CH251117A - Verfahren zur Herstellung einer im Ring C eine sauerstoffhaltige Gruppe einthaltenden Verbindung der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer im Ring C eine sauerstoffhaltige Gruppe einthaltenden Verbindung der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe.

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CH251117A
CH251117A CH251117DA CH251117A CH 251117 A CH251117 A CH 251117A CH 251117D A CH251117D A CH 251117DA CH 251117 A CH251117 A CH 251117A
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Description


  Verfahren zur Herstellung     einer    im Ring C eine sauerstoffhaltige Gruppe  enthaltenden     Verbindung    der     Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reibe.       Es wurde gefunden,     da13    man zu einer       im.    Ring C eine sauerstoffhaltige Gruppe ent  haltenden Verbindung der     Cyclopentanopoly-          hydrophenanthren-Reihe    gelangen     kann,    wenn  man einen     dll,lz-3a-Acyloxy-ätiocholensäure-          ester    mit     unterhalogeniger    Säure behandelt,

    auf     das        enstandene        Halogenhydrin    oxydie  rende     Mittel        unter        Bildung    eines     Ketohalo-          genids        einwirken    lässt, aus dem letzteren das  Halogen mit geeigneten     reduzierenden        Mit-          teln    entfernt und anschliessend mit     verseifen-          den        Mitteln    behandelt.  



  Einen Ausgangsstoff gewinnt man unter       anderem    gemäss dem Patent Nr. 242994 aus       entsprechenden    gesättigten Verbindungen,  die     in        12@Stellung        eine    freie oder substi  tuierte     Hydroxylgruppe    tragen.  



  Die     unterhalogenige    Säure kann auch  zum Beispiel bei Gegenwart der     Steroidver-          bindung    aus     ihren        Salzen,        Athern    oder     Estern     oder solchen Stoffen erzeugt     werden,    die in  Gegenwart von Wasser     unterhalogenige     Säure abgeben, wie beispielsweise     Bromacet-          amid    oder     Chloramin.     



  Auf das erhaltene     Halogenhydrin    werden  zuerst oxydierende Mittel, wie Chromsäure  in Eisessig, dann, zwecks Entfernung des  Halogenatoms, geeignete reduzierende Mittel,  z.     B..        Zink    und Eisessig, einwirken gelassen.  



  Auf diese Weise     ist    eine Verbindung er  halten worden, die an Stelle der ursprüng-    liehen Doppelbindung im Ring C eine     Keto-          gruppe    in     11@Stellung    trägt. Diese Verbin  dung     wird        anschliessend    noch mit     -vereeifen-          den        Mitteln    behandelt.  



  Die neue Verbindung, die 3a -     Oxy        -11-          keto-ätio-cholansäure    der Formel  
EMI0001.0060     
    stellt farblose Kristalle dar und bildet einen       Methylester    vom F. 157 bis 159 . Sie soll als       Zwischenprodukt    für die Herstellung thera  peutisch wertvoller Verbindungen Verwen  dung finden.  



       Beispiel:     215 mg     dll.la_3a-Aceto@y-ätio-cho@en-          säure-methylester    vom F. 99 bis 100  (erhal  ten zum Beispiel gemäss Patent Nr. 242994       [G.    Nr. 8172]) werden in 15     em3    Aceton ge  löst, mit der Lösung von 150 mg     N-Brom-          acetamid    in 4     cni3    Wasser versetzt und<B>16</B>       Stunden    bei Zimmertemperatur     stehengelas-          sen.        Dann    wird mit Wasser verdünnt,

   das       Aceton    im     Vakuum    abgedampft und der       Rückstand    mit Äther ausgeschüttelt. Die  mit     Sodalösung    und Wasser gewaschene  Ätherlösung     wird    über     Natriumsulfat    ge  trocknet und     eingedampft.    Das verbleibende           Rohprodukt    wird aus Äther umkristallisiert.  Es stellt das     Halogenhydrin    der     Formel     
EMI0002.0004     
    und vom F. 218 bis 222  dar.  



  110 mg dieses kristallisierten     Oxybromids     werden in wenig Chloroform gelöst, mit der  Lösung von 40 mg     Chromtrioxyd    in 2     cing     Eisessig versetzt und 16     Stunden    bei     Zim-          mertemperatur        stehengelassen.    Die übliche       Aufarbeitung    gibt das kristallisierte     Keto-          bromid    der Formel  
EMI0002.0015     
    und vom F. 184 bis 189 .  



  90 mg dieses     Ketobromids    werden mit  250 mg     Zinkstaub    und 50 mg     Natriumacetat     15     Minuten    in Eisessig auf dem siedenden  Wasserbad geschüttelt, Die     Aufarbeitung     gibt 3  -     Acetoxy        -11-keto    -     ätio-cholansäure-          methylester    der Formel  
EMI0002.0025     
    und vom F. 148 bis 151 .

   Spezifische Dre  hung     [a]    D =     -i-        98,1       2  (c = 1,386  in     Aceton).    Durch     Verseifung    mit 10 %     iger          methylalkoholischer    Kalilauge erhält man  die entsprechende freie     3a-Oxy-11-k-eta-ätio-          eholansäure    der Formel  
EMI0002.0035     
    in     Form.    farbloser Kristalle. Sie bildet     einen          Methylester    vom F. 157 bis 159 .  



  An Stelle von     N-Bromacetamid    lässt sich  beispielsweise auch Chloramin verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer im Ring C eine sauerstoffhaltige Gruppe ent haltenden Verbindung der Cyclopentanopoly- hydrophenanthren-Reihe, dadurch gekenn zeichnet, dass man einen dll>12_3a-Acyloxy- ätiocholensäureester mit unterhalogeniger Säure behandelt, auf das entstandene Halo- genhydrin oxydierende Mittel unter Bildung eines Ketohalogenids einwirken lässt,
    aus dem letzteren das Halogen mit geeigneten reduzierenden Mitteln entfernt und anschlie ssend mit verseifenden Mitteln behandelt. Die neue Verbindung, die 3a-Oxy-11- ket.o-ätio.cholansäure der Formel EMI0002.0058 stellt farblose Kristalle dar und bildet einen Methylester vom F. 157 bis 159 . Sie soll als Zwischenprodukt für die Herstellung therapeutisch wertvoller Verbindungen Ver wendung finden.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoff 411,1a- 3a- Acetoxy-ätiocholensäuremethylester verwendet.
CH251117D 1942-10-08 1942-04-25 Verfahren zur Herstellung einer im Ring C eine sauerstoffhaltige Gruppe einthaltenden Verbindung der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe. CH251117A (de)

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CH251117D CH251117A (de) 1942-10-08 1942-04-25 Verfahren zur Herstellung einer im Ring C eine sauerstoffhaltige Gruppe einthaltenden Verbindung der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe.

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