CH230496A - Verfahren zur Herstellung eines Emulgators für technische und pharmazeutische Zwecke. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Emulgators für technische und pharmazeutische Zwecke.

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CH230496A
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung eines Emulgators f r   teehnisehe    und pharmazeutische Zwecke.



   Es ist bekannt, dass Magermilch als kolloide Lösung die Eigenschaften eines Emulgators besitzt. Versuche haben ergeben, daB diese f r technische und pharmazeutische Zwecke wertvolle Eigenschaft durch eine be  sondere Behandlung der Magermilch    wesentlich verbessert werden kann, wobei sich, wie sich zeigte, der weitere Vorteil ergibt, dass der   Zuckergehalt des Endproduktes    des neuen Verfahrens durch   Milchsäurebakterie    nicht mehr   vergoren    wird.



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine die Trockensubstanz von Magermilch enthaltende   kolloidale Losung    mit neutralem   Natrium-      pyrophosphat    innig vermischt und mindestens 24 Stunden bei 10 bis   12  C    lagert, die Mischung   darnach auf einem pH-Wert zwischen    6, 3 und 6, 2 einstellt und wahrend ungefähr zwei Stunden auf eine Temperatur zwischen 60 und   70"C erwärmt und schliesslich    die schwach saure Mischung neutralisiert,   unge-    fähr zwei Stunden auf 70 bis 80  C erwärmt und dann   abkìihlt.   



   Zur Ausführung des erfindungsgemϯen    Verfahrens kann sowohl Magermilchpulver    als eingedickte Magermilch mit einem Wassergehalt zwischen   56 und 72    % dienen.



   Das neue Verfahren wird beispielsweise folgenderma¯en ausgef hrt :
10 kg Magermilchpulver werden mit 20 Liter Wasser gut verrührt ; hierdurch entsteht eine kolloide Lösung mit   einem Wasser-    gehalt von   ungefähr 67 %.    Es kann aber auch eine entsprechende Menge eingedickte Magermilch mit einem Wassergehalt von 56 bis   72 % verwendet werden.   



   Die Magermilchpulverl¯sung wird mit 1050, g kristallisiertem neutralem Natrum  pyrophosphat, entsprechend 650    g wasserfreiem neutralem Natriumpyrophosphat, in einem Kessel gut verrührt und die Mischung während 24 Stunden bei einer Temperatur von 10 bis   12  C ruhig.    stehen gelassen.



   Dann wird auf 60 bis 70  C erwärmt und unter häufigem U, mrühren so viel einer Zitro  nensäurelosung,    mit einem pH-Wert von angenÏhert 3, 0, zugegeben, bis der pH-Wert der  Magermilch wenigstens 6, 3, aber nicht mehr wie 6, 2 beträgt. Der geschlossene Kessel wird während zwei Stunden auf der oben   genann-    ten Temperatur von 60 bis 70¯ C gehalten.



  SchlieBlich wird die leicht saure Mischung durch Zugabe von Sodal¯sung auf einen PH Wert zwischen 6, 8 und 7, 0 eingestellt, die Temperatur während ungefähr zwei Stunden auf 70 bis   80  C gehalten    und die Mischung dann gek hlt.



   Durch die Behandlung der Magermilch in der WÏrme wird unter Einfluss der   zugesetz-    ten Säure der vorhandene Milchzucker in Galaktose und Glukose umgewandelt, ohne da¯ die Eiwei¯stoffe der Koagulation unterliegen.



   Es ist besonders wichtig, darauf zu achten, dass der Säuregehalt der Mischung nicht hoher steigt als bis pH-Wert 6, 20, um die   Umwand-    lung des   Milchzuckers    in eine durch Mileh   säurebakterien unvergärbare Zuckerart zu    sichern.



   Zum Ansäuren kann eine beliebige saure Lösung mit einem ungefÏhren pH-Wert von 3.0 verwendet werden. Zur Neutralisation kann auch   Natriumbikarbonat oder    eine beliebige   alkalische Losung verwendet werden. Man    wird selbstverständlich zum m Ansäuren und zum Neutralisieren Mittel wählen, welche dem Verwendungszweck des Emulgators entsprechen.



   Das Endprodukt zeigt einen   p-Wert    von 6, 8 bis   7,    0, ist also zur Emulgierung von   Solen    und Fetten gut geeignet.



   PATENTANSPR¯CHE :    I.    Verfahren zur Herstellung eines Emul  gators    fiir technische und pharmazeutische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass man n eine die Trockensubstanz von Magermilch enthaltende kolloidale L¯sung mit neutralem Natriumpyrophosphat innig vermiseht und mindestens 24 Stunden bei 10 bis   12  C lagert,    die Mischung darnach auf einem pH-Wert zwischen 6, 3 und   6.    2 eingestellt und während ungefÏhr zwei Stunden auf eine Temperatur zwischen 60 und 70  C erwärmt und schliesslich die schwach saure   Mischung neutrali-    siert,   ungefähr zwei Stundeil    auf 70 bis 80  C erwärmt und dann abkühlt.



   II. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellter Emulgator, dadurch gekennzeichnet, dass er. berechnet auf seinen Gehalt an   Magermilch-Trockensubstanz,    5 bis 10% Natriumpyrophosphat enthält.

Claims (1)

  1. UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren naeh Patentanspruch I, da- durch gekennzeichnet, dass Magermilch mit einem Wassergehalt von 56 bis 72% verwendet wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da¯ das Natriumpyrophosphat einer aus Magermilchpulver herge- stellten kolloidalen L¯sung zugesetzt wird.
CH230496D 1940-07-11 1940-07-11 Verfahren zur Herstellung eines Emulgators für technische und pharmazeutische Zwecke. CH230496A (de)

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