CH227086A - Gerät zum Streuen von Mitteln zur Bekämpfung von in Gängen lebenden Schädlingen. - Google Patents

Gerät zum Streuen von Mitteln zur Bekämpfung von in Gängen lebenden Schädlingen.

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CH227086A
CH227086A CH227086DA CH227086A CH 227086 A CH227086 A CH 227086A CH 227086D A CH227086D A CH 227086DA CH 227086 A CH227086 A CH 227086A
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CH
Switzerland
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft V Siegfried
Original Assignee
Vorm B Siegfried Ag
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Publication date
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Publication of CH227086A publication Critical patent/CH227086A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M19/00Apparatus for the destruction of noxious animals, other than insects, by hot water, steam, hot air, or electricity

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description


  



  Gerät zum Streuen von Mitteln zur Bekämpfung von in Gängen lebenden Schädlingen.



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Gerät zum Streuen von Mitteln zur Be  kämpfung    von in Gängen lebenden Schädlingen. Es hat eine Dosiervorrichtung, welche beim Drücken des Gerätes gegen eine Unterlage ein Quantum   Bekämpfungsmittel zum    Austritt bringt.



     Beiliegende    Zeichnung zeigt zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfin  dungsgegenstandes.    Es ist    Fig. 1    eine Ansicht der ersten Ausfüh  rungsform    mit teilweise entferntem Deckelteil der zweiteiligen Erweiterung des Haltestiels,
Fig.   2    eine gegeniiber der Fig.   1 um 90#    gedrehte Ansicht mit aufgeschraubtem Dekkelteil,
Fig. 3 eine der Fig.   1    entsprechende teilweise Ansicht der zweiten Ausführungsform.



   Der aus Holz bestehende Haltestiel   1    hat in seinem untern Teil eine zweiteilige Erweiterung, bestehend aus dem Gehäuseteil 2 und dem abnehmbaren Deckelteil 3. Im Gehäuseteil 2 und zum Teil im Deckelteil 3 ist als Vorratsraum für das Schädlingsbekämpfungsmittel, beispielsweise für Mäusegift. eine Höhlung 4 herausgearbeitet. Zum Einfüllen des Giftes in die Höhlung 4 wird der an einer Schnur 5 befestigte Verschluss 6 herausgezogen und das Gift durch die jetzt zwischen den Teilen 2 und 3 freigewordene Offnung von oben   eingeschüttet.    Der Boden der Höhlung 4 wird durch eine bei 7 drehbar im Teil 2 gelagerte Kurbelscheibe 8 gebildet, die eine Ausnehmung 9 hat und teilweise in den im Teil 2 vorgesehenen Austrittskanal 10 hineinragt.

   In einer Ausnehmung 11 des Teils 2 befinden sich auBer der   gour-      belseheibe    8 ein hin und her beweglicher Fuss 12 und eine Feder 13, welche auf diesen Fuss 12 wirkt. Letzterer ist mit der   Eurbel-      seheibe    8 durch die Eurbelstange 14 verbunden.



   Die Höhlungen 4,10 und 11 sind bei abgehobenem Teil 3 und in Fig.   1    gesehen, oben offen und werden durch den Deckelteil 3, der mittels Schrauben 15 wegnehmbar am Teil 2 befestigt ist, abgeschlossen.



   Die Arbeitsweise des beschriebenen Gerätes ist wie folgt :
Angenommen, in der Höhlung 4 befinde sich   Mäusegift.    Der Mauser fa¯t das Gerät am Stiel 1 wie ein anderes bestieltes Werkzeug und geht damit  bers Feld. Vor jedem   Mauseloch,    das ihm begegnet, stellt er den Fuss 12 so auf den Boden, da¯ die Öffnung 16 des Austrittskanals   10    über dem Mäuseloch liegt. Hierauf dr ckt er am Stiel   I    nach unten.

