CH232518A - Verfahren zur Herstellung eines hochpolymeren, einen farbbildenden Rest enthaltenden Körpers. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines hochpolymeren, einen farbbildenden Rest enthaltenden Körpers.

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CH232518A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • C08F8/28Condensation with aldehydes or ketones
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines hochpolymeren, einen farbbildenden Rest  enthaltenden Körpers.    Gegenstand des Hauptpatentes ist ein  Verfahren zur Herstellung eines hochpoly  meren,     einen    farbbildenden Rest enthaltenden  Körpers, das dadurch gekennzeichnet ist, dass  man     Polyvinylalkohol    mit     Salicylaldehyd     erhitzt. Die erhaltene Verbindung stellt nach  Fällen mit Aceton ein weisses faseriges Pro  dukt dar, das sich in Wasser farblos löst.  



  Nach demselben Reaktionsprinzip kann  ein weiterer hochpolymerer,     einen        farbbilden-          den    Rest enthaltender Körper dadurch herge  stellt werden, dass man     Polyvinylalkohol    mit       o-Oxy-zimtaldehyd    erhitzt.  



  Durch die Einführung des     Farbstoffzwi-          schenproduktes        o-Oxy-zimtaldehyd    in das       Polymerisat    wird bewirkt, dass sich die ent  stehende Verbindung vollkommen homogen  anfärben lässt.  



  Die Umsetzung der beiden Ausgangsstoffe  kann in Gegenwart von Lösungsmitteln, in  Suspension oder im     Schmelzfluss    durchgeführt  werden.     Vorteilhafterweise    nimmt man die    Kondensation in Gegenwart einer schwachen  Mineralsäure oder einer organischen Säure  vor.  



  Das erhaltene     Acetal    ist zum grossen Teil  in organischen     Lösungsmitteln    unlöslich und  kann durch Ausreiben mit organischen     Lö-          sungsmitteln    von nicht umgesetztem Aldehyd  befreit werden.  



  Das erhaltene Produkt     kann    in verschie  dener Weise in gefärbte Polymere überge  führt werden. Farbbildende Reaktionen sind  beispielsweise in dem italienischen Patent  Nr. 881799 beschrieben.   Beispielsweise kann man in bekannter  Weise einen     Azofarbstoff    herstellen, wobei  für den     Kupplungsprozess    die üblichen und  bekannten Vorschriften für     Azokupplung     gelten.

       Beispielsweise    löst man das Konden  sat in Wasser, gegebenenfalls unter Zusatz  von etwas Alkali und rührt dazu die Lösung  einer     Diazoverbindung.    Wenn durch Tüpfel  probe eine weitere Aufnahme von Diazover-           Bindung    nicht mehr festgestellt werden  kann, der     Kupplungsprozess    also beendet     ist,     wobei für den Kupplungsvorgang selbst die  von der     Azokupplung    her bekannten und  üblichen Bedingungen in jeder Hinsicht gel  ten, bringt man die erhaltene gefärbte Lö  sung in Mineralsäure oder in ein organisches,  mit Wasser mischbares Lösungsmittel ein,  dann fällt das gefärbte     Polymerisat,

      das nun  eine homogene feste Verbindung von Farb  stoff und     Polymerisat    ist, aus, wobei man es  durch geeignete Wahl der Fällung in der  Hand hat, dem Substrat die gewünschte Form  zu erteilen. Im übrigen kann das gefärbte  Substrat in der üblichen Weise wie das zu  gehörige ungefärbte Produkt auf     Pressmas-          sen,    Bänder usw. verarbeitet werden. Die  gewonnenen Farbstoffe können auch in an  derer Weise als hochmolekulare Farbstoffe  verwendet werden, die sich zum Teil in Was  ser, gegebenenfalls unter Zusatz von etwas  Natronlauge zu hochviskosen Lösungen auf  lösen.

   Auf Grund dieser Eigenschaft, schon  bei niedrigster Konzentration hochviskose Lö  sungen zu bilden, eignen sich diese Verbin  dungen hervorragend als Verdickungsmittel,  wozu sie entweder für sich oder nach vorher  gegangener Umwandlung in einem Farbstoff  verwendet werden können.    <I>Beispiel:</I>    40 g     Polyvinylalkohol    werden mit 100 cm'  Eisessig und 10     cd    konzentrierter Salzsäure  suspendiert; man gibt dazu 20 g     o-Oxy-zimt-          aldehyd    und erhitzt 6 Stunden auf dem Was  serbad.

   Man rührt das Kondensationsprodukt  10-     bis        20mal    mit einem organischen Lö  sungsmittel, wie beispielsweise     Äther,        Sol-          ventnaphtal    oder Aceton aus. 'Man erhält    ein     gelblichweisses,    zum Teil etwas faseriges  Produkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines hoch polymeren, einen farbbildenden Rest enthal tenden Körpers, dadurch gekennzeichnet, dass man Polyvinylalkohol mit o-Oxy-zimtalde- hyd erhitzt. Die erhaltene Verbindung stellt nach Ausrühren mit einem organischen Lö sungsmittel ein gelblichweisses, zum Teil etwas faseriges Produkt dar. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart von Lösungsmitteln erhitzt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man in Suspension erhitzt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man im Schmelz fluss erhitzt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart einer schwachen Mineralsäure arbeitet. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man in Gegen wart einer organischen Säure arbeitet. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart von Essigsäure arbeitet. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man das Reak tionsprodukt zur Aufarbeitung mit organi schen Lösungsmitteln behandelt.
CH232518D 1939-05-13 1940-05-20 Verfahren zur Herstellung eines hochpolymeren, einen farbbildenden Rest enthaltenden Körpers. CH232518A (de)

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