CH234347A - Verfahren zur Herstellung von Progesteron. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Progesteron.

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CH234347A
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amine
progesterone
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ether
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J7/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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  • Steroid Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Progesteron.         Ketane,    die den Säuren der allgemeinen  Formel  
EMI0001.0002     
    worin R einen     po@lycyclis,chen        hy:droaromati-          chen        Rest    bedeutet, entsprechen, sind be  kannt. Sie waren jedoch bisher nur auf     um-          ständlichem.    Wege zugänglich.

   Sie wurden  aus den     erwähnten.    Säuren über ihre Ester  durch Überführung vermittelst     Grignards          Reagenz    in tertiäre Alkohole     :gewonnen,     welche dann nach erfolgter Wasserabspal  tung einem     Ogydationsprozess        unterworfen          wurden.     



  Es wurde nun gefunden, dass man die       Ketone        vorteilhaft    herstellen kann, wenn  man die     obenerwähnten    Säuren dem Abbau  nach     Curtius    unterwirft und die hierbei er-    halteneu Amine über die entsprechenden Al  kohole in die     entsprechenden        Ketone    über  führt.  



  Das Verfahren kann z. B. in der Weise       ausgeführt    werden, dass man     eine        dieser     Säuren in .das     Säurehalogenid,    insbesondere  in das Säurechlorid überführt,     .dass    man als  dann das     Halogenid    mit     Alkaliazid,    insbe  sondere     Natriumazid,    und zwar     zweckmässi-          gerweise    in wässeriger     Acetonlösung,

      zu dem       entsprechenden    organischen     Azid    umsetzt  und letzteres Produkt durch Erwärmen in  das     Isocyanat    überführt. Das     Isocyanat    kann  dann nach den üblichen Methoden in das  Amin übergeführt werden.  



  Als besonders vorteilhaft hat sich     .dieses     Verfahren bei der Behandlung von solchen  Säuren der obigen allgemeinen Formel er  wiesen, in der R für ein     tetracyclisches    Ring  gebilde der     Sterinreihe    steht,     beispielsweise     von Säuren der folgenden allgemeinen For  mel    
EMI0002.0001     
    So lässt sich beispielsweise in der     3-Oxy-          bezw.        3-Acyloxy-bisnorcholensäure    die Sei  tenkette nach dem genannten Verfahren in  das zugehörige Amin überführen.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein     Verfahren    zur Herstellung von Progeste  ron, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass  man das wie in der Schweizer Patentschrift  Nr. 222386 beschrieben erhältliche     3-Acet-          oxy-ternorcholenyl-20-amin    mit Hilfe von  salpetriger Säure in das     3-Acetyl-pregnen-          3,20-Idiol        überführt,    dieses verseift,

   in dem  so erhaltenen     Pregnendiol    die in 3- und     20-          Stellung    befindlichen     Hydroxylgruppen    nach  erfolgtem Schutz     der        5-6-Doppelbindung     vermittelst Brom mit Chromsäure oxydiert  und das dabei erhaltene     Produkt        entbromiert.     Das     Progesteron    soll zur Herstellung von       Heilmitteln    Verwendung finden.  



  <I>Beispiel:</I>  Eine ätherische Lösung von 0,8 g 3     Acet:          ,oxy-ternorcholenyl-20-amin        wird    mit. 30     cm'     einer eiskalten Lösung von     11N0-,    die aus  1     -g        NaN02        +    0,5g     Eisessig        bereitet    ist, ge  schüttelt. Es flockt     sofort    das     Aminnitrit     aus, das     abgeschleudert    wird. Das     Aminnitrit     ist-gut     beständig    und an der Luft haltbar.  



  Zur     Oxydation    der     Aminogruppe    suspen  diert man das     Aminnitrit    in einer Lösung  von     11N02,    die aus 70     cm3        Alkohol,    8 cm' 2n  Essigsäure, 20     em@    Wasser und 1,6 g     Na.NO,     bereitet und auf 0      gekühlt    worden ist.

