CH223006A - Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes der Dioxazinreihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes der Dioxazinreihe.

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CH223006A
CH223006A CH223006DA CH223006A CH 223006 A CH223006 A CH 223006A CH 223006D A CH223006D A CH 223006DA CH 223006 A CH223006 A CH 223006A
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CH
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dioxazine
dye
heating
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organic solvent
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B19/00Oxazine dyes
    • C09B19/02Bisoxazines prepared from aminoquinones

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Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum     Hauptpatent        NT.    215663.         Verfahren    zur     Herstellung    eines Farbstoffes der     Dioaazinr        eihe.       Gegenstand dieses Zusatzpatentes ist ein  Verfahren zur Herstellung eines     Farbstoffes    der       Dioxazinreihe,    welches darin besteht,     da.ss    man    den     Diäthylester    des 2.     5-Di-(7'-carboxy-fluor-          enyl-    2'-     amino)    - 3.

       6-dichlor-1.    4 -     benzocliinons     der Formel:  
EMI0001.0016     
    (erhältlich durch Kondensation von     Chloranil     mit     2-Aminofluoren-7-carbonsäureäthylester)     in die     Dioxazinverbindung    überführt und den  so gebildeten     Dioxazindicarbonsäureester    mit  einem verseifenden Mittel behandelt.  



  Die Überführung in die     Dioxazinverbin-          dung    erfolgt durch Erhitzen der oben genannten  Verbindung mit einem organischen Lösungs-    mittel, z. B. in Nitrobenzol oder     Trichlorbenzol,     zweckmässig in Gegenwart eines     acylierenden          Nittels,    wie z. B.     p-Toluolsulfochlorid,        Benzoyl-          chlorid,        Benzolsulfochlorid.    Der so gebildete       Dioxazindicarbonsäureester    wird mit     versei-          fenden    Mitteln, z. B. mit     Schwefelsäure,    be  handelt.

    



  Der neue     Farbstoff    hat die Formel:    
EMI0002.0001     
    <I>Beispiel:</I>  10 Gewichtsteile des     Diäthylesters    des 2.     5-          (7'-carboxyfluorenyl-2'-amino)-3.        6-dichlor-1.4-          benzochinons    (erhältlich durch Kondensation  von     Chloranyl    mit     2-Aminofluoren-7-carboi)-          säureäthylester)    werden in 150 Gewichtsteilen  Nitrobenzol mit 10 Gewichtsteilen     Benzoyl-          chlorid    auf 1201 C erhitzt.

   Bei dieser Tem  peratur trägt man unter Rühren 10 Gewichts  teile Braunstein ein, erhitzt eine halbe Stunde  auf<B>150"</B> C und hierauf kurz zum Sieden.  Man saugt nach dem Erkalten ab und wäscht  mit Nitrobenzol und Alkohol nach. Der Rück  stand wird zur Entfernung von Braunstein  resten sauer mit     Bisulfit        ausgerührt.     



  10 Gewichtsteile des so erhaltenen     Di-          oxazindicarbonsäureesters    werden in 20 Ge  wichtsteilen 5      /"igen        Oleums    eine halbe bis  eine Stunde bei Zimmertemperatur verrührt.  Man gibt hierauf auf Eis, saugt ab, wäscht und  löst den Rückstand in verdünnter     Sodalösung.     Durch Zugabe von     Kochsalz    wird das Natrium  salz der     Dicarbonsäure        ausgesalzen.    Man saugt  ab und trocknet.  



  Der so erhaltene Farbstoff färbt die pflanz  liche und künstliche Faser in klaren violetten  Tönen von sehr guten Echtheitseigenschaften.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes der Dioxazinreihe, dadurch gekennzeichnet, dass man den Diäthylester des 2.5-Di-(7'- carboxyfluorenyl - 2'-amino) - 3. 6 - dichlor-1. 4- benzochinons durch Erhitzen in einem orga nischen Lösungsmittel in die Dioxazinverbin- dung überführt und den so erhaltenen Dioxazin- dicarbonsäureester mit einem verseifenden Mit tel behandelt.
    Der so gebildete Farbstoff färbt die pflanz liche und künstliche Faser in klaren violetten Tönen von sehr guten Echtheitseigenschaften. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Erhitzen in Nitrobenzol vornimmt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man beim Erhitzen in einem organischen Lösungsmittel noch Benzoyl- chlorid zusetzt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als verseifendes Mittel Schwefelsäure verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verseifung durch Behandeln mit 5 0%igem Oleum bei Zimmer temperatur vornimmt.
CH223006D 1938-10-28 1939-10-10 Verfahren zur Herstellung eines Farbstoffes der Dioxazinreihe. CH223006A (de)

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