CH243536A - Verfahren zur Herstellung einer Betonkammer für Wasserturbinen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Betonkammer für Wasserturbinen.

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CH243536A
CH243536A CH243536DA CH243536A CH 243536 A CH243536 A CH 243536A CH 243536D A CH243536D A CH 243536DA CH 243536 A CH243536 A CH 243536A
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spiral
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Grzywienski Anton Ing Dr
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Grzywienski Anton Ing Dr
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    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B9/00Water-power plants; Layout, construction or equipment, methods of, or apparatus for, making same
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    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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  • Hydraulic Turbines (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer Betonkammer für     Wasserturbinen.       Die Wasserzuführung zu den Turbinen  kann je nach Gefälle und Grösse der Anlage  auf verschiedene     Weise    erfolgen. Bei     kleinen     Anlagen und niederem Gefälle steht     bei-          spielsweise    die Turbine in einer     einfachen     prismatischen Kammer, während sie bei den  grössten Gefällen in einem     Stahlgussgehäuse     untergebracht     wird.     



  Bei grossen     Niederdruckanlagen    ist es     heute     üblich,     sogenannte    Betonspiralen zur Erzie  lung einer hydraulisch     günstigen    Wasser  zuführung vorzusehen. Die Decke dieser  Spirale hat aus Gründen der Zugänglichkeit  der     Turbinenteile        in    der Mitte eine Öffnung  und ist an den Wänden aufgelagert     bezw.     mit diesen steif verbunden.  



  Die     Übertragung    der Kräfte     infolge          Eigengewicht,    Maschinenlast und Wasser  druck ,erfolgt entweder durch die Spiralen  decke unmittelbar auf die     Seitenwände    oder  bei grösseren Anlagen zum Teil auch über  einzelne Punkte, die am Umfang der mittle-         ren    Öffnung der Spirale als sogenannte       Stützschaufeln    angeordnet sind.  



  Solange der Wasserdruck im Innern der  Spirale     gering    ist,     überwiegt    in allen Be  triebsfällen das     Eigengewicht    und die Ma  schinenlast derart,     da.ss    die     Stützschaufeln     nur Druck     erhalten.    Bei grösseren Innen  drücken und schwächeren     Spiralendecken    da  gegen kann es vorkommen, dass in den Stütz  schaufeln bedeutende Zugkräfte auftreten,  die zu baulichen     Schwierigkeiten    führen und  eine besondere     Verankerung    zur     Überleitung     der Zugkräfte in den Beton erfordern.  



  Bei der Ausführung kleiner Kraftwerke  geht man im Turbinenbau meist so vor, dass  im Unterbau knappe     Aussparungen    frei  gelassen werden, die gerade zum späteren  Versetzen der     Eisenteile    genügen.  



  Bei grossen     Turbinen    kann man diesen  Bauvorgang zwar auch     beibehalten,    er er  fordert aber eine übermässig starke Aus  bildung der als     Kragplatte    wirkenden     Spi-          ralendecke,    oder man behilft sich in der      Weise, dass man die Decke     bis        zum    Einbau  der Turbinenteile provisorisch abstützt.

   In  beiden Fällen erhalten die später zu     ver-          setzenden    Stützschaufeln der Turbine keine       nennenswerte    Belastung durch die Spiralen  decke, um den bei hohen     Innendrücken    auf  die Stützschaufeln zur     Geltung    kommenden  Zugkräften     entgegenwirken    zu können.  



  Man hat     daher    die Turbinenkammer zu  nächst nur     bis    zur Höhe des     untern        Traver-          senringes    betoniert, dann einen Teil der Tur  binenmontage (die sogenannte     Vormontage)          durchgeführt    und nachher erst die Kammer  samt     Spiralendecke        bezw.    den übrigen Teil  des Kraftwerkes hergestellt.

   Durch diese  Bauweise werden zwar die     Stützschaufeln    im       Betrieb    tatsächlich entlastet, doch hat sie  den Nachteil, dass die Baudurchführung  durch die     Turbinenmontage    auf längere Zeit       unterbrochen    werden muss und überdies der  Baufortschritt vom rechtzeitigen Anliefern  der Eisenteile abhängig ist.  



  Das Verfahren zur Herstellung einer Be  tonkammer für     Wasserturbinen    gemäss der       Erfindung    besteht nun darin, dass die Beton  kammer zunächst ohne Kammerdecke und       Betonstützring    für den     Traversenring    hoch  geführt, später der     Stützring    für den     Tra-          versenring    und nach erfolgtem Zusammen  bau der Turbine die Kammerdecke betoniert       wird.    Der Einbau der Turbinenteile kann  also zu beliebiger Zeit später begonnen und  in einem Zuge bis zur Höhe des Schacht  ringes fortgeführt werden.  



  Auf der Zeichnung 'ist eine beispielsweise  Ausführungsform einer nach dem erfin  dungsgemässen Verfahren hergestellten Tur  binenkammer     veranschaulicht,    und zwar  zeigt     Fig.    1 einen Längsschnitt durch die  Turbinenkammer nach Linie     A-B    der       Fig.    2 und     Fig.    2 einen Schnitt nach Linie       C-D    der     Fig.    1.  



  Die Turbine besteht     in    bekannter Art  aus dem Laufrad 1, den Leitschaufeln 2 und  den Stützschaufeln 3, auf welchen der obere         Traversenring    4 aufliegt     und    die auf dem  unteren     Traversenring    5 aufruhen. Die     Tra-          versenringe    4 und 5 sind vermittels der     Eisen;     6     bezw.    7 verankert. Das Laufrad 1     liegt     unterhalb des     Schachtringes    8 und oberhalb  des Saugstutzens 9, wobei das Laufrad 1  von dem     Laufradring    10 ummantelt ist.  



  Der Betonaufbau besteht aus der Spiralen  decke 11, der     Spiralenwand    12, dem Saug  rohr 13 und dem Einlauf 14. Die Spiralen  wand 1 2 umschliesst die Spirale 15.    Wie das dargestellte     Ausführungsbeispiel     zeigt, wird die     Betonarbeit    in der Weise  durchgeführt, dass     bis    auf die Spiralen  decke 11 und den     meistens    niedrigen     Beton-          abstützring    16 für den     Traversenring    5 der  in der Zeichnung schraffiert     angedeutete    Be  tonbau einschliesslich des Einlaufes 14,

   der       Spiralenwand    12 und des Saugrohres 13 in  einem Arbeitsgang fertiggestellt wird. Die       Spiralenivand    12 kann an der     Einbaustelle     für -die erst später herzustellende Spiralen  decke 11 einen Ansatz a tragen. Demzufolge  kann die Baudurchführung unabhängig von  der Anlieferung der Eisenteile erfolgen und  wird durch die     Vormontage    nicht unter  brochen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Beton kammer für Wasserturbinen, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die Betonkammer zunächst ohne Kammerdecke und Betonstützring für den Traversenring hochgeführt, später der Abstützring für den Traversenring und erst nach erfolgtem Zusammenbau der Turbine die Kammerdecke betoniert wird.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass. an der Kammerwand: zum späteren Anschluss der Kammerdecke ein Ansatz mitbetoniert wird.
CH243536D 1943-03-24 1944-03-20 Verfahren zur Herstellung einer Betonkammer für Wasserturbinen. CH243536A (de)

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CH243536D CH243536A (de) 1943-03-24 1944-03-20 Verfahren zur Herstellung einer Betonkammer für Wasserturbinen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080935B (de) * 1953-06-12 1960-04-28 Arno Fischer Unterwasserkraftwerk mit horizontal oder geneigt angeordnetem Wasserfuehrungsrohr

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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