CH241585A - Druckgasschalter. - Google Patents
Druckgasschalter.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/70—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
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Description
Druckgasschalter. Das Hauptpatent bezieht sich auf einen Druckgassellalter mit Löschung des Ab- schaltlichtbogens durch strömendes Druck gas, bei welchem die Schaltgase von der Lei- stungsunterbrecliungsstelle während des Ab- schaltvorganges in einen Stauraum geblasen werden.
Im Strömungsweg des Druckgases ist hierbei zwischen dem Druckgassteuerven- til und dem Stauraum. ein Ejektor angebracht, dessen Saugrichtung zum Stauraum hinweist und dessen Anordnung ferner derart getrof fen ist, dass sich der betreffende Stauraum nach erfolgtem Schliessen des Druckgassteuer- ventils wenigstens teilweise über die Saugöff- nun- des Ejektors entgegen seiner Saugrich tung entleert.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine Weiterentwicklung dieses Druckgassehalters und besteht darin, dass der Ejektor in der zur Schaltkammer der Lei- stungsunterbrechungsstelle führenden Druck- gaszuführungsleitung angebracht ist und das Saugrohr des Ejektors derart in den Sockel des Schalters geführt ist,
dass die aus dem Ejektor entgegen seiner Saugrichtung abströ menden Schaltgase in einer auf Erdpotential befindlielien Stelle in die freie Atmosphäre austreten. Hierdurch ergeben sieh Vorteile, insbesondere baulicher Natur, die nachfol gend an Hand des in der Zeichnung schema tisch dargestellten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung näher erläutert werden.
Bei dem in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiel dient der Druchgas- behälter <B>1</B> zum Teil unmittelbar als Sockel des Schalters. An ihm sind die Trägerstücke 24 angeschweisst, welche mit der einen Stütz- ise,lator 21 tragenden Sochelplatte 22 verbun den sind.
Die Befestigung des Stützisolators 21 auf der Sockelplatte 22 kann in üblicher Weise mittels eines Meiallflansches <B>23</B> vor genommen sein, der das sockelseitige Ende des Isolators 21 an die Sockelplatte 22 an- presst. In der Zeichnung ist nur der untere. Teil des Stützisolators 21 angegeben, der an seinem obern Ende die Sclialtkammer der Leistungsunterbreeliungssielle mit den beiden Sellalterpolen trägt. Der ebenfalls nicht ein gezeichnete Stauraum, in den die Schaltgase geblasen werden, schliesst sich hierbei an einen der Schalterpole an.
Der Ejektor <B>6</B> ist nun in der zur Schaltkammer führenden Druckgasleitung untergebracht, die zwischen dem Druckgasbehälter<B>1</B> und dem auf den Stützisolator 21 aufgebauten Schalterpol durch ein Isolierrohr 4 dargestellt ist, welches zweckmässig innerhalb des Stützisolators 21 verläuft. Das Druckgassteuerventil <B>3</B> ist im sockelseitigen Ende der zur Schaltkammer führenden Druckgasleitung angeordnet und befindet sieh auf dem Potential des Sockels, <B>d.</B> h. auf Erdpotential.
Das Saugrohr<B>7</B> des Eiektors <B>6</B> ist nun derart in den Sockel des Schalters geführt, dass die in Richtung der gestrichelten Pfeile austretenden Schaltgase in einer auf Erdpotential befindlichen Off- nung in die freie Atmosphäre übertreten, wie dies die letzten der gestrielielten Pfeile an geben. Die Richtung der gestrichelten Pfeile verläuft dabei in entgegengesetzter Richtung wie die Saugrichtung des Ejektors <B>6.</B> Der Strömungsverlauf des Druckgases bei geöff netem Steuerventil<B>3</B> ist durch die ausgezoge nen Pfeile veranschaulicht.
<B>An</B> sich könnte man nun den Ejektor <B>6</B> an einer beliebigen Stelle der Druckgaszufüh- rungsleitung anbringen. Es ist jedoch vorteil haft, denselben im sockelseitigen Ende der selben und innerhalb des Stützisolators 21 anzuordnen, und zwar derart, dass die Strahl düse<B>5</B> unmittelbar an das Druekgassteuer- ventil <B>3</B> unter Vermeidung dazwischenliegen der Isolierrohre anschliesst.
Das in der Strahldüse<B>5</B> endende und vom Steuerventil<B>3</B> kommende Rohr kann dann aus Metall beste hen, so dass die austretenden Selialtgase, welche den Ejektor <B>6</B> entgegen seiner Saug richtung durchströmen, ebenfalls schon Erd- potential angenommenhaben, bevor sie, die freie i Atmosphäre erreichen, und zwar unabhängig davon, ob das die Strahldüse<B>5</B> umgebende Saugrolir <B>7</B> ebenfalls aus Metall oder aus Iso liermaterial besteht.
Es ist ferner vorteilhaft, auch das Saugrohr<B>7</B> bis zum schaltkammer- seitigen Ende der Fangdüse<B>15</B> aus denselben, oben angegebenen Gründen, aus Metall her zustellen und durch eine Öffnung in der den Stützisolator 21 unten abschliessenden Sockel platte 22 in die freie Atmosphäre zu führen. Das zu der Schaltkammer führende Isolier- rohr4 schliesst sich, in der Strömungsrielltung des Dri--ickgases bei geöffnetem Steuerventil<B>3</B> gesehen, erst nach der Fangdüse<B>15</B> an.
