CH238334A - Verfahren zur Herstellung eines Monoacylmelamins. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Monoacylmelamins.

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CH238334A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     Monoaeylmelamins.       Es     wurde    gefunden, dass man in guter  Ausbeute     Monoacylmelamine    erhält, wenn  man auf     Melamin    eine etwa     äquimolekulare     Menge eines     Säureanhydrids    einwirken lässt.

    Es war überraschend und nicht vorauszuse  hen, dass auf diese Weise in glatter Reaktion       h'lonoacylabkömmlinge    des     Melamins    erhält  lich sind, da beim     Melamin    bekanntlich die  drei     Aminogruppen    in symmetrischer Anord  nung an einen     heterocyclischen    Ring ange  schlossen sind, so dass neben der Bildung von       .Monoacylderivaten    auch mit der Bildung von       Di-    und     Triacylabkömmlingen    zu rechnen  war, wobei dann eine entsprechende Menge       Melamin    hätte unverändert bleiben müssen  (siehe z.

   B. die     Alkylierung    oder     Arylierung     von     Melamin    durch Erhitzen von     Melamin     mit mineralsauren Salzen von     aliphatischen     oder aromatischen Aminen, französisches Pa  tent     Nr.857622).    Besonders überraschend war  auch die glatte Bildung der     Monoacylmel-          amine,    da es     Ostrogovich,        Gazz.        chim.        ital.    65,  566-588, bei der Einwirkung von Essig  säureanhydrid auf     Melamin    nur gelungen    war,

   eine     Diacetylverbindurig    zu erhalten und  er     ausdrücklich.angibt,    dass es nicht möglich  sei, eine     Monoacetylverbindung    zu gewinnen.  



  Wichtig und interessant ist es, dass die  nach dem obigen Verfahren leicht erhält  lichen     Monoacylderivate    des     Melamins    so  stark sauren Charakter aufweisen, dass sie  sich in wässerigen Alkalien glatt lösen. Ver  wendet man als     Säureanhydrid    das innere       Anhydrid    einer zweibasischen     Carbonsäure,     z. B.     Bernsteinsäureanhydrid,    so erhält man  ein     Monoacylderivat    des     Melamins,    welches  ausser der sauren     Acylaminogruppe    noch eine       Carbogylgruppe    besitzt.

   Infolgedessen binden  solche     Verbindungen    2     Aquivalente    Alkali.  



  Die neuen und so leicht zugänglichen       Monoacylderivate    des     Melamins    sind wich  tige Ausgangsmaterialien zur Herstellung von  Kunststoffen; sie sollen besonders zur Kon  densation mit Aldehyden,     wie    Formaldehyd,  herangezogen werden.  



  Vorliegendes Patent bezieht sich nun auf  ein Verfahren zur Herstellung eines     Mono-          acylmelamins,    dadurch gekennzeichnet, dass      man auf     Melamin    eine äquivalente Menge       Essigsäureanhydrid    bei erhöhter Temperatur  einwirken lässt.  



  Das so erhaltene     Monoacetylmelamin    kri  stallisiert aus     Dimethylformamid    in Nadeln  vom Schmelzpunkt 325 , ist in heissem Was  ser löslich, wird durch Alkalien leicht verseift.  Es soll als Zwischenprodukt zur Herstellung  von Kunststoffen Verwendung finden.         Beispiel:     126 Teile     Melamin    werden mit 102 Teilen       Essigsäureanhydrid    und etwa 625 Teilen     Xy-          lol    etwa 10 Stunden am     Rückflusskühler    zum  Sieden erhitzt.

   Dann wird das     Xylol    mitWas-         serdampf    abgetrieben, der     Destillationsrück-          stand    abgesaugt und getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Mono- acylmelamins, dadurch gekennzeichnet, dass man auf Melamin eine äquivalente Menge Essigsäureanhydrid bei erhöhter Temperatur einwirken lässt. Das so erhaltene Monoacetylmelamin kri stallisiert aus Dimethylformamid in Nadeln vom Schmelzpunkt 325 , ist in heissem Was ser löslich, wird durch Alkalien leicht ver seift. Es soll als Zwischenprodukt zur Her stellung von Kunststoffen Verwendung finden.
CH238334D 1944-01-24 1944-01-24 Verfahren zur Herstellung eines Monoacylmelamins. CH238334A (de)

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