CH240725A - Verfahren zur Herstellung von Ascorbinsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Ascorbinsäure.

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CH240725A
CH240725A CH240725DA CH240725A CH 240725 A CH240725 A CH 240725A CH 240725D A CH240725D A CH 240725DA CH 240725 A CH240725 A CH 240725A
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ketogulonic
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D307/34Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D307/56Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D307/62Three oxygen atoms, e.g. ascorbic acid

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Ascorbinsäure.    Zur Herstellung von Ascorbinsäure kann  man u. a. von Derivaten der     Ketogulonsäure     ausgehen.  



  So ist es bekannt, dass man die Ester der       2-geto-l-gulonsäure    durch Behandlung mit  alkalischen Stoffen und     nachherige    Neutrali  sation mit Säure oder Entfernung der Basen  durch     Destillation    in Ascorbinsäure umsetzen       kann.    Auch können die durch Säuren unter       Ketogulonsäurebildung    leicht     zersetzlichen     Derivate der     Ketogulonsäure    durch Erwär  mung mit Säure oder sauer reagierenden  Stoffen in Ascorbinsäure umgesetzt werden.

    Die Ester von     Bismethylenäthern    der     2-Keto-          1-gulonsäure    werden ebenfalls durch sauer  reagierende Stoffe in Ascorbinsäure um  gesetzt.  



  Weiter ist es bekannt, dass die     2-Keto-1-          gulonsäure    an sich bei Erhitzung in mit Koh  lensäure     gesättigtem    Wasser in Ascorbin  säure umgesetzt werden     kann.    Auf diese  Weise werden in zwei Stunden bei 100  C         12-14%    der     Ketogulonsäure    in Ascorbin  säure umgesetzt. Dabei wurde nicht weiter  als bis auf 100  C erhitzt und sogar diese  Temperatur wurde insofern nachteilig er  achtet, als die geringe Ausbeute der geringen  Beständigkeit der Ascorbinsäure zugeschrie  ben wurde.

   In Übereinstimmung mit dieser  Auffassung     wurde    in der diesbezüglichen  Veröffentlichung von T.     Reichstein    und  A.     Grüsner        (Helv.        Chim.    Acta [1934], Seiten  315, 3-25) denn auch empfohlen, die Erhit  zung nach nicht allzu langer Zeit zu unter  brechen, die     gebildete    Ascorbinsäure zu iso  lieren und die zurückgewonnene     Ketogulon-          säure    wieder in gleicher Weise umzusetzen.  



       Überraschenderweise    wurde nun gefun  den, dass man bei Anwesenheit von Wasser  eine sehr befriedigende Umsetzung von Estern  von     Bismethylenäthern    der     Ketogulonsäure     zu     Ascorbinsäure    erzielen kann, wenn man  bei einer Temperatur von mindestens unge  fähr 120  C, vorzugsweise 140  C oder höher,  arbeitet.      Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung von Ascorbin  säure, welches dadurch gekennzeichnet ist,  dass man einen Ester eines     Bismethylenäthers     der     Ketogulonsäure    in     wässrigem    Medium auf  eine Temperatur von mindestens 120  C er  hitzt.  



  Es ist dabei nicht erforderlich, das Was  ser vorher mit     Kohlensäure    zu sättigen, da  die Reaktion, wie Versuche ergaben, ebenso  gut verläuft, wenn     man.    mit ausgekochtem       Wasser    arbeitet. Es ist vorteilhaft, die Luft  vollständig oder im wesentlichen auszu  schliessen.  



  Man\ kann auch katalytisch wirkende  Stoffe, wie anorganische oder organische  Säuren, oder aber sauer oder neutral reagie  rende Salze organischer oder anorganischer  Art, zusetzen. Auch können dem     wässrigen     Medium katalytisch arbeitende Metalle, wie       Fe,    Mn, Ni, Co,     Zn,    Mg, zugesetzt werden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren bietet  Vorteile:  Die für die Umsetzung erforderliche Ap  paratur ist sehr einfach, indem man in einem  einzigen     Arbeitsgang    die ganze Umsetzung  der betreffenden     Verbindungen    herbeiführen  kann. Auch braucht man keine Säure hin  zuzufügen, wodurch die Wahl des Materials  für die Umsetzungsapparatur sehr erleichtert       wird.    Von besonderer Bedeutung ist weiter  die, wie Versuche ergaben, hohe Ausbeute,  welche<B>60%</B> und mehr der Theorie betragen  kann.

   Es ist     fernerhin    nicht erforderlich, das  Ausgangsprodukt -in Wasser zu lösen; man  kann einfad     .(-        as    Ausgangsprodukt     in    Was  ser suspendieren und das Ganze in einem ab  geschlossenen Raum auf die erwünschte Tem  peratur bringen. Es ist vorteilhaft, die Reak  tion kontinuierlich durchzuführen. Man kann    dabei z. B. in einer Säule eine gegebenenfalls       vorerhitzte        wässrige    Lösung oder Suspension  eines der betreffenden Ausgangsprodukte  herabfliessen lassen und von unten her über  hitzten Dampf hineinblasen. Durch geeignete  Wahl der Temperaturen hat man es dabei in  der Hand, die Konzentration der aus dem  Turm fliessenden Lösung von Ascorbinsäure  zu regeln.

   Auch kann man gemäss einem     Kas-          kadensystem    arbeiten.  



       Beispiel:     100 g des     Methylesters    der     Diacetonketo-          gulonsäure    wurden in Anwesenheit von 1 Li  ter Wasser 30 Minuten im     Autoklaven    auf  140  C erhitzt. Die Ausbeute an Ascorbin  säure betrug 70 % der Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Ascorbin säure, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Ester eines Bismethylenäthers der Keto- gulonsäure in wässrigem Medium auf eine Temperatur von mindestens 120 C erhitzt. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man bei Tempera turen oberhalb 140 C erhitzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Reaktion kon tinuierlich durchgeführt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Umset- zung in Gegenwart von Katalysatoren durch führt.
CH240725D 1941-12-01 1942-11-30 Verfahren zur Herstellung von Ascorbinsäure. CH240725A (de)

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CH240725A true CH240725A (de) 1946-01-15

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0000243A1 (de) * 1977-06-13 1979-01-10 Pfizer Inc. Verfahren zur Herstellung von 3,5:4,6- geschützten Derivaten von L- oder D- Gulonsäure, ihre Verwendung zur Herstellung von 2- Keto-L- oder D- Gulonsäure oder deren Estern oder L- oder D- Ascorbinsäure und neue 2-Nitrato-gulonate als Zwischenprodukte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0000243A1 (de) * 1977-06-13 1979-01-10 Pfizer Inc. Verfahren zur Herstellung von 3,5:4,6- geschützten Derivaten von L- oder D- Gulonsäure, ihre Verwendung zur Herstellung von 2- Keto-L- oder D- Gulonsäure oder deren Estern oder L- oder D- Ascorbinsäure und neue 2-Nitrato-gulonate als Zwischenprodukte

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CH233688A (de) 1944-08-15

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