   Da:    nach     wird    die     Mischung    auf dem Dampfbad       lan"sam        angeheizt,    bei 50" C ist das Amin  nitrit gelöst, bei 55-60" C beginnt die     Stick-          stoffentwicklung,    die nach 1 Stunde beendet  ist (Temperatur zuletzt 75  C<B>)</B>. Die Lösung  wird nun mit Wasser versetzt und das Ge  misch     ausgeäthert.    Der Rückstand des Äthers  beträgt 0,56 g. Er ist kristallisiert,     stickstoff-          frei    und     besteht    vorwiegend aus zwei Sub  stanzen.

   Zur     Verseifung    wird der Rückstand  in 15     ein'        10%iger    alkoholischer Kalilauge  30 Minuten unter     Rüekfluss    erhitzt und die  Lösung     danach    in eiskaltes, mit     verdünnter     Schwefelsäure     angesäuertes    Wasser gegossen.  Das Gemisch wird     ausgeäthert    und die äthe  rische     Lösung    getrocknet. Der Rückstand des  Äthers enthält den bei der     Umsetzung    mit  Nitrit zu erwartenden Alkohol und den  durch bleichzeitige Wasserabspaltung ent  standenen     Kohlen rasserst.off.     



  Das Ganze wird nun in wenig Essigester  gelöst und mit viel     Petroläther        verletzt.    Da  bei fällt der oben angeführte Alkohol gut  kristallin     aus.        Ausbeute    250 mg. Zur besse  ren Reinigung wird der Alkohol     zweckmässi-          bertveise    im     Hochvakuum    destilliert. Er geht  zwischen 170 und 220 C bei 0,02 mm     über.     Das kristallisierte Destillat wird noch ein  mal aus     Essigester    umgelöst.

   Die     Substanz     zeigt den     Schmelzpunkt    178-179  C und be  sitzt die Formel     C,111.;402.    Zu einer Lösung  von 90 mg dieser Substanz in 10 cm' Eis  essig lässt man eine     Lösung    von 0,045 g  Brom in 5     cm'    Eisessig langsam bei Zimmer  temperatur     zutropfen.    Dann wird eine U  sung von 57 mg     CrO:

  ,    in 2     cmg    90 %     igem     Eisessig hinzugefügt und die Reaktions  lösung 16 Stunden bei Zimmertemperatur       aufbewahrt.    -Man giesst nachher in Wasser,       äthert    das ausgeflockte Reaktionsprodukt  aus, wäscht die     ätherische    Lösung mit     Soda     neutral und trocknet sie.. Der Rückstand der       ätherischen    Lösung wird nun in 20 cm?     Eis-          esaig    aufgenommen und 30 Minuten auf dem  Dampfbad mit 2 g Zinkstaub gerührt.

   Nach       Abfiltrieren    vom     Zinkstaub    wird die Lösung  mit     Wasser    gefällt, das kolloide     Gemisch          ausgeäthert    und die     Ätherlösung    nach Neu-           iralwaschen    getrocknet. Aus dem Rückstand  der     ätherischen        Lösung    lässt sich,     eventuell     nach Destillation im     Hochvakuum,    das       Progesteron    durch     Kristallisation    aus Äther  und wässerigem Methylalkohol rein erhalten.  Sm. 118-129,5 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Prag- esteran, dadurch gekennzeichnet, dass man das wie im Schweizer Patent Nr. 222386 be- schrieben erhältliche 3-Aoetagy-ternorchole- nyl-20-amin mit Hilfe von salpetriger Säure in ,das 3-Acetylp,regnen-3,20-@diol überführt, in diesem die 3-Acetogygruppe verseift,
    in dem so erhaltenen Pregnendiol die in 3- und 20- Stellung befindlichen Hydroxylgruppen nach erfolgtem Schutz der 54-Doppelbindung vermittelst Brom mit Chromsäure oxydiert und das erhaltene Produkt entbromiert.
CH234347D 1934-11-17 1935-11-15 Verfahren zur Herstellung von Progesteron. CH234347A (de)

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