   Dabei wird die Feder   zusammen-    gepresst und durch die Relativbewegung zwischen Fu¯ 12 und Erweiterung 2, 3 die Kurbelseheibe 8 über die   Kurbelstange    14 im   Gegenuhrzeigersinne gedreht.    Das in der Ausnehmung 9 sich befindende Gift wird in den Kanal   10    ausgesch ttet und fällt durch diesen hinunter in das   Mäuseloch,    während der in der Höhlung 4 sich befindende Vorrat durch die Scheibe 8 am Herausfallen gehindert wird. Lässt der   Mauser    am Stiel   l    nach, so entspannt sich die Feder 13, und die Scheibe 8 wird in die in Fig. 1 dargestellte Lage zur ckgedreht, und das GerÏt ist zur Abgabe einer weiteren   Giftdosis    bereit.



   In der   zweiten Ausfiihrungsform gemäss    Fig.   3    befindet sich unterhalb der Höhlung 4 an Stelle der Kurbelscheibe   8    ein Schieber 17 mit einer   Offnung    18. Dieser Schieber 17 kann in der Führung 19 gleiten. Er wird angetrieben durch das abgekropfte Ende   20    des Fusses 12, welches durch eine   Ausneh-    mung   21    des Schiebers 17 hindurchtritt.



     Driiekt    der   Mauser    am   Stiel l nach unten,    so verschiebt   das gekroptte Ende 20    den Schieber 17 nach links,   welches    dabei das in der Öffnung 18 sich befindende Gift mitnimmt.



  Kommt die Öffnung 18  ber den Kanal 10 zu liegen, so fÏllt das Gift aus der   Offnung    durch den Kanal ins Freie, während der Schieber 17 selbst dem Vorrat in der H¯hlung 4 den Austritt verwehrt. Lϯt der   Mau-    ser los, so bringt die Feder 13 den Schieber wieder in die in Fig. 3 gezeigte Stellung.



     PATENTANSPRUCII    :
GerÏt zum Streuen von Mitteln zur Be  kämpfung    von in Gängen lebenden   Schädlin-    gen, gekennzeichnet durch eine Dosiervorrich  tung, welche beim Drucken    des Gerätes gegen eine Unterlage   ein Quantum Bekämpfungs-    mittel zum Austritt bringt.

Claims (1)

  1. UNTERANSPRUCHE : 1. Gerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen federbelasteten, hin und her beweglichen Fuss zum Abstützen des GerÏtes auf einer Unterlage, welcher Fu¯ die Dosiervorrichtung antreibt.
    2. Gerät nach Ilnteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da¯ Vorratsraum und Dosiervorrichtung in einer Erweiterung des Haltestiels untergebracht sind.
    3. Gerät nach Unteransprueh l, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Dosiervorrichtung als Kurbelgetriebe ausgebildet ist, dessen Kurbelseheibc bei jedesmaligem Drücken des Gerätes gegen eine Unterlage ein Quantum Bekämpfungsmittel von einem Vorratsraum in einen Austrittskanal f¯rdert.
    4. Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Erweiterung zweiteilig ist und die Dosiervorrichtung in gegen die TrennflÏche der beiden Teile hin offenen Ausnehmungen liegt.
    5. Gerät nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen vom Fu¯ betätigbaren Schieber, welcher bei jedesmaligem Driieken des Gerätes gegen eine Unterlage ein Quan- tum Bekämpfungsmittel von einem Vorratsraum in einen Austrittskanal f¯rdert.
    6. Gerät nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Schieber mit einer Kröpfung des Fu¯es zusammenarbeitet.
CH227086D 1942-09-12 1942-09-29 Gerät zum Streuen von Mitteln zur Bekämpfung von in Gängen lebenden Schädlingen. CH227086A (de)

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CH120942X 1942-09-12
CH227086T 1942-09-29

Publications (1)

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CH227086A true CH227086A (de) 1943-05-31

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ID=25709606

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CH227086D CH227086A (de) 1942-09-12 1942-09-29 Gerät zum Streuen von Mitteln zur Bekämpfung von in Gängen lebenden Schädlingen.

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