaldehyd-Verbin-          dungen    dienen die durch     Zusammentritt    des  Aldehyds     mit    dem     Melamin    entstehenden       Methylolgruppen.    Die     Melamin-Methylol-          Verbindung    kann auch im Reaktionsgemisch  selbst aus den Komponenten     Melamin    und  Formaldehyd oder     Paraformaldehyd    gebil  det werden.  



  Die     Verätherung    wird in Anwesenheit  eines     Butanol    enthaltenden Lösungsmittels  vorgenommen.     Dieses    dient in der Haupt  sache dazu, die noch freien     Methylolgruppen     der mit dem     Mannit    zu     veräthernden        Mel-          amin-Methylol-Verbindung    ganz oder teil  weise zu     veräthern.    Es wird durch diese      zweite Ätherbildung eine     allzuweitgehende     Vernetzung der bereits sehr hochpolymeren       Ester-Äther-Verbindung    vermittels der  sonst weiter kondensierenden und polymeri  sierenden     

  Methylolgruppen    verhindert, was  in sehr hohem Masse zur sicheren Durch  führung des Verfahrens beiträgt. Dabei  spielen auch die Menge des zugesetzten       Lösungsmittels,    ferner die Temperatur, die       p11-Verhältnisse    und die Zeit eine Rolle. Dem       Butanol    können     hydroxylgruppenfreie    Lö  sungsmittel, wie z. B.     aliphatische    oder aro  matische     Kohlenwasserstoffe    beigemischt  sein.  



  Schliesslich können auch Nichtlösungs  mittel zum Verdünnen herangezogen werden.  Die Mengenverhältnisse der Komponenten  können in weiten Grenzen variiert werden.  Auch hinsichtlich der Reaktionsführung sind  in bezug auf Temperatur,     Lösungsmittel,     Verdünnungsmittel, Zusatz von     Katalyten,     zahlreiche Variationen möglich.  



  Die Entfernung     überschüssiger    Reaktions  komponenten kann durch beliebige Arbeits  weisen, wie Destillation, eventuell unter ver  mindertem Druck, Filtration,     Ausschleudern,          \Vaschen   <B>USW.,</B> erfolgen.  



  Sämtliche Reaktionen können mit oder  ohne Druck ausgeführt werden.  



  Die neue     Ester-Äther-Verbindung    besitzt  harzartige Eigenschaften. Sie ist rasch  härtend, sehr hitzebeständig und in gehärte  tem Zustand sehr wasserbeständig. Sie löst  sich in den üblichen     Lacklösungs-        und        -ver-          dünnungsmitteIn    und eignet sich zur Herstel  lung härtender Lacke. Ferner dient sie zur  Herstellung von Bindemitteln und Im  prägnierungsmitteln, z.

   B. zum Verleimen  von Holz, Korkabfällen, von     Borsten    zu  Pinseln, von Lederabfällen zu Kunstleder,  von Papier     und    Geweben zwecks Herstellung  von laminierten Gegenständen, zur Herstel  lung von geleimtem Papier, ferner zur Her  stellung von waschechten Appreturen, Fär  bungen und Drucken, ferner von     t)lhäuten,     Schirmseiden,     Regenmantelstoffen,    ferner zur  Herstellung von Druckfarben usw.  



  Das Verfahren wird durch folgendes Bei-    spiel erläutert. Alle Mengenangaben beziehen  sich auf Gewichtsteile.  



       Beispiel:     45 Teile     Mannit        (1/.1        Mol),    150 Teile       Abietinsäure    (1/2     Mol),    9,2 Teile     Phthal-          säureanhydrid    (0,06     Mol)    werden bei<B>300'C</B>  so lange erhitzt, bis die     Säurezahl    30 erreicht  ist.

   Das erhaltene     Esterharz    wird hierauf  zwecks     Verätherung    mit 56 Teilen eines  polymeren, noch     Methylolgruppen    enthalten  den     Melamin-Formaldehyd-Kondensations-          produktes    und 148 Teilen     Butanol    (2     Mol)     mehrere Stunden auf     100! 'C    erhitzt. Der  überschüssige Alkohol     wird        abdestilliert,    wo  bei die neue Verbindung als dickviskoses  Harz     hinterbleibt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer gemisch ten Ester-Äther-Verbindung eines Poly alkohols, dadurch gekennzeichnet, dass man einen noch freie Hydrogylgruppen enthalten den Abietinsäure - Phthalsäure - Mannitester mit einer Methylolgruppen enthaltenden Formaldehydverbindung des Melanins in Gegenwart eines Butanol enthaltenden Lö sungsmittels veräthert. Die neue Ester-Äther-Verbindung besitzt harzartige Eigenschaften.
    Sie ist rasch härtend, sehr hitzebeständig und in gehärte tem Zustand sehr wasserbeständig. Sie löst sich in den üblichen Lacklösungs- und -ver- dünnungsmitteln und eignet sich zur Herstel lung härtender Lacke. Ferner dient sie zur Herstellung von Bindemitteln und Im prägnierungsmitteln, z.
    B. zum Verleimen von Holz, Korkabfällen, von Borsten zu Pinseln, von Lederabfällen zu Kunstleder, von Papier und Geweben zwecks Herstellung von laminierten Gegenständen, zur Herstel lung von geleimtem Papier, ferner zur Her stellung von waschechten Appreturen, Fär bungen und Drucken, ferner von Ölhäuten, Schirmseiden, Regenmantelstoffen, ferner zur Herstellung von Druckfarben usw.
CH222715D 1939-03-23 1939-03-23 Verfahren zur Herstellung einer gemischten Ester-Äther-Verbindung aus einem Polyalkohol. CH222715A (de)

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