CH188029A - Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Coeranthren- und Coerbianthrenreihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Coeranthren- und Coerbianthrenreihe.

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CH188029A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der     Coeranthren-    und     Coerbianthrenreihe.       Verbindungen der     Coeranthren-    und     Coer-          bia-nthrenreihe    wurden bisher durch Reduk  tion der entsprechenden     Coeroxonol-        bezw.          Coeroxenolverbindungen    mit     Jodwasserstoff     in Gegenwart von Phosphor hergestellt.  Diese Arbeitsweise kommt wegen der Ver  wendung von     Jodwasserstoff    praktisch nicht  in Frage,     umsomehr    als die dabei entstehen  den Produkte in unreiner Form erhalten  werden.  



  Es wurde nun gefunden, dass sich diese  Verbindungen der     Coeranthren-    und     Coerbi-          anthrenreihe    sehr glatt und in reiner Form  darstellen lassen, wenn man die entsprechen  den     alkalilösliehen,    sauerstoffhaltigen Ab  kömmlinge, wie     Coeroxonole    oder     Coeroxenole     in alkalischem Medium mit reaktionsfähigem  Wasserstoff behandelt. Dies geschieht vor  zugsweise so,     da.ss    man die Ausgangsstoffe  mit Wasserstoff in Gegenwart von Katalysa  toren oder mit Wasserstoff im Entstehungs  zustand behandelt. Das Verfahren kann bei    gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur, zum  Beispiel GO bis 120   C, eventuell unter  Druck, ausgeführt werden.  



  Man kann zum Beispiel in der Weise ver  fahren, dass man die oben erwähnten Aus  gangsstoffe in Gegenwart von     Lösungs-    oder       Verdünnungsmitteln    (zum Beispiel     Cyclo-          hexan,        Tetrahydronaphthalin,        Dekahydro-          naphthalin,        Hexan    und dergleichen) mit  Wasserstoff in Gegenwart von     Hydrierungs-          katalysatoren,        wie    fein verteiltem Nickel,  Kupfer, Kobalt,     Palladium,    Platin     etc.,

      für  sich oder in Mischung miteinander oder mit  andern Stoffen, zum Beispiel Aktivatoren,  bei erhöhter Temperatur, gegebenenfalls un  ter Druck, behandelt. Man kann auch die       Coeroxonole    oder     Coeroxenole    in alkalischem  Medium mit     nascierenden    Wasserstoff ent  wickelnden energischen Reduktionsmitteln  behandeln, beispielsweise mit Aluminium,  Zink,     Zinn,    Blei und dergleichen, in Gegen  wart von     Alkalilaugen    oder Ammoniak.

   In      manchen Fällen     erweist    es sich vorteilhaft,  zu dem     nascierenden    Wasserstoff entwickeln  den Reduktionsmittel organische Lösungs  mittel, wie Alkohol, Aceton     etc.,    zuzusetzen.  Auch die elektrolytische Reduktion in     alhali-          schem    Medium führt zum Ziel.  



  Die Reaktionsprodukte werden aus dem  Reaktionsgemisch in beliebiger Weise abge  trennt und zeichnen sich durch grosse Rein  heit aus. Sie sind zum Färben von Werkstof  fen, zum Beispiel Benzin, Fetten und Ölen,  geeignet und können auch als Ausgangs  material zur Herstellung neuer Farbstoffe  dienen.  



  <I>Beispiel 1:</I>  5 Teile     Dimethylcoeroxonolwerden    unter  Rühren in 50 Teilen zirka 20%iger Natron  lauge suspendiert, worauf das Gemisch nach  Zugabe von 15 Teilen. Zinkstaub und ge  gebenenfalls 20 Teilen thylalkohol 5 Stun  den lang zum Sieden erhitzt wird. Das Ende  der Reaktion macht sich durch eine starke  Aufhellung der anfangs rot gefärbten Lö  sung bemerkbar. Das Gemisch von über  schüssigem Zinkstaub und gebildetem Reduk  tionsprodukt wird abgesaugt und letzteres  durch Extraktion mit organischen Lösungs  mitteln isoliert. Es stellt ein gelbbraunes  Produkt dar, das sich in konzentrierter  Schwefelsäure mit roter Farbe löst.    Ähnlich verfährt man, wenn man an  Stelle -des     Dimethylcoeroxonols        Coeroxenol     verwendet.  



  <I>Beispiel 2:</I>  5 Teile gereinigtes     Coeroxonol    werden in  100 Teilen     Cyclohexan    suspendiert und nach       Zugabe    von 1 Teil sehr fein verteiltem       Nickelpulver    mit Wasserstoff unter 100     Atin.     Druck 4     Stunden    lang auf 100   C erwärmt.  Das tiefgefärbte     Reduktionsprodukt    wird in  üblicher Weise aufgearbeitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Verbin dungen der Coeranthren- und Coerbianthren- reihe, durch Reduktion der entsprechenden alkalilöslichen, sauerstoffhaltigen Abkömm linge. dadurch gekennzeichnet, dass man die Ausgangsstoffe in alkalischer Flüssigkeit mit reaktionsfähigem Wasserstoff behandelt. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass man als reak tionsfähigen Wasserstoff durch Katalysa toren aktivierten Wasserstoffbenützt. ?.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Wasser stoff im Entstehungszustand verwendet.
CH188029D 1934-10-05 1935-09-23 Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Coeranthren- und Coerbianthrenreihe. CH188029A (de)

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