CH233571A - Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes.

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CH233571A
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azo dye
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chromium
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur     Herstellung    eines     Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass     man    einen     chrom-          haltigen        Azofarbstoff    mit besonders wert  vollen Eigenschaften erhält,

   wenn man ein       äquimolekulares    Gemisch aus dem     Azofarb-          stoff    aus     diazotierter        1-Aminobenzol-2-carbon-          säure    und     1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon        und     dem     Azofarbstoff    aus     diazotiertem        1-Amino-          2-oxy-5-nitrobenzo1    und der gleichen Kupp  lungskomponente mit chromabgebenden Mit  teln erhitzt.  



  Der so hergestellte     orange    gefärbte,  chromhaltige     Azofarbstoff        entspricht    im  Farbton und     in    der Lichtechtheit einem Ge  misch der einzeln hergestellten     komplexen     Chromverbindungen der beiden Ausgangs  farbstoffe; er zeichnet sich jedoch gegenüber  einem solchen Gemisch durch     eine    über  raschend verbesserte Löslichkeit in orga  nischen Lösungsmitteln aus. Er eignet sich  daher besonders gut zur     Erzeugung    gefärbter  organischer Lösungen oder plastischer Mas  sen, z.

   B. von gefärbten     Zaponlacken,        Firnis-          sen,    Gegenständen aus     Celluloseestern    und         Celluloseäthern    oder     Kunststoffen        sowie    .auch  zum     Spinnfärben    von     Acetatseide    oder ähn  lich     gesponnenen        ''Kunstfasern.     



  Die Herstellung des neuen     metallhaltigen          Azofarbstoffes        kann    nach an sich     bekannten     Verfahren erfolgen, beispielsweise durch Er  hitzen eines Gemisches der     beiden    Ausgangs  farbstoffe mit chromabgebenden Mitteln     in:     alkalischem, neutralem oder saurem Medium  oder auch in organischen     Lösungsmitteln,     organischen Basen,     Carbonsäureamiden    oder       Ammoniumsalzen    von     Carbonsäuren.    Hierbei  kann man auch     unter    erhöhtem Druck arbei  ten.  



  Die in folgendem Beispiel angegebenen  Teile sind Gewichtsteile.         Beispiel:       32 Teile des     Azofarbstoffes    aus     diazotier-          ter        1-Amino-benzol-2-carbonsäure    und     1-Phe-          nyl-3-metbyl-5-pyrazolon    und 34 Teile des       Azofarbstoffes    aus     diazotiertem        1-Amino-2-          oxy-5-nitrobeDzol        mit        der'    gleichen Kupp-           lungslkomponente    werden .gut     miteinander    ge  mischt und 

  dann in eine auf 1l0      erwärmte          Lösung,    bestehend aus 250 Teilen     Formamid     und 80 Teilen     Chromformia.tlösung,    die  10 Teilen     Chro@moxy.d    entspricht,     eingetragen.     Dieses Gemisch wird 5 Stunden lang bei 1l0   berührt und dann in Wasser gegossen.

   Der  abgeschiedene chromhaltige Farbstoff wird       g        o        etrocknet        Er        löst        sich        sehr        gut        mit        oranber     Farbe in     organischen    Lösungsmitteln<I>oder</I>  auch in     Zaponlacken.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Azofarb- stoffes, dadurch gekennzeichnet, da.ss man ein äquimolekalares Gemisch aus dem Azofarb- stoff aus diazotierter 1-Aminobenzol-2-carbon- säure und 1-Pheny 1-3-methyl-5-pyrazolon und dem Azofarbstoff aus diazotiertem 1-Amino-
    2-oxy-5-nitrobenzol und der gleichen Kupp- lungskomponente mit ehromabgebenden Mit teln erhitzt. Der neue Farbstoff löst sich sehr gut in organischen Lösungsmitteln mit oranber Fa rbe.
CH233571D 1938-12-27 1943-03-31 Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffes. CH233571A (de)

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