Die Anordnung des Ejektors im sockelseitigen Ende der Druckgasleitung ermöglicht ferner auf einfache Weise eine Durolidringung des in der Strahldüs6 <B>5</B> endenden Zuführungs rohres mit dem Saugrohr<B>7</B> dadurch zu ver meiden, dass das in der Strahldüse<B>5</B> endende Rohr durch die zur freien Atmosphäre füh rende Saugöffnung des Ejektors vorzugs weise freistehend hineinragt, wie dies in der Zeichnung angegeben ist.
Schalter der beschriebenen Bauart besitzen keine auf Hochspannung befindliche Aus trittsöffnungen für die heissen Sdhaltgase; die Schaltgase verlassen den Schalter durch auf Erdpotential befindliche Öffnungen. Auf die Schaltkammer aufgebaute Funkenkamine sind infolgedessen nicht erforderlich, da der Stauraum keine zusätzlichen, auf Hochspan nung befindliche Austrittsöffnungen besitzen muss und entionisierende und kühlende Mittel zufolge der Eigenart des mit ihm kombinierten Ejektors im Stauraum selbst angeordnet wer den können.
Dadurch ergibt sieh eine Vermin- derung'der Bauhöhe der Schalter" die insbeson dere in Innenraumanlagen von Bedeutung sein kann. Der hauptsächlichste Vorteil der Anord nung des Ejektors im sockelseitigen Ende der Druckgaszuführungsleitung besteht jedoch in der leichten Einbaumögliellkeit desselben, so dass Schalter ohne Ejektor leicht mit einem solchen versehen werden können, um den Druckgasverbrauch bereits bestellender Schal ter zu vermindern.
In Schaltern, bei denen der Stützisolator 21 selbst als Druckgas- zuführungsrohr benützt wird, lässt man die Fangdüse<B>15</B> nach ihrer engsten Stelle in einen in der Richtung der ausgezogenen Pfeile sieh erweiternden Trichter übergehen, so dass ein besonderes Isolierrolir 4 überflüssig ist. Die Anwendungsmögliclikeiten der beschrie benen Bauart sind daher nicht auf das in der Zeichnung wiedergegebene Ausführungsbei spiel beschränkt.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Druck-gasschalter mit Löschung des Ab- schaltlielitbogens durch strömendes Druckgas, bei welchem die Schaltgase von der Leistungs- unterbrechungsstelle während des Abschalt- vorganges in einen Stauraum geblasen wer den und im Strömungsweg des Druckgases zwischen dem Druckgassteuerventil und dem Stauraum ein Ejektor angebracht ist, dessen Saugrielitung zum Stauraum hinweist und dessen Anordnung ferner derart getroffen ist,dass sich der betreffende Stauraum nach er folgtem Schliessen des Druckgassteuerventils wenigstens teilweise über die Saugöffnung des Ejektors entgegen seiner Saugrichtung entleert, dadurch gekennzeichnet, dass der Ejektor in der zur Schaltkammer der Lei- stungsunterbrechungsstelle führenden Druck- gaszuführungsleitung angebracht ist und das Saugrohr des Ejektors derart in den Sockel des Schalters geführt ist,- dass die aus dem Ejektor entgegen seiner Saugrichtung ab strömenden Schaltgase in einer auf Erd- potential befindlichen Stelle in die freie Atmosphäre austreten.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Druckgasschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das in der Stralildüse des Ejektors endende Druckgas- zuführungsrohr unter Vermeidung einer Durch.dringung mit dem Saugrohr durch die zur freien Atmosphäre führende Saugöffnung des Ejektors hineinragt.2. Druckgassehalter nacb. Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ejektor sich innerhalb des sockelseitigen Endes des die Schalterpole tragenden Stützisolators befin det, in welchem die Druckgaszuführung zu der Leistungsunterbrechungsstelle verlegt ist. <B>3.</B> Druckgassehalter nach den Unteran sprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das in der Strahldüse des Ejektors endende Druckgaszuführungsrohr aW Metall besteht.4. Druckgassehalter nach den Unteran sprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das in der Strahldüse des Ejektors endende Druckgaszuführungsrohr- unmittel bar an das Druckgassteuerventil anschliesst. <B>5.</B> Druckgasschalter nach den Unteran sprüchen<B>3</B> und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugrohr des Ejektors in einer den Stützisolatoi# abschliessenden Meiallplatte endet und durch eine Öffnung in derselben in die freie Atmosphäre mündet.<B>6.</B> Druckgasschalter nach Unteranspruch <B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das in die Fangdüse des Ejektors übergehende Sang rohr bis zum schaltkammerseitigen Ende der Fangdüse aus Metall besteht.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH241585T | 1944-06-21 | ||
| CH239289T | 1944-07-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH241585A true CH241585A (de) | 1946-03-15 |
Family
ID=25728392
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH241585D CH241585A (de) | 1944-06-21 | 1944-06-21 | Druckgasschalter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH241585A (de) |
-
1944
- 1944-06-21 CH CH241585D patent/CH241585A/de unknown
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